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Datenblatt image
ID 13026

PARTY ALIAS


cover
Jahrgang: 2008

Verlag: Tactic [->]
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4-99

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45

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ab 11


Material: hochwertig
Komplexität: gering
Kommunikation: sehr hoch
Interaktion: sehr hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Zwei oder mehr Teams mit jeweils zwei oder mehr Mitspielern versuchen sich im Erklären und Erraten von Begriffen und Personen. Je mehr erraten wird, desto weiter kann die Spielfigur gezogen werden und das Team, dessen Spielfigur das Ziel zuerst erreicht, hat natürlich gewonnen.

 

Regeln

Zunächst werden Teams aus jeweils mindestens zwei Spielern gebildet. Dann suchen sich die Teams eine Spielfigur aus und stellen diese auf das Startfeld. Die Teams sind im Wechsel am Zug und innerhalb des Teams wechseln sich die Spieler beim Umschreiben ab. Der Begriff der erklärt und erraten werden soll, ergibt sich aus der Zahl des Feldes, auf dem die Spielfigur des Teams steht. Das Team darf dann soviel Felder vor, wie es Begriffe erraten hat. Allerdings werden dabei übersprungene Begriffe und Fehler abgezogen (und im Zweifel muss sogar rückwärts gezogen werden). Fehler kann der Spieler machen, der die Begriffe erklärt, wenn er den Begriff selbst (oder Teile davon) beim Erklären benutzt. Es gibt Partyfelder, die die Aufgabe des Erklärens etwas schwerer machen. Da ist das Feld Märchenzeit. Hier muss der Erklärer die Begriffe einer Karte in der vorgegeben Reihenfolge in Form einer zusammenhängenden Geschichte erklären. Dann gibt es das Smiley-Feld. Hier wird dem Erklärer eine Gefühlslage (fröhlich, weinend, etc.) vorgegeben, in der er die Begriffe einer Karte erklären muss. Weiterhin gibt es das Feld Posituren, was den Erklärer nötig, die Begriffe einer Karte in einer bestimmten Position (hüpfend, hockend, etc.) zu erklären. Bleibt das Promi-Feld. Hier sind dann keine Begriffe, sondern Promis zu erklären. Bei allen Partyfeldern gibt es Bonuspunkte, die mit dem Drehpfeil ermittelt werden, wenn es dem Team gelingt, alle Begriffe einer Karte zu erraten. Das Team, das es als erstes schafft, das Zielfeld zu erreichen, hat gewonnen.

 

Meinung

Party Alias kommt mit einer soliden Ausstattung auf den Tisch. Das Spielbrett ist robust und der Drehpfeil ausgesprochen leichtgängig. Die Karten haben Standardformat und sind recht stabil. Die Begriffe sind in ausreichend großer Schrift geschrieben. Lediglich bei den Promi-Karten kann der Kontrast der schwarzen Schrift auf rotem Hintergrund zu Schwierigkeiten führen. Die Posituren-Karten erfordern manchmal etwas Fantasie, um die geforderte Positur zu erkennen. Aber Party Alias ist ja ein Kommunikationsspiel, also lass uns über Zweifelsfälle reden. Die 290 Begriffskarten und die 96 Promi-Karten sollten für einige Zeit reichen. Die Spielfiguren sind Hütchen in Neonfarben mit Glitzer – nette Idee (und Hütchen sind einfach gut zu greifen!). Auch die Sanduhr ist voll funktionsfähig. Die Spielregeln sind sehr einfach und nicht allzu lang. Die Kurzform würde sogar auf eine Spielkarte passen. Für etwas Verwirrung sorgt allerdings der Regelpunkt, der jedem Team die Aufgabe gibt, eine leere Promi-Karte mit acht Namen von Freunden oder Verwandten zu beschriften. 1. Es gibt keine leeren Promi-Karten (nur ein paar leere Begriffskarten)! 2. Wie lange würden die Karten wohl reichen, wenn das in jedem neuen Spiel gemacht werden soll? 3. Ich kenne nicht mal alle Personen auf den Promi-Karten und schon gar nicht die ganze Verwandtschaft meiner Mitspieler! Wir haben diesen Punkt in den Spielregeln daher einfach „übersehen“. Das Spiel funktioniert trotzdem (oder dann erst recht)!

Wer bereits Tabu, Cranium, Outburst und/oder Barbarossa in seinem Spielschrank hat, wird mit Party Alias nicht viel Neues bekommen. Wer aber große Spielerrunden am Tisch hat (je mehr, desto besser) und keines der genannten Spiele besitzt, kann mit Party Alias nicht viel falsch machen. Aus meinen Erfahrungen ist es auch vorteilhaft, größere Teams statt mehrerer Teams zu bilden. Drei Spieler pro Team sollten es mindestens sein. Wir spielen am liebsten mit zwei Teams gegeneinander und die Teambildung folgt dann den Klassikern, also Frauen gegen Männer, Alt gegen Jung, Familie X gegen Familie Y und wenn uns gar nichts einfällt, dann losen wir halt.

Das Spiel dauert etwa eine Stunde und macht Spaß. Kinder ab 11 (Herstellerangabe) können sicher gut mitspielen, sollten aber zum Einen über die Teams verteilt werden, zum Anderen sollte darauf geachtet werden, sie aktiv ins Spiel einzubeziehen. Ein abschließender Hinweis: Party Alias ist ein Spiel, das Menschen mit bestimmten Talenten bevorzugt. Es gibt Leute, die können einfach gut erklären und andere können aus wenigen Hinweisen schnell Begriffe kombinieren. Und es gibt eingespielte Paare, die sich nur anschauen müssen und Begriffe „ohne Worte“ übertragen. Das sollte bei der Teameinteilung bedacht werden, sonst wird das Spiel schnell langweilig, weil ein Team jeweils die doppelte Anzahl an Begriffen rät wie die anderen.

 

Fazit

Party Alias ist sicherlich kein Spiel, das die Welt unbedingt benötigt. Es gibt haufenweise Alternativen, die zum Teil sicherlich auch besser, schöner, lustiger, origineller, preiswerter etc. sind. Aber Party Alias ist auf jeden Fall einen Blick und eine (Probe-)Spielrunde wert. Und vielleicht sucht jemand genau nach dieser Kombination von Aufgaben, dann sollte er zugreifen.

 


2010-03-04, Andreas Horn (ahoernchen)



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Bewertungen
7ahoernchen
15.02.2010
Nettes Kommunikationsspiel (als Alternative zu Tabu, Cranium etc.)

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