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Datenblatt image
ID 16584

SANSSOUCI


cover
Jahrgang: 2013

Verlag: Ravensburger [->]
Autor: Michael Kiesling
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2-4

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Wir bauen uns einen Schlossgarten – und zwar jeder auf seinem eigenen Tableau. Praktischerweise kosten die neuen Gartenteile kein Geld, doch unpraktischerweise entspricht die aktuelle Auswahl nicht immer den eigenen Vorstellungen. Und dann rennen da auch noch neun Adlige herum und wollen den Fortschritt selbst begutachten...

Regeln

Jedes Tableau besteht aus fünf farbigen Zeilen und neun Spalten. In jeder Spalte wird nur ein einziger Plättchentyp abgelegt, beispielsweise Pergolen, Weinstöcke oder Brunnen. Außerdem ist jeder Spalte ein Adliger zugeordnet, der „seine“ Reihe begutachtet. Reihum wird stets ein neues Plättchen erworben (durch das Ausspielen einer Handkarte) und anschließend ein beliebiger Adliger bewegt. 

Pro Farbe stehen stets zwei Plättchen zur Auswahl, wohingegen eine Karte lediglich den Typ festlegt. Liegt überhaupt kein Plättchen des gespielten Typs aus, bedeutet dies freie Auswahl. Das erworbene Plättchen muss aber immer dort platziert werden, wo es hingehört. Ist dieses bereits besetzt, wird es umgedreht und als „Gärtner“ auf ein beliebiges Feld gleicher Zeile oder Spalte gelegt. Solche Gärtner verbinden verschiedene Gartenteile miteinander und können von den Adligen passiert werden. Diese liefern nach ihrer Bewegung nämlich sofort Siegpunkte – abhängig von der Zeile, die sie erreicht haben. Sie kehren auch niemals um.

Sobald alle 18 Karten gespielt wurden, erfolgt eine Schlusswertung. Es gibt Punkte für vollständige Zeilen und Spalten, sowie bei Verwendung der erweiterten Regeln für bestimmte Motive und Gärtner.

Meinung

Hohe Punktzahlen können herausgeholt werden, indem schnell eine Spalte abgeschlossen und dann horizontal weiter gebaut wird. So spart man sich die vielen unnützen Felder in der Mitte. Doch leider funktioniert dieser Ansatz nicht, da die Auswahl an Plättchen einfach nie richtig passen will. Und da insgesamt auch nur 18 der 45 Felder belegt werden, bleiben reichlich Lücken übrig. Überall. Dennoch wird bei allem Optimierungspotential kaum gegrübelt, denn die wenigen Handkarten lassen auf dem Plättchenmarkt nicht viele sinnvolle Entscheidungen zu.

Hat man sich dann für ein neues Gartenteil entschieden, wird erstaunlich oft der Fehler gemacht, dieses an anderer Stelle abzulegen als erlaubt. Besonders die „Joker“-Funktion (Motiv nicht vorhanden → Plättchen frei wählbar) verleitet dazu anzunehmen, man könne das Plättchen auch an beliebiger Stelle platzieren. Erschwert wird die Suche nach dem besten Griff dadurch, dass für jedes Feld auf den Tableaus eine andere Illustration gewählt wurde. Es gibt somit fünf verschiedene Brunnen, fünf unterschiedliche Reben, und so weiter. Natürlich sieht dies schicker aus, geht aber auch zu Lasten der Übersichtlichkeit.

Da Punkte hauptsächlich durch das Ziehen der Adligen gemacht werden, sollten ihre Laufwege stets im Hinterkopf behalten werden. Kann eine Figur auf ihre letzte Zeile ziehen (6 Punkte), sollte sie zuvor am besten auch noch mehrere Stopps einlegen (5, 4, … Punkte), um das Maximum herauszuholen. Insbesondere gegen Ende der Partie können damit oft noch ein paar Punkte herausgeholt werden.

Fazit

Der Untertitel ist irreführend, denn es geht keineswegs darum, den prächtigsten Garten zu gestalten. Vielmehr geht es um den geschickten Einsatz der (wenigen) Handkarten, um möglichst wenige Lücken auf dem Spielfeld entstehen zu lassen. Der Zufall spielt dabei kräftig mit, doch lässt sich das Ergebnis durchaus sehen. Sanssouci macht in lockeren Runden viel Spaß und bietet einen hohen Wiederspielreiz, da man stets das Gefühl hat, es beim nächsten Mal doch irgendwie besser machen zu können. 


2013-12-09, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
14.11.2013
kein Strategie-Schwergewicht, aber hübsch und unterhaltsam

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