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Datenblatt image
ID 12198

TIKU


cover
Jahrgang: 2008

Verlag: Steffen Spiele [->]
Autor: Reiner Knizia
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2-2

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Material: sehr hochwertig
Komplexität: gering
Kommunikation: gering
Interaktion: hoch
Einfluss: sehr hochf5
Bewertung angespielt: 5.8 von 10
punkte

Score gesamt: 65.9% von 100
score




Rezension

Ziel

Regeln

Auf einem klassischen Schachbrett-artigen Spielfeld mit 6x6 Feldern bewegen die Spieler ihre jeweils sechs Spielsteine in Turm-Manier, d.h. entweder waagerecht oder senkrecht. Auf alle Felder, die in einer Bewegung verlassen oder passiert werden, wird einer der insgesamt vierzehn Marker des jeweiligen Spielers abgelegt. Der Spieler, der zuerst alle seine Marker-Steine auf dem Spielfeld platzieren konnte, hat gewonnen.

Zu beachten sind dabei nur wenige Grundregeln:

  1. Eine Figur darf nicht über andere Figuren springen, d.h. die Spielsteine können zum Blockieren des Gegners eingesetzt werden.
  2. Liegen auf dem Weg einer Figur bei ihrem Zug bereits Marker des Gegners, erhält dieser sie zurück. D.h. sie werden durch eigene ausgetauscht. Auf einem Feld kann immer nur ein Marker oder eine Figur stehen.
  3. Jede Figur darf sich einmal im Spiel auch diagonal bewegen. Danach wird sie auf den Kopf gestellt. Anhand einer Markierung (Riffelung) können die beiden Seiten unterschieden und ein zweiter Diagonalzug vermieden werden.

Begonnen wird Tiku mit einer Startaufstellung, in der alle Figuren einer Farbe nebeneinander in der zweiten Reihe ihres jeweiligen Spielers positioniert werden. Quasi so als platziere man ausschliesslich die Bauern auf einem Schachbrett.

Das Spiel erschien bereits 1993 als (Papier-)Beilage im Heftmagazin Spielbox und wurde nun auch professionell veröffentlicht.

Meinung

Tiku ist keineswegs so trivial, wie es die wenigen Regeln suggerieren. Es erfordert einiges an Übung, Konzentration und vielleicht auch Erfahrung, um die möglichen Züge des Gegners im Voraus zu erahnen und so etwas wie eine Planung der eigenen Züge in die Wege leiten zu können. Da sich insgesamt 40 Figuren und Marker irgendwie auf nur 36 Felder verteilen, verlaufen die Partien meist sehr eng und führen immer wieder zu kniffligen Situationen. Wer nicht mindestens zwei Züge im Voraus planen kann, sieht sich urplötzlich mit einer ausweglosen Lage konfrontiert. Häufig spielt auch der Zwang eine Rolle, Marker des Gegners austauschen zu müssen, damit dieser im Folgezug nicht seine letzten Marker ausspielen kann.

Der Vergleich mit Klassikern wie Schach oder Dame drängt sich an verschiedenen Stellen auf. Es ist nicht nur das Schach-ähnliche Spielbrett, das aus Massivholz gefertigt ist und mit vier Standfüßchen einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Es sind nicht nur die Turm-artigen Figuren, die sich wie Schach-Türme bewegen und auch eine optische Ähnlichkeit aufweisen. Es sind auch die gleichen Gehirnwindungen, die ein Tiku-Meister verbiegen muss, wenn er sich zwischen material- und positionsorientierten Zügen entscheiden muss.

Spontan drängt sich eine gewisse Lust auf, das Holzbrett der Verpackung zu entreissen und ein paar abgespeckte Schach-Varianten darauf auszuprobieren. Damit würde man den Spielsteinen aber nicht gerecht, die einen ebenso edlen Eindruck machen wie das Brett selbst. Eines steht aber fest: Liebhaber klassischer Spiele wie Schach und Dame finden mit Tiku eine ganz hervorragende Umsetzung einer nun schon fünfzehn Jahre alten Idee von Reiner Knizia, die nun auch endlich in einer ihr würdigen Aufmachung erscheint.

Fazit


0000-00-00, Carsten Pinnow (cp)



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LudoPic


Bewertungen
4.5cp
26.04.2009
5.5niggi
26.04.2009
7.5alguenter.mkraemer
24.02.2010
Das Spiel lebt u.a. auch durch seine ?sthetik und den haptischen Reiz der wundersch?nen Holzfiguren. Auch der Mechanismus ist originell und sorgt f?r Wiederspielreiz.

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