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Datenblatt image
ID 14418

QUARRIORS!


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Wizkids [->]
Autor: Mike Elliott, Eric Lang
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2-4

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30-45

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ab 8


Material: hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 8.9 von 10
punkte

Score gesamt: 61.8% von 100
score
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Rezension

Ziel

Als „magische Krieger“ begeben sich die Spieler in die Wildnis, um Beute zu jagen. Dabei handelt es sich um jede Menge Würfel, mit denen die eigenen Aktionsmöglichkeiten ermittelt werden. Im Prinzip handelt es sich bei Quarriors nämlich um ein Deckbauspiel, das Dominion sehr ähnlich ist –nur dass anstelle von Karten eben Würfel verwendet werden. Entsprechend beinhaltet die Box auch nur 53 Karten, jedoch gleich 130 Würfel.

Regeln

Anstelle von Karten wie bei Dominion zieht ein Spieler zu Beginn seines Zuges ein paar Würfel aus seinem Vorratsbeutel, wirft diese und verwendet sie nach seinem Gusto. Manche Würfelergebnisse führen zu Sondereffekten, wie beispielsweise der Verwendung zusätzlicher Würfel, die meisten lassen sich jedoch in zwei Gruppen einteilen: „Kraft“ (=Währung zum Kaufen neuer Würfel und Benutzen der zweiten Gruppe) und „Kreaturen/Zaubersprüche“. Letztere dürfen sogleich sämtliche Kreaturen der Mitspieler angreifen und dabei gegebenenfalls die eine oder andere vernichten. Wozu das ganze? Ganz einfach: Überleben Kreaturen eine Runde, liefern sie Siegpunkte, bevor sie ebenso abgelegt werden wie alle anderen benutzten Würfel. In den Beutel zurück kommen sie, sobald dieser leer ist. Es gewinnt, wer die erforderliche Siegpunktezahl erreicht hat. Beziehungsweise derjenige mit den meisten Punkten, sollten vier der 13 in der „Wildnis“ verfügbaren Beutekarten leergekauft sein.

Meinung

Um beim Dominion-Vergleich zu bleiben: Quarriors ist genauso –und doch irgendwie anders. Es gibt nämlich weniger Vorausplanung (da die Würfelergebnisse nicht vorher bekannt sind) und weniger Verknüpfungen der Karten/Würfel untereinander. Wer Zaubersprüche anwendet, muss nicht die Karte auf seiner Hand durchlesen, sondern die in der Wildnis ausliegende. Und statt Mittelalter heißt das Thema Fantasy.

Die große Stärke von Quarrios ("to quarrel for" = "streiten um", warrior = Krieger) sind Würfel. 130 Stück -in Worten: einhundertdreißig Stück! Es ist ein völlig anderes Gefühl, mit einer handvoll Würfeln in den Fingern herumzuspielen, als sich verhältnismäßig schnell abnutzende Karten nachzuziehen und durchzulesen. Aber um dies wirklich nachvollziehen zu können, muss man Quarriors wahrscheinlich selbst ausprobieren. Ganz nebenbei: Auch das Kampfsystem ist nicht nur simpel, sondern auch ausgereift.

Fazit

Langfristig bietet Quarriors nicht so viel Abwechslung wie Dominion mit all seinen Erweiterungen, allerdings nutzt sich das Spielmaterial auch nicht so schnell ab. Die Idee, anstelle unzähliger Karten Würfel einzusetzen, ist lobenswert und sorgt für ein ganz besonderes Flair, dem sich Fantasyfans und Rollenspieler nur schwer entziehen können. Auch der Preis ist damit mehr als gerechtfertigt.


2011-11-10, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
10.11.2011
ist mal ne nette Abwechslung zu Dominion
9rolf.gerhard
10.11.2011
9.5MarkusB
09.05.2013
10flulalu
19.07.2013
einfach toll

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