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Datenblatt image
ID 13740

SEDICI


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: [->]
Autor: Niek Neuwahl
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1-2

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10-20

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 4.8 von 10
punkte

Score gesamt: 53.5% von 100
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Rezension

Ziel

Der Spielname Sedici kommt aus dem italienischen und heißt ganz einfach sechzehn. Die beiden Spieler legen abwechselnd Steine ab, deren Flächen immer zueinander passen müssen. Wer zuerst keinen Spielstein mehr platzieren kann, hat verloren. Wird die Solitärvariante von Sedici gespielt, so können vorgefertigte Aufgabenstellungen gelöst werden.

Regeln

Sedici ist alleine oder zu zweit spielbar. Für beide Varianten werden jeweils alle der sechzehn beiliegenden Spielsteine benötigt, die jeweils unterschiedliche schwarze Prägungen aufweisen. Wer sich für die Solitärvariante entscheidet, muss zunächst alle Steine offen bereitlegen. Ziel ist es, ein Raster von vier auf vier Steinen zu bilden. Dabei müssen jedoch zwei Grundregeln beachtet werden. Die Spielsteine sind so aneinander zu legen, dass helle Flächen immer an helle Flächen anschließen, und dunkle an dunkle. Außerdem müssen die Steine so platziert werden, dass die Gesamtgröße von vier auf vier Feldern nicht überschritten wird. Das Ganze lässt sich durch die Hinzunahme von weiteren Regeln noch etwas schwieriger gestalten. Beispielsweise kann als Bedingung gelten, dass eine oder sogar beide der Farbflächen (hell oder dunkel) vollständig zusammenhängen müssen. Verschiedene Aufgaben für die Einzelspielervariante, welche unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen, stehen im Regelbuch zum Lösen zur Verfügung. Dabei ist jeweils schon eine bestimmte Anzahl von Steinen vorgegeben, der Rest muss dann vervollständigt werden. Je mehr Spielsteine fehlen, desto komplizierter ist die jeweilige Aufgabenstellung.

Stehen zwei Spieler für eine Partie Sedici zur Verfügung, so erhält jeder der beiden Kontrahenten zunächst acht Spielsteine. Für die Verteilung der Steine gibt es dabei zwei Möglichkeiten. Entweder bekommt ein Spieler alle überwiegend hellen Steine und der andere den Rest (die überwiegend dunklen), oder alle sechzehn Spielsteine werden verdeckt gemischt und ausgegeben. Nun legen die Gegner immer abwechselnd jeweils einen ihrer Steine aus, wobei auch hier dieselben zwei Grundregeln wie in der Solitärvariante einzuhalten sind. Zudem muss jeder neu platzierte Spielstein mit mindestens einer Kante an bereits abgelegte Steine angelegt werden. Sobald einer der beiden Kontrahenten nicht mehr ablegen kann, ist die Partie zu Ende. Es gewinnt der Spieler, der den letzten Stein platzieren konnte.

Meinung

Um den Spielnamen von Sedici herzuleiten, folgt zunächst ein kleiner Ausflug in die Mathematik. Wird nämlich ein Quadrat horizontal, vertikal und diagonal geteilt, entstehen acht gleich große Dreiecke. Werden nun diese Dreiecksformen nach und nach dunkel eingefärbt, so dass dabei stets zusammenhängende Flächen entstehen, ergeben sich daraus genau 16 mögliche Konstellationen. Auf diese Art hat Sedici nicht nur seinen Namen sondern auch die sechzehn verschieden eingefärbten Spielsteine erhalten. Wer diesen mathematischen Vorgang bildlich nachvollziehen möchte, sei hiermit auf die Spielregel verwiesen.

Sowohl im Solitär- wie auch beim Zweierspiel stellt für den bzw. die Spieler nicht das regelkonforme Anlegen der Steine die größte Schwierigkeit dar, sondern die gleichzeitig bestehende Begrenzung der Spielfläche auf das 4 x 4 Raster. Wer sich in einer Zweierpartie geschickt beim Ausspielen der Steine anstellt und immer gleichzeitig den gegnerischen Steinvorrat im Auge hat, der kann den Gegner recht schnell in die Bredouille bringen. Denn die Anlegemöglichkeiten für den Gegner lassen sich durch gut durchdachtes Steine platzieren relativ schnell minimieren. Eine sehr sinnvolle Taktik ist es auch, in der Spielfläche absichtlich Lücken zu generieren, in die später nur eigene Steine passen. Dies ist natürlich nur dann eine Option, wenn dies der Gegenspieler auch zulässt.

Die Lösungen für die Solitäraufgaben sind im Regelbüchlein enthalten, und wer die schwierigste der Aufgaben lösen kann, darf sich laut Anleitung sogar als „Meister der Sedici“ bezeichnen. Natürlich kann man sich auch selbst Aufgaben stellen und lösen, denn es gibt viele Möglichkeiten, um gültige Raster mit den sechzehn Steinen zu bilden.

Am Rande sei noch erwähnt, dass die Holzspielsteine recht groß und stabil sind. Zudem lässt das kurze Regelwerk keine Fragen offen, ist gut strukturiert und aufgebaut, so dass dieses als vorbildlich bezeichnet werden darf.

Fazit

Sind die mitgelieferten Aufgaben erst einmal gelöst, so hält Sedici als Solitärspiel betrachtet keine neuen Herausforderungen mehr bereit. Die Zweispielervariante ist im Vergleich dazu einen Tick interessanter und bietet auch etwas längerfristige Unterhaltung.


2010-12-05, Markus Donaubauer (markus)



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Bewertungen
4markus
22.11.2010
nicht mein Fall
5.5arkadia
27.11.2010

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