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Datenblatt image
ID 13793

TURMBAUER


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Kosmos [->]
Autor: Matt Mette
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2-4

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30

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ab 8


Material: sehr hochwertig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: gering
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Die Spieler bauen gemeinsam an einem Turm und versuchen, mit ihrer Spielfigur möglichst hoch zu klettern. Natürlich sollte ein Einsturz vermieden werden. Zum Bauen werden große Holzklötze verwendet, die aus mehreren Würfeln bestehen und in verschiedenen Formen vorliegen.

Regeln

Jeder Spieler erhält einen doppelten Satz von Bausteinen, die aus ein bis sechs Würfelelementen bestehen. Zwei Würfel bestimmen, welche davon zum Bauen verwendet werden dürfen, wobei auch auf ein Schachbrettmuster geachtet werden muss. Die Elemente sind nämlich abwechselnd neutral und in den Farben der Spieler gehalten – eine Eigenschaft, die bei der anschließenden (optionalen) Bewegung der eigenen Figur wichtig ist. Diese darf sich nicht über fremde Farben oder durch andere Figuren bewegen, ansonsten aber beliebig weit ziehen und einfache Stufen springen.

Wer nicht bauen kann, muss aussetzen und einen seiner restlichen Steine entfernen. Diese zählen als Tiebreaker, falls am Ende mehrere Spieler die gleiche Höhe erreicht haben. Sollte jemand den Turm zum Einsturz bringen, hat er allerdings auf jeden Fall verloren. Um zu viel Würfelpech entgegenzuwirken stehen jedem Mitspieler zwei „Bauringe“ zur Verfügung. Mit diesen kann die Farbeinschränkung ignoriert, ein Baustein gewählt oder auch mal gleich zwei Etagen gesprungen werden.

Meinung

Die Bauteile sind nicht aus einzelnen Würfeln zusammengeklebt, sondern aus einem Stück gefertigt. Entgegen der Beschreibung der Anleitung handelt es sich bei den Bauringen jedoch um ganz normale Holzscheiben, was spieltechnisch überhaupt keinen Unterschied macht.

Wer nun glaubt, durch das Würfeln keinen Einfluss zu besitzen, der irrt. Sicherlich gehört ein wenig Glück dazu, doch lässt sich der Zufall durch verteiltes Einsetzen der unterschiedlichen Größen und gegebenenfalls den Einsatz der Scheiben in Grenzen halten. Oftmals stürzt der Turm ohnehin ein, bevor alle Teile verbaut sind. Dies liegt einfach daran, dass durch die zwangsweise entstehenden Überhänge wenig Stabilität vorhanden ist und manchmal auch versucht wird, auf dem falschen Untergrund noch einen Stein drauf zu setzen.

Fazit

Wer hoch hinaus will, baut einen Turm. Wer es noch etwas höher mag, lässt andere daran mitbauen um selbst ganz bis zur Spitze aufzusteigen. Turmbauer kombiniert Geschicklichkeitsspiel mit Augenmaß und Taktik und kann mit seinem Material und dem funktionierenden Mechanismus rundum überzeugen.


2011-11-03, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
26.09.2011
viel besser als Plateau X.
6.5niggi
26.09.2011
6Lascar
22.10.2011
6.5Blindfisch
09.01.2012

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