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Datenblatt image
ID 12975

SOUL HUNTERS


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Tuonela Productions [->]
Autor: Ville Hankipohja
Grafik: R. Rapo

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2-4

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60

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ab 13


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
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Rezension

Ziel

Ziel des Spiels ist es, die toten Seelen auf die Seiten des Bösen zu ziehen.......oder, für nette Menschen, auf die Seite des Guten.

Regeln

In Soul Hunters versuchen die Spieler mittles guten und bösen Einflusses Seelen auf ihre Seite zu ziehen. In jeder Runde kämpfen sie um jede Seele. Um eine Seele zu gewinnen, muss ein Spieler in einer Runde den höchsten Einfluss (egal ob gut oder böse) haben. Einfluss gewinnen die Spieler, indem sie Karten von ihrer Hand ausspielen. Die Handkarten lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Die Seelenjäger, wie z.B.Erzengel, Teufelspriester oder Rebell und Ereigniskarten, wie Epedimie oder Propaganda.

Jeder Seelenjäger hat gewisse Fähigkeiten. Pro Runde darf ein Spieler maximal eine Fähigkeit eines Seelenjäger aktivieren. In der Regel hat jeder Seelenjäger zumindest die Fähigkeit, guten oder bösen Einfluss auszuüben, welcher auf speziellen Einflusskarten markiert wird. Andere Fähigkeiten können z.B. das Nachziehen von Karten betreffen, den Einfluss der Mitspieler herabsetzen (oder herauf) oder andere eigene ausliegende Seelenjäger zu stärken.

Die Ereigniskarten können einmal pro Runde ausgespielt werden und werden danach abgelegt. Die Auswirkungen der Ereignisse kann die eigene Manipulation der Karten betreffen (z.B. Handkarten austauschen) oder auch die Manipulation des Gegners (z.B. Ablegen eines ausgelegten Seelenjägers).

Besonderheiten

Seelenjäger haben einen Kartenwert. Diese Wert bestimmt, wie oft der Seelenjäger benutzt werden kann. Hat ein Spieler eine Fähigkeit eines Seelenjägers genutzt, dreht er diesen um 90 Grad nach rechts. Wenn der Seelenjäger also zum Beispiel den Wert "3" hat, wird er dreimal um 90 Grad gedreht, bis er auf den Ablagestapel gelegt wird.

Eine weitere Besonderheit sind die Gruppen: Jeder Seelenjäger gehört einer gewissen Gruppe an. Der oben erwähnte Erzengel neispielsweise der "Himmelsfraktion" und der Teufelspriester der "Hölle". Weitere Fraktionen sind "Aliens", "Kult", "Monarchie" und "Regierung". Hat ein Spieler mindestens zwei Karten einer Gruppe ausliegen, bekommt er einen Einflussbonus. Dabei muss aber beachtet werden, dass daneben kein Seelenjäger einer anderen Fraktion ausliegen darf. Zudem gewähren mehrere ausgelegte Karten eine Gruppe oftmals besondere Fähigkeiten.

Der Sieger des Spiels

In jeder neuen Runde liegen fünf Seelen aus. Nacheinander werden diese an den Spieler, der den größten Einfluss hat vergeben. Ist die Runde gerade gestartet, ist jeder Spieler einmal am Zug. Wenn jeder Spieler seinen Zug beendet hat, wird eine Seele um 90 Grad gedreht. Wurden alle Seelen gedreht, bekommt der Spieler mit dem höchsten Einfluss die Seele mit dem niedrigsten Punktwert. Dies geht solange, bis alle ausliegenden Seelen vergeben wurden (Bei Gleichstand ist die Seele erlöst und kommt aus dem Spiel). Danach werden wieder fünf neue Seelen aufgedeckt. Nach einer vorgegebenen Anzahl an Seelen (je nach Spielerzahl) endet das Spiel und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

 

Meinung

Was zur Hölle ist ein "Aligment"? Moment, mal schnell in der schwedischen Regel nachschauen.....Mist, das hilft auch nicht weiter. Ok, die Spielregel ist momentan nur in Englisch, Schwedisch und Finnisch dem Spiel beigelegt und eine deutsche Regel bislang noch nicht in Sicht. Dies sollte aber keinen hindern, nicht zumindest einen verstohlenen Blick auf das Spiel zu werfen, denn hinter Soul Hunter verbirgt sich ein faszinierendes Spiel. Nicht nur die Idee und die tollen Spielkarten machen den Reiz aus, sondern auch kleine gemeine Feinheiten.

Ein Beispiel gefällig? Spieler A ist gerade ganz stolz, den zweiten Seelenjäger der Monarchen auszulegen. Die Fraktion hat einen hohen Gruppeneinflussbonus, die Fähigkeiten der einzelnen Jäger sind dafür nur auf die eigene Fraktion beschränkt. Spieler B mag lieber die dunklen Mächte und sammelt fleißig Seelenjäger die einem "Kult" angehören. Er legt als ersten Seelenjäger den Rebell aus. Dieser hat die Eigenschaft den Einflussbonus der Monarchen zu zerstören. Tja Spieler A, dein Einfluss ist weg.

Unterdessen wendet Spieler C die Fähigkeit des Dämonen an. Die besagt, dass er eine Handkarte ablegen muss und dafür den Einfluss jeden Spielers um vier verringert. Das Gemeine dabei ist: Spieler A ist auf Seite der Guten und möchte positiven Einfluss sammeln. Durch Spieler B ist der Gruppenbonus weg und durch Spieler C rutscht der Einfluss ins Negative. Dadurch werden die ausliegenden Seelen fast wertlos, da sie als Fähigkeit nur positiven Einfluss bringen. Aber was solls: Spieler A wechselt schnell die Seiten und bringt die Aliens ins Spiel.

So in etwa könnte eine normale Runde in Soul Hunters aussehen. Jede neue Spielrunde bringt neue interessante Wendungen. Allerdings sollte das Spiel mindestens zu dritt gespielt werden, denn zu zweit werden manche Ereigniskarten und Fähigkeiten zu stark und werfen den anderen Spieler schnell weit zurück.

Ansonsten hab ich nichts zu meckern....nein wirklich. Gut und Böse spielen und verlorene Seelen jagen. Was will "man" oder "frau" mehr? Na gut.....eine Sache gibt es da noch: mehr Karten.....viel mehr Karten.....denn mit der Zeit birgt das Spiel keine Überraschungen mehr, bleibt aber interessant.

Fazit

Faszinierendes Spielprinzip. Wer dem Englischen (oder Schwedischen/Finnischen) mächtig ist, sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren. Ich bin jetzt schon Fan des Spiels und in freudiger Erwartung auf Zusatzkarten und Erweiterungen. Bis dahin setze ich Himmel und Hölle in Bewegung, um auch die letzten Seelen für mich zu gewinnen.


2009-11-23, Christian Seitz (Lascar)



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Bewertungen
8Lascar
12.11.2009
Sch?ne Grafiken, interessantes Spielprinzip, ein kleiner Geheimtipp

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