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Datenblatt image
ID 18572

DER KARTOGRAPH


cover
andere Namen: Cartographers: A Roll Player Tale
Jahrgang: 2019

Verlag: Pegasus [->]
Autor: Jordy Adan
Grafik: Luis Francisco, Lucas Ribeiro

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1-9

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30-45

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 9.0 von 10
punkte

Score gesamt: 62.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Eigentlich ist der Zweck des Kartographierens ja die möglichst genaue Abbildung der Landschaft auf einem Stück Papier. Nicht so beim Kartograph, denn hier darf eigentlich jeder malen, was er will. Korrektur: Wo er will. Der Vorteil dabei: Auf diese Weise ist der Job viel unterhaltsamer.

Regeln

Jeder Spieler erhält einen Zettel (Landkarte) mit 11x11 Feldern, auf dem ein paar feste Orte (Städte, Ruinen, Ödnis) bereits voreingezeichnet sind. Jede Runde wird eine Erkundungskarte aufgedeckt, mit der ein bestimmter Geländetypus festgelegt wird, der von allen einzuzeichnen ist. Dabei ist entweder die Geländeform (z.B. L-Stück oder Quadrat) vorgegeben und das Terrain steht zur Wahl (z.B. Wald oder Gewässer), oder andersherum. Manchmal müssen Ruinen überbaut werden, manchmal gibt es für kleine Formen zusätzliche Goldstücke (=Siegpunkte). Und manchmal gelangt der Kartograph auch in einen Hinterhalt -dann dürfen die Nachbarspieler eine Kreatur einzeichnen, nicht fortan nicht nur auf der Karte stört, sondern deren Ränder am besten auch noch besetzt werden müssen.

Nach jeweils 6-8 Runden endet eine "Jahreszeit", bei der zwei der vier seit Beginn ausliegenden Wertungskarten geprüft werden. (Dieser Wertungsmechanismus tauchte bereits bei Lookouts Isle of Skye auf.) Nach Abschluss eines vollständigen Jahres addieren dann alle ihre im Jahresverlauf erzielten Punkte.

Meinung

Der Kartograph ist laut Anleitung im Roll Player-Universum angesiedelt, was sich allerdings nur in der Coverillustration niederschlägt. Das eigentliche Spiel ist ein klassisches Alle-müssen-gleichzeitig-etwas-einzeichnen, wobei hier stets eine Wahl zwischen zwei Formen/Typen besteht. Hinzu kommt, dass auf den 11x11 Felder großen Spielflächen schnell unterschiedliche Gebilde entstehen. Die Spieler versuchen sich an unterschiedlichen Taktiken und Strategien: Auf welche Wertungskarten fokussieren sie sich? Verzichten sie auf einen Punkt, um ein paar Lücken zu füllen? Und schaffen sie es, ihre geplanten Gebiete zu vervollständigen, bevor das Jahr um ist?

Dank der Hinterhalte fällt der dominierende Solo-Charakter kaum auf. Dem Nachbarn ein Monster einzuzeichnen macht zudem Spaß -nicht nur, weil man sich dabei auch überlegen kann, wie man es platziert um den größtmöglichen Schaden anzurichten. Dieser ist auch nie vernichtend oder spielentscheidend, sondern stellt lediglich eine zusätzliche Herausforderung beim Kritzeln dar.

Fazit

Der Karthograph kombiniert zahlreiche gute (bekannte) Mechanismen zu etwas großartigem Neuen -und dies auch noch thematisch stimmig verpackt. Dies ist nicht nur das beste Flip&Write, sondern auch eine echte Überraschung. Kaufen!


2019-11-25, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
9cp
05.11.2019
Es gibt sie doch noch, die frischen Highlights im Roll/Flip&Write...

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