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Datenblatt image
ID 13765

TAKE IT OR LEAVE IT


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: Schmidt Spiele [->]
Autor: Arno Steinwender, Christoph Puhl
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2-5

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

Die Spieler versuchen, durch das Sammeln passender Würfel bestimmte Aufträge zu erfüllen. Mit Hilfe spezieller Aktionskarten können Würfelergebnisse auch verändert werden.

Regeln

In jeder Runde wird eine spielerzahlabhängige Menge Würfel vom Startspieler in den Würfelteller geworfen. Neben einer gleichen Anzahl weißer und schwarzer Würfel gibt es auch ein oder zwei rote, die als Joker fungieren, aber gleichzeitig Minuspunkte bringen. Jeder Spieler erhält neben einer Aktionskarte vier Aufträge. Diese lauten beispielsweise „drei beliebige Würfel, deren Summe kleiner als 7 ist“, „beliebig viele schwarze Würfel mit der Summe 15“ oder „eine schwarze 5, eine weiße 1 und eine 6 beliebiger Farbe“.

Reihum nehmen die Spieler so lange einen einzelnen Würfel, bis alle gepasst haben oder sämtliche Würfel verteilt sind. Nun können Aufträge vorgezeigt und eingelöst werden –wobei jeder Würfel natürlich nur ein Mal verwendet wird. Für die Aufträge gibt es jeweils bis zu 5 Siegpunkte, nicht verwendete Würfel sorgen ebenso wie die roten für Minuspunkte. Nachdem jeder Spieler zwei Mal Startspieler war, gewinnt derjenige mit den meisten Punkten.

Meinung

Es empfiehlt sich, den Würfelteller auf eine weiche Unterlage zu stellen (z.B. eine dicke Tischdecke), um das Klappern zu reduzieren. Wird mit vier oder fünf Mitspielern gespielt, ist darauf ohnehin nicht viel Platz für die bis zu 20 Würfel.

Die Symbolik der Karten ist leicht verständlich, die überschaubaren Regeln ermöglichen einen schnellen Einstieg. Und im Gegensatz zu anderen misslungenen Versuchen mancher Verlage in den letzten Jahren brauchbare Würfelspiele zu konstruieren, funktioniert Take it or Leave it tadellos. Die richtige Wahl der in der Auslage befindlichen Würfel, das Abwägen ob ein roter Würfel wirklich nützlich ist, das Spekulieren auf das Passen (und damit verbundene Aussteigen aus der aktuellen Runde) der Mitspieler und der wohlplatzierte Einsatz der Aktionskarten lassen den Spielern genügend Handlungsspielraum, sodass das Ergebnis kein reines Zufallsprodukt wird.

Bereits die Entscheidung, ob –und wenn ja welche- Karte nach einer Runde abgeworfen wird, kann wichtig sein. Idealerweise stellt sich eine Kartenhand nämlich aus wertvolleren/schwierigeren Karten und leichteren Aufträgen zusammen, sodass sowohl zielgerichtet auf hohe Punktwerte gespielt werden kann, als auch ein kleiner Puffer existiert, falls einem die Mitspieler die Erfüllung eines zweiten guten Auftrages vermasseln. Übrigens ist es durchaus möglich, alle vier Aufträge in einer einzigen Runde zu erfüllen –wenn die Mitspieler früh genug passen. Meist bleibt es aber bei ein oder zwei Karten.

Fazit

Take it or Leave it ist endlich mal wieder ein leichtgängiges Würfelspiel, das Spaß macht und Entscheidungsfreiraum bietet –nicht nur dank der Aktionskarten. Zwar haben manche Aktionen teils erheblichen Einfluss auf die Auslage, doch lassen sich die meisten überraschenden Änderungen mit geschickter Planung und Würfelwahl kompensieren.


2011-01-03, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5niggi
23.01.2011
7.5cp
03.01.2011
besonders beliebt sind die beiden roten W?rfel aber nicht :)
6.5Susanne1
05.06.2011
F?r Zwischendurch mal ganz prima!
9MarkusB
09.05.2013
5.5Mario1976
10.05.2014
nettes Spiel, aber irgendwie fehlt das Spielziel

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