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Datenblatt image
ID 16417

LOST LEGACY - DAS STERNENSCHIFF & DER FLIEGENDE GARTEN


cover
Jahrgang: 2014

Verlag: Japon Brand [->]
Pegasus [->]
Autor: Seiji Kanai, Hayato Kisaragi
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2-6

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10

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
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Rezension

Ziel

Lost Legacy basiert auf dem erfolgreichen Love Letter und beinhaltet zwei verschiedene Kartensets (Szenarien), die in der fernen Zukunft spielen. Beide Sets lassen sich auch kombinieren.

Regeln

Jeder Spieler erhält eine der 16 Karten auf die Hand, eine weitere wird als "Ruine" verdeckt beiseiten gelegt. Reihum führen sie einen Zug aus, der aus dem Ziehen einer zweiten Karte, sowie dem Ablegen einer der beiden besteht. Durch das Ausspielen wird die angegebene Aktion ausgeführt. (Auf diese Weise kann z.B. die Anzahl Karten in der Ruine anwachsen, Spieler können ausscheiden, etc.)

Sobald der Stapel leer ist, beginnt die Erkundungsphase, bei der alle Spieler versuchen, die Karte "Lost Legacy" zu finden. In Reihenfolge der Wertigkeit (aufsteigend) ihrer Handkarte dürfen die Spieler einen Rateversuch unternehmen und eine beliebige Karte aufdecken. Es gewinnt nur, wer die verlorene Erbschaft dabei findet.

Meinung

War bei Love Letter das schiere Überleben (bzw. Eliminieren der Mitspieler) das treibende Element, steht hier das Erkunden im Vordergrund, das Sammeln von Informationen. Dafür ist es mehr als hilfreich, mal die Ruine anschauen zu dürfen, oder sie sogar mit einer zusätzlichen Karte füttern -womöglich sogar mit der Lost Legacy selbst. Der wichtigste Unterschied ist jedoch der, dass hier nicht immer nur die gerade ausgespielte Karte eine bestimmte Wirkung hat, sondern dass diese sich oft auch auf bereits zuvor ausgelegte Karten bezieht. Dieser Ansatz macht das Kartenspiel deutlich variabler, aber auch komplexer -und somit etwas uneleganter.

Die beiden Sets beinhalten zwar unterschiedliche Karten, der grundsätzliche Eindruck, kein so lockeres Spiel mehr wie Love Letter auf dem Tisch zu haben, ist jedoch gleich. Es empfiehlt sich dennoch, es zunächst ein paar Mal mit dem Sternenschiff (Set 1) zu probieren, da dieses noch einen Tick zugänglicher ist. Die Kombination beider Sets produziert dagegen keinen Mehrwert und bläht die Partie nur unnötig auf.

Fazit

Wer Love Letter gerne und häufig spielt, sollte sich unbedingt auch Lost Legacy anschauen, das das Prinzip geschickt variiert und auf Dauer nicht so monoton verläuft.


2016-03-22, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
14.03.2016
willkommene Abwechslung für Love Letter

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