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Datenblatt image
ID 12164

ZOMBIES!!!


cover
Jahrgang: 2001

Verlag: Pegasus [->]
Autor: Todd Breitenstein, Dave Aikins
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2-6

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60

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f5
Bewertung angespielt: 4.0 von 10
punkte

Score gesamt: 49.9% von 100
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Rezension

Ziel

Wer schafft es, lebend den Flughafen zu erreichen und mit dem Helikopter -der nur noch für einen Menschen Platz hat- die Stadt zu verlassen, während die Mitstreiter einem bösen Schicksal ausgeliefert sind?

Regeln

Vor Spielbeginn wird das Stadtzentrum als Startfeld auf den Tisch gelegt und jeder Spieler platziert seine Spielfigur auf ein beliebiges der dort abgebildeten Spielfelder. Zusätzlich erhält jeder Spieler jeweils drei Lebensmarker, Patronenmarker und Ereigniskarten. Die Stadtfelder werden gemischt und verdeckt als Nachziehstapel bereit gelegt. Der Flughafen mit dem Helikopter kommt als letztes Stadtfeld unter den Nachziehstapel.

Der aktive Spieler zieht das oberste Stadtplättchen vom Nachziehstapel und legt es an das bereits ausliegende Feld passend an. Die Stadtfelder unterscheiden sich vom Straßenverlauf und den abgebildeten Gebäuden. Auf jedem Stadtfeld ist verzeichnet, wie viele neue Zombies ins Spiel kommen. Des Weiteren gibt es Stadtfelder, auf denen Gebäude mit Patronen- oder Lebensmarkern abgebildet sind. In diese Gebäude wird die entsprechende Anzahl der abgebildeten Markern gelegt. 
Zombies halten sich übrigens nur in den Gebäuden und niemals auf der Straße auf. Entsprechend werden sie nun auf das neue Spielfeld gestellt.

Eventuell kommt es jetzt schon zu einem Kampf mit einem Zombie. Befindet sich ein solcher Zeitgenosse auf demselben Feld wie die eigene Spielfigur, wird gekämpft. Eine Flucht ist in keinem Fall möglich. Um einen Zombie  zu besiegen, muss mit einem Würfel mindestens eine Vier erreicht werden. Ist das Ergebnis des Wurfs kleiner, verliert der Spieler den Kampf und muss einen seiner Lebensmarker abgeben. Die Patronenmarker können nun eingesetzt werden, mit Ihnen lässt sich das Würfelergebnis um eine Augenzahl erhöhen. Verliert ein Spieler seinen letzten Lebensmarker, scheidet er aus dem Spiel aus. Gewinnt er den Kampf, wird der besiegte Zombie vom Spielplan genommen.

Die Ereigniskarten können jederzeit gespielt werden. Während einige Karten dafür sorgen, dass der eigene Lebens- oder Patronenmarkervorrat wieder aufgefüllt wird, sorgen andere dafür, dass weitere Zombies in der Stadt auftauchen. Eine ausgespielte Ereigniskarte wird nach ihrem Einsatz abgelegt. Am Ende des Zuges füllt der Spieler seine Kartenhand wieder auf drei Karten auf.

In seiner Bewegungsphase würfelt der Spieler. Die Spielfigur kann um so viele Felder weiter gezogen werden, wie es das Würfelergebnis besagt. Diagonale Züge sind generell nicht erlaubt. Auch hier gilt: Trifft eine Figur auf einen Zombie, kommt es zum Kampf. Erst wenn dieser Zombie besiegt wurde, darf sich die Spielfigur weiter bewegen. Zieht die Spielfigur auf ein Feld, auf dem Lebens- oder Patronenmarker liegen, nimmt der Spieler sie automatisch in seinen persönlichen Vorrat.

Ein letztes Mal wird nun zum Würfel gegriffen. Diesmal gibt das Ergebnis an, wie viele der Zombies in der Stadt um ein Feld bewegt werden dürfen. Die Zombiefiguren werden vom Spieler beliebig um ein Feld versetzt. Dem Spieler, der als erstes das Plättchen mit dem Helikopterlandeplatz erreicht, gelingt die Flucht.

 

Meinung

Das Böse ist immer und überall. So oder so ähnlich kommt es mir vor, wenn ich amerikanische Horrorspiele spiele. Die Kleinstädte der Neuen Welt, scheinen für die dunkle Seite doch sehr interessant zu sein. Um einen echten Klassiker des Genres handelt es sich bei Zombies!  In einer sehr amerikanischen Kleinstadt erwachen die Toten zum Leben -und wer ist wieder mittendrin? Wir Spieler, na toll!

Dieses Spiel in ein Genre zu pressen, fällt nicht schwer: Bier & Brezel. Es wird gewürfelt und gewartet was passiert. Schadenfreude kommt immer dann auf, wenn ein Mitspieler im Kampf gegen einen Untoten unterlegen ist. Die Würze des Spiels sind die Ereigniskarten. Darf ein Spieler z.B. sechs neue Zombies auf dem Spielplan verteilen, so werden sie den Gegenspielern vor die Nase gestellt. Wer Taktik oder Strategie bei Zombies erwartet wird dagegen enttäuscht In Ansätzen sind auch diese Elemente zwar vorhanden, dennoch ist der Einfluss, den ein Spieler auf das Spielgeschehen nehmen kann, sehr begrenzt.

Zombies ist ein sehr atmosphärisches Spiel. Dafür sorgt die entsprechende Gestaltung der Ereigniskarten sowie der Stadtfelder und die modellierten Plastikfiguren. Bei der Materialauswahl wurde auf jeglichen Luxus verzichtet -robust, aber einfach. Das Spiel wird für 2 - 6 Spieler empfohlen. Die für den entsprechenden Spielspaß optimale Spieleranzahl liegt bei 4+ Spielern. Eine Partie soll angeblich zwischen 45 und 75 Minuten andauern, doch ist dies wohl eher eine Legende. Bei vier Spielern liegt die kürzeste Spielzeit bei 90 Minuten, nicht selten dauert es auch mal 120 Minuten und mehr.

 

Fazit

Für einen Spieleabend an dem leichte Kost gewünscht wird, ist Zombies perfekt! Großes Manko ist dann eher die Spieldauer von zwei bis drei Stunden. Wen das nicht abschreckt, erwartet viel Spaß in Horroratmosphäre.


2010-02-06, Eike Christian Busch (wynton07)



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Bewertungen
4drfunk
06.02.2010
Die hohe Zufallsabh?ngigkeit kann nach zwei Stunden doch enorm frusten. Habe es verkauft, obschon ich das Genre toll finde.

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