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Datenblatt image
ID 17493

TUMULT ROYAL


cover
Jahrgang: 2015

Verlag: Kosmos [->]
Autor: Klaus Teuber, Benjamin Teuber
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2-4

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

Als wenn es so einfach wäre: Der Pöbel bestraft zu gierige Adlige! Dummerweise handelt es sich dabei um die Spieler, die sich maximal bereichern wollen, um ihren Einfluss zu mehren und (Achtung, lustig!) viele Statuen von sich aufstellen zu dürfen.

Regeln

Die Landschaft besteht aus Wiesen, Gebirgen, Wäldern, Dörfern und Schlössern. Um ein angrenzendes Feld in Besitz nehmen zu können (=Statue(n) aufstellen), müssen bestimmte Ressourcen in entsprechenden Mengen vorhanden sein (Brot, Marmor, Werkzeuge). Diese liegen praktischerweise als große Plättchen (mit je 1-3 gleichen Symbolen) verdeckt auf dem Tisch herum. Dumm nur, dass jede Runde neu gesammelt werden muss, und das auch noch gleichzeitig. Nach Ablauf der Sanduhr werden die übrig gebliebenen Waren aufgedeckt. Eine zu Rundenbeginn gedrehte "Tumultscheibe" legt fest, wie viele Waren pro Sorte mindestens noch übrig sein sollen. Ist dies bei einer Warenart nicht der Fall, gibt es einen Tumult. Der gierigste Spieler verliert dann alle diese Plättchen bis auf das schwächste und zusätzlich noch drei Gefolgsleute. Einen Zulauf erhält man, wenn beim Besetzen von Feldern mit seinen Warensymbolen "überbezahlt". Die Anzahl der verbliebenen Gefolgsleute legt Spielerreihenfolge für die nächste Runde fest. Der Erste wird "König", darf ein bzw. später sogar zwei weitere Statuen einsetzen und muss dafür 5 weitere Anhänger abgeben.

Wie lang eine Partie dauert, hängt vom Vorsprung des führenden zum letzten Spieler ab: je knapper, desto länger. Spätestens jedoch nach der zehnten Runde ist Schluss. Dann gewinnt der Spieler mit den meisten Statuen.

Meinung

Gleich auf mehreren Ebenen müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden: Auf welche Nachbarfelder möchte ich mich ausbreiten, bevor es meine Mitspieler tun? Vor allem Dörfer und Schlösser sind lukrativ, da mehrere Statuen gleichzeitig abgegeben werden können. Lässt sich ein Gegner eventuell sogar irgendwo abschneiden? Oder ist es sinnvoll, den teuren Sprung an einen ganz anderen Platz zu wagen?

Abhängig vom Ziel müssen unterschiedliche Rohstoffe besorgt werden. (Ähnlichkeiten zu den Kaufpreisen bei Catan sind sicherlich nicht ganz zufällig...) Doch die Zeit ist knapp und weder die Wünsche der Konkurrenz noch die diese Runde nicht im Spiel befindlichen Teile nicht bekannt. Trotzdem muss die passende Menge gefunden und eingesammelt werden, bevor die Sanduhr abgelaufen ist. Bei der entstehenden Hektik kann es leicht passieren, dass man unversehens von einem Tumult betroffen ist und entsprechend umplanen "darf". Wer jedoch grundsätzlich sehr vorsichtig agiert und nur wenige Plättchen einsammelt, kommt langfristig auch nicht richtig vorwärts. Es dauert einige Runden, bis man ein Gefühl dafür entwickelt hat, wie viel man sammeln darf/sollte. Gegen Ende der Partie sind nur noch einfache Felder übrig, wohingegen die Königskrönung durch doppelte Statuen noch interessanter wird.

Fazit

Konkurrenzsituation und Zeitdruck beim Rohstoffsammeln sorgen für regelmäßige Anspannung bei Tumult Royal. Garniert mit taktischen Elementen und einem interessanten Verteilmechanismus der Spielerreihenfolge fesselt das neue Werk von Klaus Teuber auch langfristig und wurde von zweitklassigen Medien bereits als "Nachfolger Catans" betitelt. Diese Ähnlichkeiten sind zwar gering, jedoch ist der Tumult eine echte Empfehlung wert.


2015-11-11, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
02.11.2015
interessanter Bestrafungsmechanismus

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