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Datenblatt image
ID 16940

TRICKY TRACKS


cover
Jahrgang: 2014

Verlag: Piatnik [->]
Autor: Jordi Gené, Gregorio Morales
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2-4

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40

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 4.0 von 10
punkte

Score gesamt: 52.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Diese verflixte Konkurrenz! Ständig pfuscht sie einen ins Eisenbahnnetz. Aber schließlich wollen auch die Mitspieler mit ihrem Streckenbau punkten. Welcher Spieler schafft es, möglichst viele seiner Marker auf der Wertungstafel vorwärts zu ziehen?

Regeln

Der Spielplan wird in die Mitte gelegt und jeder Spieler erhält ein Set mit neun Schienenplättchen, die er verdeckt vor sich ablegt. Nun werden vier zufällig gezogene Startplättchen offen auf den Ablagefeldern des Spielplans verteilt.

Alle Spieler dürfen zwei Schienenplättchen von ihren Nachziehstapeln auf die Hand nehmen. Der aktive Spieler platziert eines dieser Plättchen auf ein bereits ausliegendes Schienenplättchen. Für verbundene Bahnhöfe erhält der Spieler Punkte in der jeweiligen Farbe der Strecke. Voraussetzung ist jedoch, dass die Strecken durch das gerade gelegte Plättchen zustande gekommen sind. Die erhaltenen Punkte zieht der Spieler auf seiner Wertungstafel vor.

Auf diese Weise platzieren alle Spieler reihum ihre Schienenplättchen, bis alle Plättchen verwendet wurden. Nun endet das Spiel und der Spieler, der mit dem letzten Marker auf seiner Wertungstafel die meisten Punkte erzielt hat, gewinnt Tricky Tracks.

Meinung

Carcassonne (Straßenplättchen) meets Einfach Genial. Mit dieser Beschreibung lässt sich Tricky Tracks vielleicht am einfachsten und besten charakterisieren. Interessant ist die Tatsache, dass grundsätzlich nur vier Felder zum Platzieren der Schienenplättchen zur Verfügung stehen. Das Schienenetz wächst also quasi in die Höhe.

Die maximale Ausbeute einer einzelnen Strecke beträgt drei Punkte, da eine Bahnstrecke über höchstens drei Plättchen führen kann. Der Trick beim Platzieren ist jedoch, mit einem einzelnen Plättchen möglichst viele Strecken zu bauen. Und in den nächsten Zügen sollte unbedingt mit einer anderen Streckenfarbe gepunktet werden, denn der mutmaßliche Gewinner hat eigentlich immer alle vier Marker relativ weit vorgerückt.

Natürlich ist die grundlegende Spielidee von Einfach Genial abgekupfert, aber da die Mechanismen neu angeordnet wurden, kann man Tricky Tracks zumindest ein bisschen Originalität bescheinigen. Außerdem ist es bei Spielen Gang und Gebe, dass erfolgreiche Prinzipien auf neue Thematiken angewandt werden. Und bei Tricky Tracks ist das im Großen und Ganzen sogar recht ordentlich gelungen.

Fazit

Tricky Tracks ist sicherlich kein überragendes Highlight, aber grottenschlecht ist das Spiel auf der anderen Seite auch nicht. Wer bei Carcassonne gerne auf Straßen setzt und obendrein ein bekennender Einfach Genial Fan ist, kann Tricky Tracks ruhig mal eine Chance geben. Allzu hohe Erwartungen sollten potentielle Interessenten jedoch nicht ansetzen.


2014-08-27, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
3.5niggi
03.05.2014
4.5heavywolf
14.07.2014

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