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Datenblatt image
ID 10265

WO WARS


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Ravensburger [->]
Autor: Roberto Fraga
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2-5

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20

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ab 5


f5
Bewertung angespielt: 5.5 von 10
punkte

Score gesamt: 53.3% von 100
score
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Rezension

Ziel

Ein dreister Dieb hat den Drachenschatz geraubt! Jetzt müssen sich die Kinder beeilen, um den Dieb zu fangen. Dank der Hilfe des Drachen sollte ihnen das auch gelingen, denn er ahmt die Geräusche der Gegenden nach, durch die der Dieb flieht…

Regeln

10x10 Felder umfasst das kleine Königreich, auf dem gespielt wird. Ein elektronischer Drachenfelsen erfüllt gleich zwei Funktionen: Zum einen fungiert er als Bewegungswürfel für die Spieler, und zum zweiten hinterlässt er als Drache die benötigten Hinweise –ganz unabhängig vom Tempo, das die Spieler an den Tag legen.

Für die Bewegung spuckt der Felsen entweder einen Wert von 1 bis 4 aus, der vollständig gelaufen werden muss, oder lässt den Spieler mit Drachenhilfe an einen Ort seiner Wahl fliegen. Währenddessen ertönen immer wieder die Hinweise zum Aufenthalt des Räubers. Allerdings gibt es nur 20 verschiedene Motive auf dem Spielplan, sodass die Spieler anhand von Feld-Abfolgen entsprechend kombinieren müssen. Dabei kann die Hexe einen Strich durch die Rechnung machen, denn sie kann den Dieb auf ein anderes der drei Hexenfelder transportieren.

Nach 10 bis 24 Runden ertönt ein Trommelwirbel, der das Rundenende verkündet und den aktuellen Aufenthaltsort des Diebes mit dem Schatz preisgibt. Die nächsten benachbarten Spieler erhalten 1 Drachentaler –und sollte tatsächlich jemand auf demselben Feld wie der Dieb stehen, bekommt er sogar derer 2. Es werden so viele Runden gespielt, bis ein Spieler 5 Taler sammeln konnte. Alternativ kann Wo wars auch als kooperatives Einsteigerspiel oder als Expertenvariante mit geheimen Identitäten gespielt werden.

Meinung

Ja ja, da hat man nun schon einen ganzen Drachen angeheuert um so einen bl*den, megawertvollen Schatz zu bewachen, und dann kommt ausgerechnet so ein dahergelaufener Möchtegern-Dieb und mopst den! Und wer fängt ihn wieder ein? Kinder! Tsts, Drachen sind eben auch nicht mehr, was sie mal waren.

Und für Kinder ist Wo Wars eine echte Herausforderung. Die Spieldauer geht an die Grenzen der Konzentrationsfähigkeit, wobei es den Kleinen auch so schon nicht immer leicht ist, die verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten im Kopf zu behalten um dem Dieb zu folgen. Erschwerend kommt hinzu: Wenn sich ein Spieler viel Zeit mit dem Überlegen lässt, läuft der Dieb trotzdem weiter, da seine Bewegungen von der Elektronik ja separat gesteuert werden. Je mehr Mitspieler auf ihren Zug warten, desto größer kann der Frust dabei werden.

Sehr glückslastig ist auch das Rundenende. Erst wird andauernd dem Dieb hinterhergelaufen, und plötzlich ist dann Schluss. Wer nun zufällig beim Dieb steht, darf sich freuen. Beim ersten Mal macht das noch Spaß, für einen dauerhaften Spielreiz wie beim Vorgänger Wer Wars reicht dies jedoch nicht.

Fazit

Die Jagd nach dem Dieb ist eine immer wiederkehrende Hinterherrennerei, die den Kindern deutlich mehr Spaß macht als Erwachsenen. Der besondere Reiz der Elektronik und die ansprechende Gestaltung sind die wichtigsten Pluspunkte –für eine Empfehlung reicht dies jedoch nicht.


2010-09-19, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
16.09.2010
tolles Material, aber verh?ltnism??ig geringer Langzeitspa?
5MarkusB
16.05.2013

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