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ID 14941

TING RATZ FATZ BUCHSTABEN


cover
Jahrgang: 2012

Verlag: HABA [->]
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1-6

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ab 4


f5
Bewertung angespielt: 3.0 von 10
punkte

Score gesamt: 50.0% von 100
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Rezension

Ziel

Ameise, Bär, Clownfisch, Dackel, Elefant, Fledermaus, Gans, Hase, Iltis, Jaguar, Katze, Lama, Maulwurf, Nashorn, Oktopus, Pelikan, Qualle, Rabe, Salamander, Tapir, Ultrasaurus, Viper, Wal, Xenopus, Yak und Zebra bevölkern HABAs ersten Versuch, ein Buchstaben-Lernspiel zum Ting-Hörstift zu etablieren. Neben vier konventionellen Spielvarianten und einem Dutzend Geschichten, Rätseln und Gedichten rund um die Tiere werden vier separate Ting-Spiele angeboten.

Regeln

Im Spiel Ordne zu und benenne! werden die Tiere benannt und ihre Eigenschaften beschrieben. So lässt der Spielleiter beispielsweise nach Haustieren suchen, oder nach allem, was schwimmt. Bei Sortiere! werden die Tierplättchen nacheinander gezogen und alphabetisch sortiert. In Greif zu! schnappen sich die Kinder die offen auf dem Tisch liegenden Plättchen, wenn die entsprechenden Passagen eines Textes vorgelesen werden. Schau hin! belässt dagegen alle bis auf sechs Tiere in der Schachtel -hier dürfen Buchstaben und Tiere und gerufen werden, wenn sie nicht auf dem Tisch liegen.

Für die reinen Ting-Spiele gibt es auf der letzten Seite der Anleitung lediglich ein paar Felder zum Anklicken -die jeweilige Aufgabe wird dann vorgelesen. Rate mal macht sich auf die Suche nach bestimmten Tieren, Sortier mit mir, Mitmachgeschichten und Entdecke die Buchstaben orientieren sich noch stärker an ihren analogen Pendants.

Meinung

Ratz Fatz Buchstaben wirkt wie ein herkömmliches Lernspiel, dem lediglich eine elektronische Solo-Variante hinzugefügt wurde. Da die Kinder Buchstaben und Wörter erlernen sollen, ist die Ting-Version zumindest zu Beginn völlig überflüssig und macht frühestens Sinn, wenn sich der Nachwuchs bereits sicher damit auskennt. Doch dann stellt sich umso mehr die Frage, welches Kind denn die Motivation und Ausdauer dazu aufbringt, sich mit einem derart trockenen Lernspiel zu beschäftigen.

Leider überzeugt dieses Spiel auch inhaltlich nicht. Der krampfhafte Versuch, für jeden Buchstaben ein Tier zu finden, gipfelte im Ultrasaurus, einem längst ausgestorbenen Tier, von dem noch nie zuvor jemand etwas gehört hat. Hätte es da nicht auch der Uhu getan? Die übelsten Texte finden sich in den Reimen, bei denen weder auf Versmaß noch Aussprache geachtet wurde. Hier ein paar Auszüge besonders merkwürdiger Passagen:

  • „Er redet nur im Märchen Stuss -der langarmige Oktopus“
  • „Schreit ganz schön oft nach Mama -das kleine Baby Lama“
  • „Wie ein Fuchs, so wild is -in der Natur der Iltis“
  • „Das zweite U, Ubaldo Uhu, der redet nicht, hört lieber zuhu“

Fazit

Der bemühte Versuch, ein Ting-Lernspiel zum Thema Buchstaben zu entwickeln, ist gründlich in die Hose gegangen. Dieses Werk kann weder im analogen Modus, noch in der Einzelspieler-Digitalversion überzeugen.


2013-08-04, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
3cp
03.08.2013
So etwas kommt dabei heraus, wenn man unbedingt ein elektronisches Produkt (hier: Ting) auf den Markt bringen will, das Konzept jedoch unausgereift ist und jegliche Erfahrung mit der Technik fehlt.

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