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Datenblatt image
ID 11296

MARQUIS


cover
Jahrgang: 2005

Autor: Czarnè, Martin Götz
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2-4

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Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: hoch
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 6.7 von 10
punkte

Score gesamt: 71.6% von 100
score
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Rezension

Ziel

Regeln

Meinung

Die folgende Rezension erschien in ähnlicher Form beim Reich der Spiele.

Auf die Jagd nach Geld und Edelsteinen begeben sich bis zu vier edle Mitspieler in Marquis. Mehr Spieler sind möglich, wenn man mehrere Spiele kombiniert. Denn in jeder Box befinden sich vier gleiche Kartensätze a 12 Charakter-Karten, für jeden Spieler einen. Diese Karten werden von jedem Spieler vor sich ausgespielt, in jeder Runde genau ein Charakter. Der Ablauf ist dabei in jeder Runde im Grunde genommen der gleiche:

  1. Der Spieler kann vorhandenes Geld in einem bestimmten Verhältnis in Edelsteine eintauschen.
  2. Der Spieler erhält eine gewissen Anzahl Goldstücke als Einkommen.
  3. Bestimmten Mitspielern (bzw. Charakteren) darf eine bestimmte Menge Gold gestohlen werden.
  4. Der Spieler zieht eine Karte nach um stets vier auf der Hand zu haben.
Knifflig wird das ganze nun dadurch, dass jede Charakterkarte andere Angaben hat. So gibt es Karten, die besonders viel Einkommen bringen, während andere ein gutes Tauschverhältnis liefern. Idealerweise spielt man zwei solche Karten natürlich unmittelbar hintereinander und hat auch noch die Veto-Karte parat, um Diebstahlsversuche der Mitspieler verhindern zu können. Leider hat man meist nicht die gerade passenden Karten auf der Hand, aber glücklicherweise geht das den Mitspielern genauso. Wer es schafft mitzuzählen, welche Charaktere von den Mitspielern schon ausgespielt wurden, hat gegen Ende jedenfalls einen echten, wenn auch erarbeiteten Vorteil.

Den größten Vorteil gewinnt man jedoch durch geschickten Einsatz der speziellen Charaktereigenschaften. Jede Person hat neben den o.g. Langfinger-Fertigkeiten nämlich noch eine ganz spezielle Spezialeigenschaft, die jedoch auf den Karten nur schlecht lesbar ist. So gibt es Personen, die sich Eigenschaften anderer ausliegender Charaktere bedienen, diese umbringen oder sogar eine bereits ausgespielte Karte noch einmal verwenden.

Durch die schiere Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten gestaltet sich jede Partie anders. Die taktischen Optionen ergeben sich vor allem am Spielende, eine sinnvolle Strategie lässt sich bei Marquis jedoch nicht planen. Merke: Hauptsache viele Edelsteine scheffeln und den Blick für die Mitspieler nicht verlieren!

Wie eingangs bereits erwähnt wird dieses Kartenspiel in einer Holzbox vermarktet. Man kann sich nun auf den Standpunkt stellen, dass dies Platzverschwendung sei, aber immerhin sind die Karten dafür auch besonders groß ausgefallen. Im Regal sieht die edel wirkende Box jedenfalls prima aus, und auch die mitgelieferten Metall-Münzen (kein Pappgeld!) machen einen ausgesprochenen hochwertigen Eindruck.

Was bleibt unterm Strich? Schwierig zu sagen. Marquis versucht alles zu sein: Spiel und Kunstwerk, lockerer Zeitvertreib und anspruchsvolles Interaktionsspiel. Irgendwie ist Marquis auch alles, zumindest ein bisschen. Doch wenn sich die Anfangsbegeisterung für das tolle Material erst mal gelegt hat, bleibt am Ende eben auch ein bisschen Belanglosigkeit, ein bisschen spieltechnisches Mittelmaß.

Wer Marquis bereits sein eigen nennt, findet auf der Verlagswebseite (www.ludoart.de) eine interessante "Söldner-Variante" für zwei bis drei Spieler.

Fazit


2009-12-21, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
26.04.2009
6.5niggi
26.04.2009
6.5kathrin
26.04.2009

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