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Datenblatt image
ID 13996

ULI STEIN VOLLE SCHOLLE


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Kosmos [->]
Autor: Martin Wallace
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3-4

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20

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die Spieler bilden Pinguinkolonien, indem sie mit Pinguinen Eisschollen in verschiedenen Größen ersteigern und Pinguine sammeln. Die Anzahl der Pinguine sollte dabei am Ende nicht das Fassungsvermögen der Schollen übersteigen, denn voll bleibt voll und auch Pinguine wollen nicht dauerhaft im kalten Eiswasser schwimmen.

Regeln

Pinguinkarten gibt es in vier Farben mit Werten von 1 bis 5 sowie als Joker mit dem Wert 2. Zu Beginn werden davon zwölf Stück unter den Spielern verteilt. In jeder Runde wird eine der 18 Schollenkarten zur Versteigerung aufgedeckt. Reihum werden mit den Handkarten Gebote offen abgegeben. Die zuerst gespielte Kartenfarbe muss dabei bedient werden. Der Spieler mit dem höchsten Gebot erhält die Scholle. Alle anderen Spieler dürfen ihre gebotenen Pinguine zu ihrer Schollensammlung hinzu nehmen. Anschließend darf jeder bis zu zwei neue Pinguinkarten nachziehen.

Das Spiel endet, sobald die unter die letzten fünf Karten eingemischte „schmelzende Scholle“ aufgedeckt wird. Die gesammelten Pinguine zählen so viele Punkte, wie ihre Kartenwerte angeben. Überschreitet diese Zahl jedoch die Schollenkapazität, muss die doppelte Differenz von den Punkten wieder abgezogen werden.

Meinung

Die Spieler müssen mitzählen, wie viele Pinguine und Schollen sie bereits gesammelt haben, denn die maximale Punkteausbeute ergibt sich nur dann, wenn beide Werte gleich hoch sind. Da die Streuung der Kartenwerte bei Pinguinen und Schollen fast gleich groß ist, erscheinen beide Sammeltätigkeiten zunächst ungefähr gleich wichtig. Doch leider sind sie auch recht schwierig, denn es gehört nicht nur eine ordentliche Portion Glück beim Nachziehen der Pinguine dazu –auch der Farbzwang tut sein Übriges. Es ist zwar schön, wenn eine 10er-Scholle aufgedeckt wird, doch wenn die Pinguinfarbe nicht bedient werden kann oder zumindest nicht ausreichend, dann nützt die beste Absicht nichts. Und da überschüssige Schollenplätze im Gegensatz zu übergroßen Vogelpopulationen nicht zu Minuspunkten bei der Endabrechnung führen, ist das frühzeitige Ergattern zahlreicher (und möglichst großer) Schollen eben doch einen kleinen Tick wichtiger.

Allerdings werden nur 14 bis 18 Runden gespielt, sodass insgesamt ohnehin nur wenige Karten gesammelt werden. Dies erfordert Spekulation, Glück und ab und zu auch die Bereitschaft, ruhig mal mehr als nur zwei Karten zu bieten –unter Inkaufnahme einer Verringerung der Handkartenzahl. Im Spiel zu viert erscheint der Glücksfaktor etwas zu hoch, zu zweit fehlt dem Mechanismus ein wenig der Reiz. Die Uli-Stein-typische Gestaltung passt jedoch gut zum Spiel und rundet den Gesamteindruck ab.

Fazit

Der Versteigerungsmechanismus ist ernsthafter als die Kartengestaltung, doch der hohe Glücksfaktor gleicht dies aus. Für drei Spieler ist Volle Scholle ein unterhaltsames und lockeres Kartenspiel, zu zweit und viert fällt der Spielreiz spürbar ab.


2011-03-17, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
20.03.2011
kurz und durchaus unterhaltsam

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