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Datenblatt image
ID 11759

SILK ROAD


cover
Jahrgang: 2006

Autor: Ted Cheatham, Bruno Faidutti
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3-6

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60

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Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: gering
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: geringf5
Bewertung angespielt: 4.3 von 10
punkte

Score gesamt: 58.2% von 100
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Rezension

Ziel

Regeln

Meinung

Die folgende Rezension erschien in ähnlicher Form beim Reich der Spiele.

Quer über den Spielplan zieht die Karawane, über vorgegebene Handelsrouten von Stadt zu Stadt. An jedem Ort werden Handelsgüter gewinnbringend getauscht, gekauft und verkauft, auf dass am Ende der Reise der reichste Händler gewinnt. An jedem Ort können zu Spielbeginn zufällig verteilte, im Verlauf aber fest vorgegebene Handlungen durchgeführt werden. Da diese jedoch immer nur ein Mal ausgeführt werden dürfen und zudem stets weniger Aktionen möglich sind als Spieler teilnehmen, entscheidet letztendlich die Spielerreihenfolge, wer überhaupt handeln darf.

Die Spielerreihenfolge ist auch das einzig wirklich Innovative an Silk Road, denn sie wird im Wesentlichen willkürlich bestimmt. Den Anfang darf immer der "Karawanenführer" machen, der in jeder Runde (d.h. an jedem neuen ort) neu versteigert wird. Hat dieser seinen Zug gemacht, bestimmt er den nächsten (zweiten) Spieler, der wiederum seinen Nachfolger bestimmt, usw. Auf diese Weise reduzieren sich von Spieler zu Spieler die Handlungsoptionen, bis schließlich der letzte Spieler am Zug ist, dem gar keine Handlung mehr übrig bleibt. Dafür darf er das Amt des Karawanenführers für die nächste Runde versteigern, was ihm zumindest ein wenig Geld einbringen sollte. Durch Doppelzug-Aktionen, Diebstahl vom Mitspieler und sinnlose Handlungsoptionen (z.B. Tausch einer bestimmten Ware, die der Spieler am Zug leider gerade nicht vorrätig hat), verschärft sich die Situation für diejenigen, die von ihren Mitspielern partout nicht frühzeitig rangelassen werden.

In der vorliegenden Regelfassung wird man somit derart von seinen Mitspielern gespielt, dass man durchaus jegliche Lust am Spiel verlieren kann. Sollte dies der Fall sein, empfiehlt es sich von der Karawanenführer-Regel abzusehen und einfach reihum den nächsten Spieler zum Zug kommen zu lassen. Damit ergäben sich bereits bei der Versteigerung (die man dann besser gegen den Uhrzeigersinn durchführen sollte) interessante neue Überlegungen.

Unterm Strich bleibt Silk Road auch mit solchen Regeländerungen ein durchschnittliches Handelsspiel mit einer hervorragenden Aufmachung, das jedoch hoffnungslos überteuert angeboten wird.

Fazit


2009-12-22, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
4cp
26.04.2009
5niggi
26.04.2009
4kathrin
26.04.2009

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