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Datenblatt image
ID 18080

SCHüTTEL'S


cover
Jahrgang: 2017

Verlag: Zoch [->]
Autor: Bernhard Lach, Uwe Rapp
Grafik: Johannes Lott

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2-6

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30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
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Rezension

Ziel

Wenn die Zauberer mit ihren Schüttelbechern und magischen Kräften fleißige Wichtel über das Rappetal ausschütten, dann dreht der Autor durch drehen sich die Räder und der erfahrene Spieler weiß Bescheid: Die kreativen Kräfte des Zoch Verlags haben wieder ein albernes Thema gebastelt. Schüttel's heißt der lustige Titel -da wundert es auch niemanden mehr, dass die Autoren ausgerechnet Rapp und Lach heißen.

Regeln

15 Pöppel ("Wichtel") befinden sich im Würfelbecher, der in jedem Zug kurz in den "Wichtelfänger" (Filzzuschnitt mit Druckclips) geschüttelt wird. Die Anzahl der herausfallenden Figuren bestimmt, an welchem Ort des Dorfes ein eigener Warenstein eingesetzt wird. Alternativ dürfen alle dort bereits befindlichen eigenen Waren auch verkauft werden. Dabei erhöht sich allerdings der Wert der dort befindlichen Steine mit jedem hinzukommenden. Wird die Anzahl vorhandener Plätze überschritten, wird die älteste Ware entsorgt -ganz ohne Erlös.

Manche Orte haben aber auch Sonderfunktionen, die nicht immer vorteilhaft sind, beispielsweise Geld an die Mitspieler bezahlen müssen oder am Pranger 40 Taler auf den Marktplatz legen. Wer übrigens direkt den Marktplatz trifft, darf sich das dort liegende Geld nehmen. (Da werden Erinnerungen an "frei parken" in Monopoly wach...) Die Partie endet schließlich, sobald zwei Spieler keine Wichtel mehr haben oder alle Lagerplätze mit Waren belegt sind.

Meinung

Da jedes Mal ein Warenstein eingesetzt werden muss und niemals wieder einer zurück auf die Hand kommt, haben Spieler 1 und 2 insgesamt einen Zug mehr zur Verfügung. Da mutet es etwas merkwürdig an, dass die Startgelder streng aufsteigend verteilt werden. Ob hier mit heißer Nadel gestrickt und nachträglich Regeln verändert wurden? Mindestens ebenfalls "merkwürdig" ist das für Zochsche Verhältnisse enttäuschende Material: häßliche Mensch-ärgere-dich-nicht-Pöppel in weiß, natur und grau (aber immerhin in Holz), ein nur mühsam die riesige Schachtel füllender Spielplan, ein Billig-Würfelbecher zum schütteln und ein Block Geldscheine ("Rappeltaler") zum abreißen. Positiv dabei: Die voluminöse Filzmatte ("Wichtelfänger") sorgt dafür, dass beim vielen würfeln schütteln kein Lärm entsteht. Ein paar Geldchips aus Pappe wären aber die bessere Wahl gewesen.

Beim schütteln selbst sollte dringend darauf geachtet werden, die Wichtel mit einem einzigen Schwung heraus zu kippen, und nicht nacheinander. Dazu tendiert man nämlich instinktiv, weil man oft eine bestimmte Hausnummer treffen möchte. Hat man sich daran gewöhnt, stellt man schnell fest, dass der Einfluss doch eher gering ist. Und man macht die Erfahrung, dass es sich häufig lohnt, Waren zu verkaufen, bevor sie von Mitspieler ohne Erlöse herausgeschoben werden -oder man das Haus gar nicht mehr trifft. Umso mehr Freude hat man dann aber auch, wenn die lieben Mitspieler ihre eigenen Schüttelversuche vergeigen, oder ihre Waren verdrängt werden.

Fazit

Es rappelt in der Kiste im Wichtelfänger: Schüttel's garantiert 10 Minuten Spaß in lockerer Runde, die keine hohen strategischen Ansprüche stellt, sondern einfach nur gut unterhalten werden möchte. Da sieht man dann auch gerne über das Papiergeld hinweg.


2018-02-07, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
01.12.2017
locker und lustig, aber für Zochsche Verhältnisse mit enttäuschendem Material

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