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Datenblatt image
ID 12911

SAN FRANCISCO CABLE CAR


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Queen Games [->]
Autor: Dirk Henn
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2-6

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45

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ab 8


Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.2 von 10
punkte

Score gesamt: 63.3% von 100
score
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Rezension

Ziel

In San Francisco werden die berühmten Cable Car Strecken gebaut. Die Spieler übernehmen die Kontrolle über mehrere Linien und erhalten Siegpunkte für möglichst lange Streckenzüge.

Regeln

Auf dem Spielplan werden rundherum Cable Cars der einzelnen Linien in Spielerfarben platziert. Jedem Spieler gehören also mehrere Linien, für die Punkte gesammelt werden sollen. 

Reihum wird entweder das Schienenplättchen aus der Hand an das bereits existierende Netz angelegt, oder ein neues Plättchen dafür verdeckt gezogen. Wird der Schienenstrang einer Linie dadurch abgeschlossen, erhält der Besitzer so viele Punkte, wie Felder von den Wagen der Linie befahren werden. Dies können auch mal zwei pro Plättchen sein, wenn dieses zwei Mal von der Linie gekreuzt wird.

Endet eine Linie statt an einem Randfeld an der Powerstation in der Mitte des Spielplans, wird die erreichte Punktzahl verdoppelt. Sobald alle Linien abgeschlossen sind, gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Normalerweise muss beim Legen eines Plättchens seine Ausrichtung beachtet werden. Als Variante kann darauf jedoch verzichtet werden. Eine andere Variante stellt die beiliegende Erweiterung „Gesellschaften“ dar, bei der statt der Spieler sogenannte Gesellschaften die Punkte für ihre Linien sammeln. Die Spieler erwerben Aktien der Gesellschaften und versuchen den Erfolg dieser zu steigern um das eigene Aktienkapital zu maximieren. Aktien gibt es in verschiedenen Stückelungen, können jedoch nicht einfach gekauft werden. Stattdessen erhält jeder Spieler zu Beginn jeweils einen 40%, 30%, 20% und 10%-Anteilsschein, die im Laufe des Spiels gegen zufällig gezogene Aktien der gleichen Anteilshöhe getauscht werden können.

Meinung

Zunächst einmal ist San Francisco Cable Car nichts anderes als eine Neuauflage von Metro, zuzüglich der Erweiterung „Gesellschaften“. Dabei muss festgestellt werden, dass das Thema Cable Cars zum Spielmechanismus viel besser passt, als der U-Bahn-Bau des Vorgängers. Obgleich in San Francisco nur (noch) drei Linien verkehren, beim Queen Games Spiel eher die vierfache Anzahl.

So einfach Cable Car respektive Metro auch ist (was dem Spielspaß übrigens überhaupt nicht schadet, ganz im Gegenteil!), so anders spielt es sich mit den „Gesellschaften“. In der ersten Spielhälfte müssen wichtige Entscheidungen getroffen und die Aktienauswahl optimiert werden. Da die ausgetauschten Aktien durch Quasi-Blindkäufe ersetzt werden, kann es durchaus zu mehreren erfolglosen Aktienaktionen kommen, bevor die Wertpapiere den eigenen Vorstellungen entsprechen. Allerdings ist es auch keinesfalls einfach, frühzeitig den (Miss-)Erfolg der einzelnen Gesellschaften abzuschätzen, schließlich gehören zu jeder ja mehrere Linien. 

Dass aber auch 30%- und 20%-Aktien wichtig sind, zeigt die Wert(ungs)-Formel: Aktien der erfolgreichsten Gesellschaft zählen 8-fach, die der zweiten nur noch 7-fach, usw. Eine 30%-Aktie der Top-Linie bringt somit 3x8=24 Punkte, 40% des Vierten nur 4x5=20 Punkte. Ideal sind daher Konstellationen, bei denen zwei Spieler Aktien der gleichen Gesellschaften erworben haben, da diese dann die gleichen Linien unterstützen. „Ideal“ vor allem für denjenigen Spieler, der über die (geringfügig) höheren Aktienanteile verfügt.

Fazit

Im Grunde genommen erhält der Käufer mit San Francisco Cable Car zwei verschiedene Spiele in derselben Packung. Bei beiden handelt es sich um eingängige Legespiele, die das Zeug zum Dauerbrenner haben. Besitzer des Vorgängers Metro müssen nun abschätzen ob sie bei ihrem platzsparenden Karton bleiben oder doch lieber zum graphisch verbesserten und mit einer starken Variante ausgestatteten Cable Car wechseln wollen. Wer dagegen bei Metro bislang gezögert hat, hat jetzt gleich zwei gute Gründe sich ein neues Eisenbahnspiel zuzulegen.


2009-11-16, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7.5cp
16.11.2009
Gr??er und sch?ner als Metro
5Cyberian
18.11.2009
Wir haben die Aktienvariante probiert, fanden das Spiel aber total beliebig!
6markus
14.05.2010
Zu un?bersichtlich

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