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ID 12484

WIENER SAMMELSURIUM


cover
Jahrgang: 2006

Verlag: Piatnik [->]
Autor: Harald Havas, Ronald Hofstätter
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2-6

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40

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ab 10


Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: hoch
Interaktion: gering
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 5.2 von 10
punkte

Score gesamt: 54.3% von 100
score
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Rezension

Ziel

Auf einer 25 Felder umfassenden Laufstrecke rund um die Wiener Innenstadt müssen die Spieler allerlei Aufgaben lösen, um möglichst als erster am Ziel –dem Stephansdom- anzukommen.

Regeln

Der aktive Spieler würfelt. Die möglichen Ergebnisse lauten: Pfeil, W, S, K. Bei einem Pfeil darf er unbehelligt zwei Felder vorwärts ziehen, in den anderen drei Fällen werden alle Spieler gefordert.

„W“ steht für „Wissen“. Vom entsprechenden Nachziehstapel wird die nächste Frage vorgelesen und von allen Spielern auf einem Stück Papier beantwortet. Zu jeder Frage gibt es auch drei Antwortmöglichkeiten, die natürlich ebenfalls vorgelesen werden. Wer sich für die richtige Antwort entschieden hat, darf zwei Felder vorrücken.

Ebenfalls zwei Felder gibt es für die beste Schätzung. „S“ bedeutet nämlich „Schätzen“. Hier werden zwar keine Antworten vorgegeben, dafür die Vermutungen ebenso mit einem Stift notiert.

Das „K“ fordert die Kreativität der Mitspieler. Hier wird eine Frage vorgelesen, zu der sich jeder eine vollständige Erklärung einfallen lassen und aufschreiben muss. Der aktive Spieler notiert sich dagegen die beiden vorgegebenen Antworten, von denen eine korrekt ist. Anschließend sammelt er alle Zettel ein und liest sie vor. Wer auf die korrekte Antwort tippt, darf zwei Felder ziehen, wer einen Mitspieler mit seiner kreativen Antwort in die Irre geführt hat, ein Feld.

Meinung

Schon in der Vorzeit lebten im Wiener Becken unsere Vorfahren – es ist also genug passiert, um ein eigenständiges Sammelwerk zu Wiener Fakten und Kuriositäten zu veröffentlichen. Wissen, Schätzen und Kreativ sein, das sind die drei hilfreichen Fähigkeiten der Spieler, um nicht hinterher nur als Schla-Wiener zu gelten.

Wissen, weil beispielsweise etymologische Grundkenntnisse von Nutzen sind. Ein wenig Latein, wenn es um Fragen aus der Römerzeit geht, ein wenig tschechisch bei Produkten aus Böhmen.

Schätzen, weil Lebenszeiten mehr oder weniger bekannter Wiener Persönlichkeiten ohnehin kaum jemand kennt.
Kreativ sein, weil sich damit die meisten Punkte machen lassen. Allerdings ist Ravensburgers „Nobody is Perfect“ für diesen Zweck besser ausgestattet.

Fazit

Wer Wien mag, öfter schon mal in Wien war oder jemanden kennt, der Wien mag oder von jemandem gehört hat dass es Wien immer noch gibt – für all diejenigen ist das „Wiener Sammelsurium“ eine beeindruckende Fundgrube von Kuriositäten aller Art. Die Mischung aus Quiz und Mitmachspaß ist gelungen! Nur eines sollte vermieden werden: Wien-Kenner und Wien-Völlig-Fremde zusammen spielen zu lassen.


2009-04-07, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
26.04.2009
5niggi
26.04.2009
4.5Lascar
14.08.2009
Eine sch?ne Idee, leider muss ich gestehen krankt der Spa? an meinem mangelnden Wissen ?ber Wien.

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