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ID 12525

YVIO: ELEFANT, TIGER & CO.


cover
Jahrgang: 2008

Verlag: Public Solution (Yvio) [->]
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Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: gering
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 5.0 von 10
punkte

Score gesamt: 55.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Der Leipziger Zoo lädt zur großen Entdeckungstour ein! Spüre verschwundene Zoobewohner auf, unterstütze den Zoodirektor bei der Auswahl neuer Tiere oder messe Dich mit Deinen Freunden bei verschiedenen Quiz-Varianten!

Regeln

Auf dem Spielplan sind 20 Tierarten abgebildet, die im Leipziger Zoo anzutreffen sind. Für jedes gibt es ein separates Feld, das die Yvies bei Berührung registriert. 

Elefant, Tiger & Co bietet neun verschiedene Spielmodi, die alle unterschiedliche Herausforderungen bieten. Bei „Tiergeräusche“ werden die Laute dreier Spezies vorgespielt, die von den Spielern innerhalb von 10 Sekunden erkannt werden müssen. Hierbei genügt es, nur eines der drei Tiere zu identifizieren –dafür kommt es aber auf die Schnelligkeit an. Auch bei „Tiereigenschaften“ sucht sich jeder ein Tier aus, und das, von dem er meint dass es am besten zu der beschriebenen Eigenschaft passt. Zum Beispiel „wird fast so alt wie ein Nashorn“. Hier gibt es die meisten Punkte für denjenigen, der mit seinem Tipp möglichst nah am gesuchten Tier lag.

Tiervergleich“ ist eher das Gegenteil: Statt eine Spezies zu suchen, die ungefähr wie eine andere ist, werden hier Extreme gesucht. Wird beispielsweise danach gefragt, welches Tier schwerer als ein Graumull ist, gibt es die meisten Punkte für den Elefanten. Im „Ratemix“ wechselt die Yvio zwischen diesen ersten drei Modi.

Tiere schnell zu identifizieren ist auch das Thema bei „Quiz“ und „Tierdetektiv“. Im Quiz gibt die Yvio nach und nach Hinweise zum gesuchten Zoobewohner bis sich ein Spieler für die richtige Lösung entschieden hat oder alle ausgeschieden sind. Beim Detektiv spielt dagegen jeder für sich und erhält für jeden falschen Tipp einen zusätzlichen Hinweis.

Der „Zoodirektor“ sucht stets nach drei Tieren mit einer bestimmten Eigenschaft. Zum Beispiel nach Tieren aus Nordamerika. Hier kann jeder Spieler innerhalb der vorgegebenen Zeit drei Tiere auswählen, für jedes richtige gibt es einen Punkt. Etwas kniffliger wird es bei „Taktik“, das Ähnlichkeiten mit „Tiervergleich“ aufweist. Allerdings mit dem Unterschied, dass die Tiere zunächst unter den Spielern aufgeteilt werden und in jeder Runde jeder Spieler eines seiner Tiere zur angegebenen Eigenschaft benennen darf.

Wer lieber etwas mehr über die Tiere erfahren möchte, wählt die Lexikonfunktion.

Meinung

Eine Kinderstimme begrüßt die Spieler, führt durchs Menü und stellt die Aufgaben. Was für die jüngeren Mitspieler eher sympathisch wirkt, manchen Erwachsenen aber nach kurzer Zeit auf die Nerven geht. Erfahrene Eltern sollten damit jedoch auf Dauer kein Problem haben.

Nach den ersten Spielen stellt sich schnell heraus, dass sich viele Modi nicht nur sehr ähnlich sind, sondern sich auch so anfühlen. Beim Tierdetektiv verlassen den ein oder anderen Spieler auch mal die Nerven, wenn die Hinweise so präzise sind wie „größer als ein Graumull“, „leichter als ein Elefant“ oder „schneller als eine Schildkröte“. Auch Wiederholungen der Ansagen können leider vorkommen. Besonders störend –im gesamten Spiel- ist, dass stets die speziellen Unterartennamen der Tiere aus dem Leipziger Zoo genannt werden. Da ist das Känguru dann eben ist ein Rotes Riesenkänguru und der Papagei kein Papagei, sondern ein Irgendwas-Papagei. Was Elefant, Krokodil und Nashorn sind? Keine Ahnung, interessiert mich nicht. Und ob die Unterarten jetzt pädagogisch wertvoll oder sonst wie relevant sind, sei mal dahingestellt. Für Besucher des Leipziger Zoos dürfte Elefant, Tiger & Co dagegen ein geeignetes Marketing-Instrument sein.

Ein weiterer Kritikpunkt: Manche Vergleiche hinken und sind hoffnungslos unklar. Warum beispielsweise ist ein Elefant größer als eine Giraffe? War also mit „größer“ etwa das Volumen gemeint und nicht die Höhe? Tja, man lernt beim Spielen. Und das macht immerhin Spaß, vor allem die Taktik-Version. Schade nur, dass auf ein Begleitheft mit Details zu den Tieren verzichtet wurde –das digitale Lexikon wirkt irgendwie unpraktisch.

Neben zwei falsch bedruckten Folien zur Yvio-Bedienung (zwei Symbole sind vertauscht) mussten wir jedoch leider feststellen, dass die „Zoodirektor“-Variante bei unserem Exemplar von Elefant, Tiger & Co nicht richtig funktioniert. Egal welcher Spieler wann welche Tiere markiert, die Punktevergabe ist absolut zufällig und nicht nachvollziehbar. Manchmal gibt es sogar überhaupt keine Punkte und manchmal verzichtet die Konsole sogar auf eine Punktansage und geht gleich zur nächsten Frage über. Auf unsere Nachfrage beim Support gab es leider auch nach zwei Wochen keine Reaktion, sodass wir nicht wissen, ob dieser Bug allen Elefant, Tiger & Cos zugrunde liegt oder wir nur einen fehlerhaften Chip erwischt haben.

Fazit

Trotz der genannten Schwierigkeiten und technischen Probleme gelingt es Elefant, Tiger & Co, mit kurzweiligen Spielvarianten für familientaugliche Unterhaltung zu sorgen. An der Qualitätskontrolle und dem Support muss Public Solutions allerdings noch etwas arbeiten.


2009-04-27, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
29.04.2009
Tierisch reizvolles Thema, aber leider werden die M?glichkeiten der Yvio nicht ausgereizt.
5niggi
26.04.2009
5.5MarkusB
13.05.2013
4.5schuetzkevin
31.08.2019

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