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Datenblatt image
ID 12253

WIE DER BLITZ


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: HABA [->]
Autor: Maureen Hiron, Ron Badkin, Caron Badkin
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2-4

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10

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ab 8


Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 5.5 von 10
punkte

Score gesamt: 54.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die eigenen Karten als erster loszuwerden ist der simple Sinn bei Wie der Blitz. Ein bekannter Mechanismus, der hier um eine neue Variante bereichert wird.

Regeln

Die Spielkarten werden unter den Spielern gleichmäßig aufgeteilt. Vier davon dürfen auf die Hand genommen werden, der Rest bleibt als individueller Nachziehstapel vor ihnen liegen. Die Karten zeigen einen farbigen Blitz, der von zehn dicken, farbigen Punkten umgeben ist. Manche Farben sind mit zwei Punkten vertreten, andere mit weniger. Diese Farben sind aber essentiell, denn auf eine ausgespielte Karte darf nur eine solche gelegt werden, die zwei Punkte in derselben Farbe zeigt wie der Blitz der vorherigen. Auf einen blauen Blitz dürfen also beispielsweise alle Karten gelegt werden, die über zwei blaue Punkte verfügen.

Zu Beginn wird eine Karte in die Tischmitte gelegt. Ab diesem Zeitpunkt spielen alle Spieler gleichzeitig - wer zuerst legt, hat natürlich Vorrang. Sobald ein Spieler seine Karten alle losgeworden ist, endet die Runde und er erhält einen gelben Holzchip, den ebenfalls ein roter Blitz ziert. Wer zuerst drei solche Blitzmarker sammeln konnte, gewinnt die Partie.

Meinung

"Wie der Blitz" ist natürlich ein Hektikspiel. So etwas kann man mögen, muß man aber nicht. In jedem Fall sind die Karten bei regelmäßiger Benutzung einem erhöhten Beschädigungsrisiko ausgesetzt als bei anderen Kartenspielen üblich.

Das Besondere an "Wie der Blitz" ist aber, dass es nicht genügt auf den Ablagestapel zu schauen und zu reagieren. Denn die Punkte auf den Karten sind so angeordnet, dass sie nur teilweise gesehen werden können - wenn sie ordnungsgemäß gehalten werden. Oder sagen wir besser: im klassischen Sinne gehalten werden. Am besten hält man sie überhaupt nicht nebeneinander, sondern verteilt sie irgendwie zwischen den Fingern, um alle Punkte überblicken zu können. Mist, geht auch nicht, dauernd fallen sie runter. Also doch klassisch halten und schnell durchgucken, ob was gelegt werden kann...

Diese Erkennungsproblematik bremst die Dynamik im Vergleich zu o.g. anderen Hektikspielen ein wenig, was dem Spiel durchaus gut tut. Manchmal entfällt ein Reagieren auch völlig, wenn ein Spieler gleich mehrere Karten hintereinander auf den Tisch knallt, die er sich möglicherweise schon vorher zurecht gelegt hat. Solche Serien sind besonders gegen Ende einer Runde fies und können auch den komfortabelsten Vorsprung schnell schmelzen lassen. Je weniger Spieler teilnehmen, desto häufiger kommt so etwas vor. Das Spielgefühl bleibt aber immer gleich, egal ob zwei, drei oder vier Mitspieler sich um den Ablagestapel prügeln.

Fazit

"Wie der Blitz" ist schnell erklärt, schnell verstanden und fast genauso schnell gespielt. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen, denn es handelt sich hierbei eher um ein Familienspiel für Wenigspieler, als um ein Kinderspiel. Es hätte auch gut in eine Amigo-Packung gepasst und spricht alle Spieler an, die sich für Hektikspiele a la Ligretto begeistern können.


0000-00-00, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
4cp
26.04.2009
7niggi
26.04.2009

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