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Datenblatt image
ID 17820

TWENTY ONE


cover
Jahrgang: 2017

Verlag: Nürnberger Spielkarten [->]
Autor: Steffen Benndorf, Reinhard Staupe
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2-6

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15

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 9.0 von 10
punkte

Score gesamt: 62.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Sechs Würfel, bis zu 21 Augen: Bei Twenty One geht es nicht um hohe Werte oder einen Pasch, sondern darum, spezielle Limits möglichst knapp zu unterschreiten. Dabei spielen alle gleichzeitig, allerdings mit unterschiedlichen Notizzetteln.

Regeln

Auf den Zetteln befinden sich fünf Reihen, in denen für alle sechs Würfel individuelle Limits festgelegt sind. Geworfen werden stets alle Würfel, die Ergebnisse gelten für alle. Mindestens eine Zahl muss eingetragen werden. Geht dies nicht, muss genau ein Feld gestrichen werden. Wird das Limit exakt getroffen, gibt es Extrapunkte sobald die Reihe vollständig mit Zahlen (bzw. Strichen) gefüllt wurde.

Wer eine Reihe komplettiert hat, spielt fortan in der nächsten Reihe weiter. Für die Mitspieler gilt dies jedoch nicht, denn jeder hat seinen eigenen Zettel. Sobald ein Spieler allerdings seine letzte Reihe abgeschlossen hat, endet die Partie. Nur dann werden auch noch die angefangenen Reihen der Mitspieler gewertet. Es gewinnt, wer insgesamt die meisten Punkte gesammelt hat.

Meinung

Vor ein paar Jahren startete Schmidt Spiele seine Würfelbox-Reihe mit Fiese 15 -ebenfalls von Steffen Benndorf. Ein kurzer Blick verrät viele Gemeinsamkeiten.  Der wichtigste Unterschied zwischen Twenty One und Fiese 15 besteht darin, dass hier gleichzeitig gespielt wird. Die spannende Frage, welche Würfel man abstreicht, ist dagegen die gleiche. Bei Twenty One fühlt man sich allerdings zu etwas mehr Risiko genötigt, da die steigenden Boni für genaue Treffer nicht unerheblich sind. Schreibe ich mir also eine gelbe 1 an, wenn das Limit bei 2 liegt? Oder lass ich es bleiben und hoffe darauf, doch noch eine 2 zu bekommen?

Oft lohnt es sich, auf die Boni zu spielen, doch sollte man dabei seine Mitspieler im Auge behalten. Wenn einer nämlich bereits die Partie beendet, während man selbst noch mit der dritten Reihe beschäftigt ist, reichen die gesammelten Boni wahrscheinlich nicht aus, um den Vorsprung des Mitspielers aufzuholen. Im Gegensatz zu Fiese 15 ist somit permanente Spannung angesagt. Ein "Abgucken" ist übrigens nicht möglich, da der Notizblock aus sechs verschiedenen, abwechselnden Zetteln besteht, sodass jeder stets mit einem anderen Blatt startet.

Fazit

Fiese 15 war bereits ein gutes Würfelspiel, doch Twenty One ist noch besser. Es stellt alle Spieler permanent vor wichtige Entscheidungen und lässt alle bei jedem Wurf mitfiebern. Klarer Kauftipp!


2017-02-16, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
9cp
06.02.2017
tolles, einfaches Würfelspiel

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