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ID 18448

WHAT DO YOU MEME?


cover
Jahrgang: 2019

Verlag: HUCH! [->]
Autor: Elie Ballas, Ben Kaplan, Elliot Tebele
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3-20

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30-90

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ab 16


f5
Bewertung angespielt: 6.8 von 10
punkte

Score gesamt: 57.5% von 100
score
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Rezension

Ziel

Meme = "Bild, das nachträglich mit einem kurzen, prägnanten Text versehen wurde" [Wikipedia]. Statt "what do you mean" ("Was meinst Du?") wird bei What do you Meme nach möglichst lustigen Untertiteln für Bilder gesucht. Ganz normale Bilder/Fotos, nichts Außergewöhnliches. Außergewöhnlich lustig wird es erst durch die Kombination mit provokanten oder "unpassenden" Texten...

Regeln

Die Spieler übernehmen reihum die Rolle des Punktrichters, der eine Fotokarte für die Runde auswählt. Alle anderen suchen sich eine ihrer sieben Textkarten aus, die der Punktrichter anschließend begutachtet und die seines Erachtens beste prämiert. Wer 20x ausgezeichnet wurde, "hat offensichtlich einen sehr kranken Humor und gewinnt deswegen dieses Spiel".

Meinung

Es beginnt der Spieler "mit den meisten Followern auf Instagram" und das Spiel endet "wenn ihr alle Hunger habt" -soso. Statt die Bilder offen auf den Tisch zu legen, sodass alle sie sehen können, sollen sie auf eine "geile, kleine Staffelei" gestellt werden -ahja. Das Bemühen der Anleitung, irgendwie hip zu wirken, ist unüberhörbar. Macht auch Sinn, denn das Spielprinzip ist uralt, da muss man ja irgendwie eigenständig wirken. Wo allerdings Wie ich die Welt sehe, Bam! und Coco Papagei nur mit Lückentexten agierten, bringt What do you Meme Bilder ins Spiel. Das hatte bei Facecards schon prima funktioniert -und hier genauso.

Die beiliegenden Fotokarten sind keineswegs absurd, sondern könnten beispielsweise aus Tageszeitungen stammen. Unterhaltsam wird es dann durch -mehr oder minder- passende Texte. "Wenn du deinen Geburtstag feiern willst und keiner kommt, nur Mutti taucht auf" - keine Frage, dann liegt Angela Merkel aus. Einige Fotos sind zudem "ab 18" markiert. Mit diesen ergeben sich dann Kombinationen wie Donald Trump und "Wenn Du zu früh abspr*tzt und später hörst, wie sie im Bad über dich lacht". Aber keine Angst, es sind nicht nur Personen abgebildet! :)

Problematisch ist eher etwas anderes: Die Anzahl der beiliegenden Fotos ist recht übersichtlich, zudem sind manche Motive auch noch doppelt vorhanden (Merkel). Das Regelwerk meint zudem, dass der Punktrichter aus allen Fotos wählen darf, wodurch sich bestimmte Motive besonderer Beliebtheit erfreuen. Textkarten aber auch, sodass der gefühlte Durchsatz noch höher ist und der Spielreiz enorm schnell nachlässt. Und was sagt die Anleitung dazu? "Wir empfehlen euch, auch eigene Bilder zu benutzen". Ja, da kommt man wohl nicht drum herum. Das macht aber Arbeit, kostet enorm viel Zeit und wäre eigentlich Aufgabe der Redaktion gewesen. Unabhängig davon ist die Ergänzung durch eigene Motive, wie z.B. ein Portrait des Chefs, ein vegetarisches Essen, eine benutzte Windel o.ä. in den passenden Gruppen natürlich ein Riesengag.

Fazit

Statt wie bei Wie ich die Welt sehe, Bam! oder Coco Papagei Lückentexte zu füllen, kommentieren wir nun also Fotos. Der Spaßfaktor ist dabei sogar noch größer, zahlreiche Lacher sind garantiert. Allerdings nutzt sich der Effekt auch recht schnell ab, weshalb weitere Bilder unbedingt notwendig sind.


2019-03-21, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
18.02.2019
vorübergehend sehr hoher Spaßfaktor
6.5Hansos
21.03.2019
Hab die englische Version. Cards against Humanity mit Bildern sagen wir dazu.

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