Folge angespielt auf Facebook Folge angespielt auf Twitter Folge angespielt auf YouTube angespielt RSS-Feed

   
Datenblatt image
ID 12321

POLIZEI-ALARM!


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: HABA [->]
Autor: Kai Haferkamp
image
2-4

image
20

image
ab 6


Material: sehr hochwertig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 6.7 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
Hier bestellen:
Spiele-Offensive.de - Deutschlands größtes Sortiment aus Gesellschaftsspielen




Rezension

Ziel

Tatü, tatü! Irgendwo wurde eingebrochen. Doch leider verrät das Alarmsystem nicht, in welches der vernetzten Geschäfte eingestiegen wurde. Also schnell alle angeschlossenen Läden abklappern um den Täter noch auf frischer Tat zu ertappen…!

Regeln

Ein Spieler schlüpft in die Rolle des Polizisten, ein zweiter in die des Ganoven. Letzterer erhält sechs Tresorkarten mit dreistelligen Zahlencodes sowie drei Würfel. Diese wirft er und platziert übereinstimmende Ziffern auf der obersten Karte, bis er alle drei abgedeckt hat. Danach kann er sich entweder am nächsten Code versuchen, oder seine Beute verstauen und sich aus dem Staub machen.

Währenddessen fährt der Polizist mit seinem Fahrzeug zu den einzelnen möglichen Tatorten. Unter dem Straßenplan befindet sich ein Magnet, der das Polizeifahrzeug festhält. Durch Verschieben der Karte bewegt sich das Auto durch die etwas tiefer gelegten Straßen. Erreicht es einen Tatort, wird das dortige Plättchen aufgedeckt. Befindet sich darauf ein Ganove, wurde dieser erwischt. Ist das Plättchen leer, war es der falsche Tatort.

Insgesamt befinden sich zwei zufällig platzierte Ganovenplättchen auf dem Spielplan. Gelingt es dem Ordnungshüter beide zu entdecken, während der Ganove noch an einem Tresor herumhantiert, erhält der Polizist alle sechs Tresorkarten als Siegpunkte. Andernfalls darf der Ganovenspieler seine Beute behalten und muss dem Polizisten nur die restlichen Tresorkarten abgeben.

Nach zwei Runden (wenn jeder zwei Mal beide Rollen inne hatte), gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten. Wer es gerne etwas schwieriger haben möchte, kann als Variante die aufgedeckten Plättchen auch wieder zudecken.

Meinung

Polizei-Alarm beinhaltet nicht nur interessantes (magnetisches) Material, sondern ist auch optisch sehr ansprechend gestaltet. Das abwaschbare Spielbrett glänzt mit harmonischen Lilatönen, das kleine Fahrzeug sieht irgendwie niedlich aus. Die mitgelieferte Sirene fungiert jedoch nur als witziges Gadget, hat aber keinen Einfluss auf das Spielgeschehen.

Dieses wird dominiert von Geschick und Glück. Glück alleine schon deshalb, weil Polizist wie Ganove praktisch keinen Einfluss darauf haben, wie lang ihr Vorhaben dauert. Beim Würfeln sowieso nicht, und auch bei der Raserei durch die Straßen eben nicht. Bei unvorsichtiger Fahrweise besteht zudem die Gefahr, dass das Auto an der nächsten Bordsteinkante umkippt und erstmal wieder zurück zur Straßenmitte geschoben werden muss.

Die Sache mit der Geschicklichkeit ist da ein ganz anderes Thema. Die meisten Mitspieler –Eltern wie Kinder- haben überhaupt keine Probleme, bereits nach den ersten Kurven schnell zum nächsten Ziel zu manövrieren. Selbst wenn auf den Regelpassus der Unterbrechung beim Codeknacken bei Erreichung eines möglichen Tatortes verzichtet wird, gelingt es nur selten, mehr als zwei der sechs Tresore in der kurzen Zeit zu öffnen. Für den Ganoven ist es immer höchste Eisenbahn, wenn das erste Plättchen entdeckt wurde oder sich die noch unbesuchten Tatorte dem Ende nähern. Wer dem Ganoven etwas mehr Chancen zubilligen möchte, könnte ihm natürlich gestatten, die Marker selbst geheim zu platzieren (statt zufällig).


Schwierig wird es jedoch für Grobmotoriker, die mit dem Bewegen des Fahrzeugs partout nicht zurecht kommen wollen. Diese haben verständlicherweise keine große Freude an Polizei-Alarm –deren Nachwuchs dagegen schon.

Fazit

Mit Polizei-Alarm sorgt HABA mal wieder für Begeisterung am Tisch. Eigentlich als Zweipersonenspiel konzipiert, lassen sich die Rollen grundsätzlich beliebig tauschen und auch in größeren Runden spielen -bei mehr als vier Spielern sind die Wartezeiten jedoch zu lang. Um den Spielspaß dauerhaft hoch zu halten, empfehlen wir den Glücksfaktor ein wenig zu reduzieren (s. Meinung).


2009-09-29, Carsten Pinnow (cp)



[+] Bildergalerie

LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic LudoPic


Bewertungen
7Adaniell
29.09.2009
Die eigentliche Attraktion ist die Sirene. Sch?nes Kinderspiel.
7niggi
23.08.2009
6cp
24.08.2009
Hektisches Highlight f?r kleine Kleptomanen und gro?e Ganoven :)

Bewertung abgeben

Um dieses Spiel bewerten zu können, musst Du eingeloggt sein. Für Deine Bewertung erhäst Du Playback-Punkte.
 
Diese Seite wurde insgesamt 6200 mal aufgerufen. Mehr Rezensionen auf unseren Partnerseiten:
partnerpartner partner
    












     

TwfkaL - The website formerly known as Ludoversum