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Datenblatt image
ID 18247

HONGA


cover
Jahrgang: 2018

Verlag: HABA [->]
Autor: Günter Burkhardt
Grafik: Stephanie Böhm

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2-5

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30-45

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

Um neues Oberhaupt des Säbelzahntiger-Clans zu werden, sammeln zwei bis fünf Spieler diverse Vorräte und betreiben Tauschhandel, um direkte Siegpunkte zu ergattern. Weiterhin sind das Durchsuchen des dichten Waldes und die Huldigung der alten Naturgötter möglich und empfehlenswert.

Regeln

Zunächst wird der Spielplan in die Mitte platziert und die Spieler erhalten ein Rohstofftableau, mit dem sie im Verlauf der Partie ihren Besitz einstellen. In seinem Zug legt der aktive Spieler seine Aktionsscheibe auf einen Kreuzungspunkt. Die Aktionsscheibe ist geviertelt. Einige Viertel zeigen Hände. Die Anzahl der Hände gibt vor, wie oft die Aktion ausgeführt werden kann. Im Zentrum des Spielplans befindet sich Honga, der Säbelzahntiger. Zumindest eine Hand muss auf ihn zeigen, denn ansonsten kommt er zum aktiven Spieler und frisst von dessen Vorräten. Weiterhin bleibt er bei diesem Spieler bis sich ein anderer Protagonist in seinem Zug nicht um ihn kümmert oder bis der Spieler den Tiger mit einer Aktionskarte zurückschickt.

Die weiteren Aktionsmöglichkeiten sind Nahrung sammeln, Mammuts anlocken (um ggf. eine Aktionsscheibe mit einer Zusatzhand zu erlangen), den Wald durchforsten um Bonuskarten zu ziehen und Handelsaufträge erfüllen, welche direkte Siegpunkte einbringen. Weiterhin kann den alten Göttern gehuldigt werden. Dann erfolgt der Aufstieg auf der Tempeltreppe. Erreicht ein Spieler die Spitze des Tempels, erhält jeder Protagonist seinen eigenen Wert an aktuellen Tempel-Siegpunkten. Anschließend starten die Spieler auf der untersten Stufe neu.

Honga endet, sobald ein Spieler eine bestimmte Punkteanzahl erreicht hat (spielerzahlabhängig). Nach der letzten Runde hat dann der Spieler mit den meisten Punkten die Partie gewonnen und wird neues Oberhaupt des Clans.

Meinung

Mit Honga setzt Haba seine Veröffentlichungen im Genre der Familienspiele fort, und das gelingt dem Verlag auch ziemlich gut. Honga ist nämlich durchaus empfehlenswert und führt sowohl Gelegenheitsspieler als auch den Nachwuchs gelungen in den Bereich der Workerplacement-Spiele ein.

Sicherlich kann Honga auch von Vielspielern gespielt werden, aber denen dürfte die Auswahl an Möglichkeiten dann doch zu limitiert sein. Letztendlich gibt es nämlich nur wenig Möglichkeiten, um sich strategisch sinnvoll aufzustellen. Dabei ist übrigens zu überlegen, ob sich die ständige Beschäftigung mit Honga wirklich lohnt. Natürlich ist es ärgerlich, wenn der Säbelzahntiger in jeder Runde einen Nahrungsvorrat wegfrisst, aber manchmal sind die Hände für andere Aktionen einfach besser investiert. Und oftmals wandert Honga auch zu einem Konkurrenten, wenn der sich nicht um das Viech das Kätzchen kümmert.

Bei aller Familienfreundlichkeit ist Honga trotzdem ein Optimierspiel. Und damit hat die Veröffentlichung auch eine gewisse Tiefe, die einen Gelegenheitsspieler auf dem Weg zum Vielspieler führt. Timing ist natürlich wichtig, aber auch das Glück kommt bei Honga nicht zu kurz. Die Bonuskarten beim Durchforsten des Waldes sind nämlich nicht zu verachten, und wer zufällig eine passende Karte zieht (z.B. mit dringend benötigten Rohstoffen), kann unter Umständen früher einen Auftrag erfüllen als ursprünglich geplant.

Optisch passt Honga genau zum primär anvisierten Klientel. Sowohl die Kinder als auch Gelegenheitsspieler kommen mit der Illustration bestens klar und haben auch generell keine Verständnisprobleme.

Fazit

Honga ist ein gelungenes Spiel, das perfekt ins Familienspiel-Portfolio von Haba passt. Wer ein zeitlos-neomodernes Brettspiel mit leichterem Anspruch sucht, sollte der Veröffentlichung durchaus eine Chance geben.


2019-04-01, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
7heavywolf
06.02.2019

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