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Datenblatt image
ID 13182

PIRATE PLANK


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: LEGO Spiele [->]
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2-4

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10-20

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ab 7


Material: sehr hochwertig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: geringf5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Der Piratenkapitän hat Diebe erwischt, die seinen Schatz stehlen wollten. Deshalb lässt er sie nun über die Planke gehen. Alle bis auf einen.

Regeln

Vier Planken führen vom Piratenschiff direkt zu den Haien, für jeden diebischen Matrosen eine. Reihum wird der LEGO-Würfel geworfen und eine entsprechende Aktion ausgeführt: Zeigt der Würfel das Piratenplättchen, kann wahlweise entweder der eigene Pirat zwei Schritte zurück gezogen oder ein beliebiger anderer um ein Feld vorwärts gerückt werden. Andernfalls stellt sich die Frage, ob der anfangs ansonsten leere Würfel irgendwelche Bewegungsplättchen zeigt. Macht er dies nicht, wird einfach ein farblich passendes eines Mitspielers aufgesteckt. Ist jedoch mindestens eines bereits vorhanden, kann der aktive Spieler anstelle des Aufsteckens auch entscheiden, einen Mitspieler auszuwählen, der für jedes seiner Plättchen ein Feld vorwärts ziehen muss.

Wer das neunte und gleichzeitig auch letzte Feld überschreitet, landet im Meer und scheidet aus. Sind alle bis auf einen baden gegangen, gewinnt dieser das Spiel und darf zurück in die Crew. Folgende Vorschläge für Regelvarianten werden mitgeliefert:

  • "Alle oder keiner": Kein Spieler muss vorwärts ziehen oder genau ein Mitspieler zieht oder alle Piraten außer dem eigenen ziehen vorwärts 
  • Piratenplättchen: Der Kapitän wird ans Ende einer beliebigen Planke versetzt. Dieser Spieler muss fortan die doppelte Anzahl Felder vorwärts ziehen, kann allerdings auch nicht ins Meer fallen solange der Kapitän dort steht.
  • Piratenplättchen: Wer ins Meer fällt, scheidet nicht aus, sondern würfelt weiterhin. Bei einem erneuten Piratenplättchen darf er zurück auf das letzte Felde seiner Planke.

Meinung

Neun Schritte führen ins Verderben. Direkt zu den hungrigen Haifischen, die bereits zu einem halben Dutzend das Piratenschiff umkreisen. Ob sie etwas geahnt haben? Oder werden sie gar regelmäßig vom bösen Kapitän gefüttert? Und warum begnadigt dieser am Ende überhaupt einen Piraten? Und welchen? Den Steuermann, damit jemand noch steuern kann? Den Smutje, um nicht zu verhungern? Oder den Maat, damit das Deck mal wieder geschrubbt wird? Dies sind alles Fragen, die besser nicht gestellt werden sollten bei Pirate Plank, dem neuen marinen LEGO-Abenteuer. Stattdessen sollten die Details und die architektonische Leistung beim Zusammenbau des Schiffes bewundert werden. Jeder Pirat hat sein eigenes Gesicht, einer scheint sich sogar zu freuen. (Wie pervers ist der denn?)

Beim Spiel empfiehlt es sich, anfangs so viele Plättchen der Mitspieler wie möglich aufzustecken. Denn je länger es dauert, desto häufiger müssen diese dann vorwärts rücken. Diese Entscheidungsfreiheit ist überschaubar und auch für jüngere Kinder geeignet, die –im Gegensatz zu ihren Eltern- auch durchaus öfter Spaß daran finden, die Haie aufzusuchen. Auch die Regelvarianten werden gerne ausprobiert, allerdings mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Mitspieler nicht sofort ausscheiden zu lassen empfiehlt sich bei empfindlichen Kindern, verlängert aber ansonsten nur das Spiel ohne etwas Entscheidendes zu verbessern. Der Piratenkapitän findet bei den Kids besonderen Anklang, die hier mit dem Ärgerfaktor experimentieren können. Ganz anders verhält es sich mit der „alles oder keiner“-Variante, deren Sinn in dieser Form völlig unklar ist. Bei dieser Auswahl lautet die Entscheidung des Spielers schließlich immer „alle außer mir selbst“. Sinnvoller wäre es gewesen, auf die Einschränkung zu verzichten und wirklich alle Spieler vorwärts ziehen zu lassen. Aber Regeln zu verändern ist ja wesentlicher Bestandteil der LEGO-Spiele…

Fazit

Für Kinder ist Pirate Plank eine gute Wahl. Mit geringfügigen Regeländerungen wird daraus ein durchaus brauchbares kleines Würfelspiel, das zudem optisch gefällt und ein wenig Piratenstimmung auf den Tisch zaubert. Und wenn der Zauber einmal verbraucht ist, finden die LEGO-Steine immer noch gerne für andere Zwecke Verwendung…


2010-05-09, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
21.04.2010
LEGO-Steine = 10 Punkte, Spiel = 3 Punkte

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