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Datenblatt image
ID 13167

YAMY


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: Asmodee [->]
Gigamic [->]
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2-5

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30

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ab 7


Material: mittelmässig
f5
Bewertung angespielt: 5.5 von 10
punkte

Score gesamt: 55.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die Spieler versuchen mittels Kartenkombinationen möglichst viele Punkte zu erhalten, um am Ende als Sieger aus dem Spiel hervorzugehen.

Regeln

Yamy beinhaltet 96 durchnummerierte Karten mit den Werten von 1 bis 6 in vier unterschiedlichen Farben. Jeder Spieler bekommt fünf Handkarten, die restlichen Karten bilden den verdeckten Nachziehstapel. Dem aktiven Spieler steht in seiner Runde eine von drei Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  1. Er zieht die oberste Karte vom Nachziehstapel und legt anschließend eine Handkarte offen auf seinen persönlichen Ablagestapel ab.
  2. Er nimmt die oberste Karte vom Ablagestapel eines beliebigen Mitspielers und legt anschließend eine Handkarte ab.
  3. Er benennt eine erzielte Kartenkombination und legt die benötigten Karten offen vor sich aus.

Im dritten Fall endet die Runde sofort, und alle Spieler müssen ihre Handkarten offen zeigen. Erreichte Kartenkombinationen werden nun in eine Tabelle eingetragen. Sofern keine freie Kombination erreicht wurde, muss der betreffende Spieler eine Kombi aus der Tabelle streichen. Für die einzelnen Kombinationen gibt es eine bestimmte Anzahl an Punkten, die von der Schwierigkeit der jeweiligen Kartenkombination abhängt.

Das Spiel endet nach zwölf Runden. Der Spieler mit den meisten Punkten hat dann gewonnen.

Meinung

Yamy kombiniert ganz klar die Spielmechanismen von Kniffel und Phase 10 mit Rommé. Das hört sich zunächst nicht unbedingt originell und spannend an, aber im Großen und Ganzen kommt durchaus Spielspaß auf.

Interessant wird das Spiel vor allem durch Spekulieren auf eine höherwertige Kartenkombination. Beispiel: ein Spieler hält bereits einen Drilling auf der Hand und könnte theoretisch die Runde durch Auslegen beenden. Allerdings kann er auch darauf hoffen, den Drilling zu einem Full aufzuwerten. Doch je länger er mit dem Auslegen wartet, desto mehr Chancen haben seine Gegner, um selber punktebringende Kombinationen zu sammeln.

Auch die sogenannten Sets spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle, denn wer mit all seinen Setkombinationen nach zwölf Runden 52 Punkte oder mehr erreicht hat, bekommt einen Bonus in Höhe von 40 Punkten. Also absolut vergleichbar mit Kniffel, bei dem es im oberen Bereich auch einen fetten Bonus bei Erreichen einer Mindestpunktzahl gibt.

Lobenswert ist die Verpackung des Spiels, die aus einer stabilen Blechdose mit Samteinlage besteht. Die Spielregel bringt das Prinzip kurz und bündig auf den Punkt und ist in etlichen Sprachen abgedruckt. Zielgruppe sind Kinder ab sieben Jahren und Familien sowie Spieler, die sowohl Kniffel als auch Phase 10 und Rommé mögen.

Fazit

Yamy ist ein ordentliches Kartenspiel, bei dem die Spielprinzipien bekannter Spiele gelungen kombiniert wurden.


2010-08-11, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
5.5heavywolf
07.07.2010

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