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Datenblatt image
ID 18045

DIG


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Jahrgang: 2017

Verlag: Mangrove Games [->]
Meeple Circus [->]
Autor: Julien Charbonnier
Grafik: Julien Charbonnier

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2-4

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20-45

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Mit üppiger Ausrüstung, Arbeitern und Begleitern wagen sich zwei bis vier Abenteurer in den Berg, um dort als Erster zehn Juwelen zu ergattern.

Regeln

Zunächst werden sämtlich Bodenschätze, Ausrüstungsgegenstände, Gegner und Spezialkarten zusammengemischt. Diese Plättchen bilden den „Berg“. Weiterhin wird die „Taverne“ gebildet, um die sechs Begleiter und alle restlichen Arbeiter sowie die Juwelen platziert werden.

In seinem Zug darf der aktive Spieler entweder Arbeiter und/oder Begleiter in der Taverne anwerben oder im Berg graben. Begleiter werden mit Bodenschätzen rekrutiert, Arbeiter kosten Kristalle. Wer im Berg gräbt, zieht eine Karte vom Nachziehstapel. Bodenschatz-Plättchen darf der Spieler auf die Hand nehmen (um damit später einen Begleiter anzuheuern) oder bei der Anwerbung eines Arbeiters als Anfang eines Stollens verwenden. Im Laufe des Spiels wird der Stollen ausgebaut. Auf jedes fünfte Plättchen nach einem Arbeiter wird ein Juwel platziert. Wird der Stollen geschlossen (freiwillig oder durch ein Ereignis) nimmt sich der Besitzer des Stollens alle Juwelen, die in dem Stollen liegen. Durch bestimmte Ereignisse können Stollen jedoch auch einstürzen und sämtliche Gegenstände sind dann verloren. Auch Gegner können als Plättchen aufgedeckt werden, die den Spieler dann sofort angreifen. Als Schutz können Gegenstände verwendet werden (wenn man die entsprechenden Gegenstände auf der Hand hat).

Das Spiel endet, sobald ein Spieler zehn Juwelen angesammelt hat. Dieser Spieler hat dann gewonnen.

Meinung

DIG ist ein „Push-your-luck“-Dungeoncrawler, der erfolgreich über Kickstarter gebacken wurde. Push-your-luck bedeutet, dass die Spieler den Glücksfaktor der Veröffentlichung durch Gegenstände oder Begleiter beeinflussen können, und das macht auch wirklich Sinn, denn negative Ereignisse oder fiese Gegner können einem das Leben ganz schön schwer machen. Aber auch mit guter Ausrüstung kann man Pech haben. Das gehört zu dieser Art von Spiel jedoch dazu und darf nicht negativ bewertet werden.

Negativ bewertet werden darf aber die deutsche Spielanleitung, die einige Fragen offen lässt und die schlecht strukturiert ist. Am Ende des Regelwerks findet man unter der Überschrift „Tipps“ einige Erläuterungen und Klarstellungen. Eine Überschrift mit dem Namen „FAQ“ (oder so ähnlich) wäre sinnvoller gewesen. Diese Erläuterungen sind größtenteils essentiell wichtig und hätten eigentlich in die reguläre Ablaufbeschreibung gehört. Aber immerhin werden sie überhaupt erwähnt – besser spät als nie.

Der Spielspaß von DIG ist gut. Nicht überwältigend-sensationell, aber durchaus im gehobenen Mittelfeld angesiedelt. Zumindest dann, wenn man Dungeoncrawler generell mag und obendrein ein Faible für 8-Bit-Grafiken hat, denn in diesem Stil ist DIG illustriert (schein ein neuer Retro-Trend zu sein, denn beispielsweise Boss Monster hat ja einen ähnlichen Style … nur halt in Kartenform).

Fazit

Unter dem Strich ist DIG sicherlich positiv zu beurteilen und mit einer Weiterempfehlung für Genre-Liebhaber zu belohnen. Natürlich gibt es wesentlich bessere (und opulentere) Veröffentlichungen in diesem Bereich, aber DIG bietet immerhin guten und kurzweiligen Spielspaß, und das ist schließlich das Wichtigste.


2018-02-12, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
7heavywolf
01.12.2017

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