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ID 16664

THE BIG BANG THEORY: DAS PARTYSPIEL


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Jahrgang: 2013

Verlag: Cryptozoic [->]
Pegasus [->]
Autor: Ben Stoll
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3-7

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ab 15


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
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Rezension

Ziel

Wenn Sheldon wieder seinen Freunden auf die Nerven geht, läuft entweder The Big Bang Theory im Fernsehen, oder Das Partyspiel liegt auf dem Tisch. Bei diesem handelt es sich im Wesentlichen um eine thematisch angepasste Version von Wie ich die Welt sehe.

Regeln

Reihum nehmen die Spieler die Rolle des Schiedsrichters ein, der eine Test-Karte vorliest und die Antworten der Mitspieler bewertet. Es handelt sich um Lückentexte oder (meist) Themen, zu denen die anderen eine ihrer Theorie-Handkarten verdeckt ausspielen. (Fortgeschrittene Tests erfordern sogar zwei Begriffe.) Der Schiri verteilt dann Punkte in der Reihenfolge, wie die Antworten ihm gefallen. Nach einer festen Rundenzahl gewinnt dann, wer die meisten Punkte sammeln konnte.

Und wie es sich für die Big Bang Theory gehört, darf Sheldon seine Mitspieler nerven: Wer eine Bazinga-Karte nachzieht, kann diese (natürlich in einer beliebigen Runde) nach Abgabe der Antwortkarten ausspielen. Dann wird das Thema verworfen und eine neue Test-Karte aufgedeckt, für die die gespielten Antworten selten gut passen.

Meinung

Das Spielkonzept an sich ist wie bereits erwähnt altbekannt: Wie ich die Welt sehe, BLANK oder Bam! sind typische Vertreter dieses sehr unterhaltsamen Genres. Die Adaption eines Lizenz-Themas bringt da eigentlich wenig Neues - wenn man von den verwendeten Begriffen einmal absieht, die allesamt den kuriosen Unterhaltungen der Serien-Physik-Nerds entstammen. Ergänzt werden diese häufig mehrdeutigen Anspielungen durch Szenenfotos und Zitate. Bei immerhin 164 Theorie-Karten ist das eine beachtliche Menge an Arbeit, die in die Erstellung geflossen ist. Das Ergebnis sorgt deshalb auch tatsächlich für Physik-Fun-Stimmung, die keinen Fan der TV-Serie kalt lässt.

In Anbetracht der sehr schlechten deutschen Synchronisation der Serie möchten wir noch kurz auf die Unterschiede zwischen der deutschen (Pegasus) und der englischen (Cryptozoic) eingehen: Die deutschen Serienzitate sind offenbar der TV-Serie entnommen, denn sie sind genauso grottig übersetzt und wirken altbacken statt lustig. Bei den Übersetzungen der Begriffe selbst gibt es dagegen nichts zu bemängeln. Im Gegenteil, mit der deutschen Ausgabe spielt es sich angesichts vieler Spezialbegriffe flüssiger.

Fazit

Das Konzept der lustigen Wie-ich-die-Welt-sehe-Partyspiele hat nichts von seinem Reiz verloren. Für Physik-Fans und Serien-Gucker stellt es deshalb einen Pflichtkauf dar. Wer nicht fließend Englisch spricht, ist mit der Pegasus-Ausgabe besser bedient.


2014-03-19, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
9cp
18.02.2014
lustig, genial, und immer wieder gut
7niggi
18.02.2014

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