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ID 12974

MODERN SOCIETY


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Jahrgang: 2009

Verlag: Tuonela Productions [->]
Autor: Jussi Autio
Grafik: Antti Löytynoja

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60

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f5
Bewertung angespielt: 4.5 von 10
punkte

Score gesamt: 53.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die moderne Gesellschaft befindet sich im Wandel. Durch neue Gesetze und Errungenschaften nehmen die Spieler Einfluss auf die Entwicklung.

Regeln

Die Gesellschaft wird definiert durch die grundlegenden Werte Völkerrecht, Umweltschutz, Wirtschaft und Patriotismus. Die Bedeutung eines jeden einzelnen wird durch bestimmte Ereignisse und Entwicklungen beeinflusst, was auf einer Werteskala festgehalten wird.

Gespielt wird in vier Abschnitten a 3 Runden, für jeden Abschnitt erhält jeder Spieler fünf neue Themenkarten. Eine davon wird in jeder Runde verdeckt ausgespielt, und zwar gleichzeitig. Damit werden die Skala angepasst, Punkte in den vier Kategorien gesammelt und Sondereffekte ausgeführt.

Die Punktewertung setzt sich aus drei Teilen zusammen: Die auf der gespielten Karte angegebenen direkten Punkte, dem auf der Skala der jeweiligen Kategorie entsprechenden Bonus/Abzug sowie eventueller Bonuspunkte für andere ausliegende Karten der gleichen Kategorie. Viele Karten beeinflussen gleich mehrere Kategorien und zählen entsprechend mehrfach. Die erhaltenen Punkte werden je Kategorie auf einer speziellen Karte festgehalten. Am Ende der Runde darf jeder Spieler damit eine neue Gesetzeskarte erwerben. Nur dafür gibt es Siegpunkte. Es sind allerdings auch weniger Gesetzeskarten verfügbar, als Spieler teilnehmen. Die Gesetze lassen sich stufenweise erhöhen, was zwar immer teurer wird, aber auch mehr Siegpunkte bringt. Zudem kommen hiermit bestimmte Sonderfähigkeiten ins Spiel, wie das Konvertieren und Punkten in andere Kategorien oder eine Gesetzeskarten-Kostenreduktion.

Zur Vielzahl der beim Ausspielen von Themenkarten verfügbaren Sondereffekten zählen Extrapunkte wenn bestimmte Wertekarten ausliegen, Doppelzug, das Stehlen einer Karte vom Mitspieler, ein Kartentausch im Kreis, das zufällige Abwerfen von Karten der Mitspieler sowie das Streichen sämtlicher Punkte einer Farbe in der aktuellen Runde. Letzteres können allerdings diejenigen Spieler ignorieren, die bereits über ein entsprechendes Gesetz verfügen.

Am Ende jedes Abschnitts werden sämtliche ausliegenden Themenkarten abgeräumt. Wer nach der letzten Runde die meisten Siegpunkte vorweisen kann, gewinnt.

Meinung

Modern Society behandelt ein interessantes Thema, das mit sehr passenden Bildern untermalt wird. Während des Spiels dominiert allerdings der Mechanismus, bei dem zunächst wenig Einfluss auf die von den Mitspielern gewählten Karten genommen und mit dem Ergebnis gelebt werden muss. Gleichwohl macht es natürlich Sinn, die vorhandenen Karten derart zu clustern, dass die innerhalb eines Durchgangs gespielten Themen aufeinander aufbauen und möglichst viele Sonderpunkte liefern. Sofern nicht ein Mitspieler mit einem Punkteverzicht in einer Farbe dazwischenfunkt.

Überhaupt wirken sich die meisten Sondereffekte eher störend aus. Entweder, weil sie völlig unvorhersehbar sind und gleichzeitig schwerwiegende Konsequenzen haben können, oder weil sie reichlich Rechnerei erfordern. Beispielsweise 3 Punkte Kartenwert, minus 1 Punkt Farbwert, plus 2 Punkte für jede der eins, zwei, drei, nein, sogar vier anderen ausliegenden Karten –das sind… hm… ungefähr 10 Punkte. Und diese Addition ist bei etwa jeder zweiten Karte fällig.

Etwas übersichtlicher könnten auch die Themenkarten selbst sein, bei denen so ziemlich an jedem Rand wichtiger Info-Werte verteilt sind. Was sich in der Kartenhand nur schwer überschauen lässt. Noch schlimmer sind aber die viel zu dicken Markierungssteine für die gesammelten Punkte, die auf der zu kleinen Karte ständig verrutschen und sich gegenseitig verdrängen.

Fazit

In Modern Society wurde eine sehr interessante Idee umgesetzt, die alleine schon aufgrund des ungewöhnlichen Themas zum Ausprobieren einlädt. Ein wenig redaktionelle Bearbeitung hätte diesem Spiel allerdings gut getan. Tipp: Mal ganz ohne Punktwertung spielen und schauen, wohin sich die Gesellschaft entwickelt.


2010-09-28, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
4niggi
19.09.2010
Wenn ich spiele m?chte ich nicht wirklich mit ?lverschmierten V?geln, Rassismus, Terror oder Irak-Krieg konfrontiert werden. Dann gebe ich lieber Geld aus um im Kino davor f?r zwei Stunden zu fl?chten....
5cp
19.09.2010
zu rechenintensiv und un?bersichtlich

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