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Datenblatt image
ID 17365

WILLKOMMEN IM DUNGEON


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Jahrgang: 2015

Verlag: Heidelberger Spieleverlag [->]
Iello [->]
Autor: Masato Uesugi
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2-4

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Ein Held geht in einen Dungeon... und kommt entweder mit dem Kopf des Obermonsters wieder raus -dann ist er ein großer Held-, oder er und seine Überreste bleiben für alle Zeiten dort -dann ist er ein toter Held. Die Spieler agieren hier allerdings eher als wetteifernde Götter, die sich nur selten um das Wohl des Helden scheren.

Regeln

Zu Beginn eines Abenteuers ist der Dungeon noch jungfräulich (also ganz ohne Monster) und der Held mit sechs mächtigen Gegenständen ausgestattet. Reihum wird nun solange eine Monsterkarte gezogen, bis alle bis auf einen gepasst haben. Dieser eine Spieler darf dann den Helden in den Kampf schicken. 
 
Monster werden wahlweise verdeckt in den Dungeon verfrachtet (und müssen später bekämpft werden) oder vor dem jeweiligen Spieler abgelegt. In letzterem Fall nimmt er dem Helden eine beliebige Ausrüstung weg. Während der Held immer schwächer wird, sammeln sich also immer mehr Kreaturen größtenteils unbekannter Stärke im Dungeon an.
 
Beim Bewältigen desselbigen muss der Held seine Gegner einzeln und nacheinander besiegen. Manche Gegenstände versorgen ihn mit zusätzlichen Rüstungspunkten, andere sind für spezielle Typen von Gegnern einsetzbar (beispielsweise für Gegner der Stärke 3+, Gegner mit geradem Stärkewert, oder sogar mit einem bestimmten Merkmal). Es gewinnt, wer 2x einen Helden überleben lässt und es scheidet frühzeitig aus, wer 2x bei einem solchen Versuch scheitert.

Meinung

Vier verschiedene Helden beinhaltet die kompakte Schachtel, und für jeden gibt es einen eigenen Satz Ausrüstungsgegenstände. Manche sind (außer in ihrer Farbe) zwar identisch, es gibt dann aber doch genügend Unterschiede. Ob ein bestimmter Held von den Spielern ausgewählt oder irgendeiner zufällig gezogen wird, macht aber keinen Unterschied. Schließlich kann man sich darauf einstellen, ohnehin mehr als nur zwei oder drei Durchgänge spielen zu müssen und somit sowieso jeder Möchtegernheld an die Reihe kommt.
 
Durch das verdeckte Ablegen gewinnt jeder Spieler ein Teilwissen über die Hindernisse, die den Helden erwarten. Dabei gilt übrigens: Landen alle Monster im Dungeon, ist der Held erfolgreich! Erst durch das Wegnehmen wichtiger Gegenstände wird er empfindlich geschwächt. In einer Partie zu zweit kann der Ausgang sogar berechenbar werden, wenn jeder nur eine einzige Kreatur zur Seite legt. Zu viert hingegen wird das Geschehen schon in der zweiten Runde äußerst unübersichtlich.

Fazit

"Willkommen" im Dungeon? Nun ja, über den skurrilen Humor der Verliesbewohner wollen wir lieber mal nicht streiten. Fest steht jedoch, dass diese ungewöhnliche Kombination von Heldendiskriminierung und Dungeonaufrüstung ein sehr kurzweiliges Vergnügen ist, das sich auch prima zum Aufwärmen oder als Absacker eignet.


2016-02-22, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
13.02.2016
lustig und kurzweilig. Am besten zu dritt.

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