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Datenblatt image
ID 18054

VERFUXT!


cover
andere Namen: Outfoxed!
Jahrgang: 2017

Verlag: Game Factory [->]
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2-4

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15

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ab 5


f5
Bewertung angespielt: 7.2 von 10
punkte

Score gesamt: 58.5% von 100
score
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Rezension

Ziel

Verfuxt! nochmal, ein schlauer Fuchs hat das goldene Ei aus dem Hühnerstall gestohlen! Dies ist ein klarer Fall für die Spürhühner. Ob es gelingt, den Täter zu überführen, bevor dieser in seinem Bau verschwindet?

Regeln

Schauplatz des Geschehens ist ein 18x18 Felder großer Park, der von einem schmalen Weg durchzogen wird. Auf diesem flüchtet der Täter, der das andere Parkende zu erreichen versucht. 16 Tatverdächtige (Füchse) tummeln sich in Form zunächst verdeckter Karten im Wald, in dem auch noch zwölf (ebenfalls verdeckte) Hinweise zu finden sind. Jeder Verdächtige trägt drei Gegenstände, beispielsweise Zylinder, Brille und Koffer, oder Monokel, Handschuhe und Schal. Mit Hilfe des "Fuchsscanners" erfährt man durch Einlegen eines Hinweisplättchen, ob der Täter das entsprechende Objekt getragen hat, oder nicht. Durch sukzessives Prüfen der Hinweise und Aufdecken der Verdächtigen können die Spieler den möglichen Täterkreis immer weiter eingrenzen.

Ein einzelner Zug besteht aus maximal drei Versuchen, mit den Würfeln 3x die gleichen Symbole zu erzielen. Für drei Augen (blau) darf ein Fuchs aufgedeckt, bei grünen Pfoten mit der eigenen Figur durch den Park gelaufen und ggf. ein Hinweis erreicht (und geprüft) werden. Allerdings muss vor dem Würfeln angesagt werden, ob man sich für grün oder blau entscheidet. Passt das Ergebnis dann nicht, läuft stattdessen der Fuchs mehrere Felder weiter Richtung heimatlichem Bau. Kann der Täter identifiziert werden, bevor den Wald verlässt, haben die Spürhühner gewonnen.

Meinung

Cover und Illustrationen von Verfuxt! sehen aus, als wären ausschließlich jüngere Kinder die Zielgruppe. Doch dem ist nicht so. Im Gegenteil, selbst Fünfjährige sind mit den Mechanismen noch etwas überfordert. Sie können zwar mitspielen, durchschauen aber noch nicht alle Details. Andererseits fühlen sich sogar Zehnjährige noch von den niedlichen Füchsen angesprochen und von der Täterjagd hinreichend motiviert.

Ob der böse Täterfuchs überhaupt gefangen werden kann, hängt allerdings stark vom Würfelglück ab. Wer gar nicht dazu kommt, hinreichend viele Verdächtige aufzudecken und die meisten durch Hinweise ausschließen kann, hat keine Chance. Man benötigt zudem Glück, dass sich der gesuchte Täter nicht unter den letzten Karten befindet. Der Fuchsscanner ist jedoch ein ausgesprochen gutes Gadget, das prima funktioniert.

Fazit

Bis zu vier Hobby-Detektive im Alter von ca. 6-10 Jahren können sich an der feinen Fuchshatz beteiligen, die dank Deduktion trotz hohem Glücksfaktor spannend erscheint. Nicht umsonst landete sie auch auf der Empfehlungsliste zum "Kinderspiel des Jahres 2017".


2017-11-22, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
07.11.2017
"ausgefuchst" wäre eigentlich die bessere Übersetzung gewesen.
8.5GodOsiris
12.12.2017

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