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Datenblatt image
ID 17431

OCTO DICE


cover
Jahrgang: 2015

Verlag: Pegasus [->]
Autor: Christoph Toussaint
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2-4

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 6.5 von 10
punkte

Score gesamt: 57.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

An Bord der Tiefseestation "AquaSphere" sind die Forschungsroboter ausgefallen. Daher muss nun selbst Hand angelegt werden, um Labore zu erweitern, Kristalle zu erforschen, die Bots zu reaktivieren und die Oktopoden einzufangen.

Regeln

Jeder Spieler erhält ein eigenes Wertungsblatt, auf dem sechs Runden lang die Würfelergebnisse in verschiedenen Kategorien eingetragen werden können. Die neun Laborplättchen werden in drei Gruppen à drei Stufen eingeteilt und müssen schrittweise erarbeitet werden (Stufe 0 -> 1 -> 2). Laborerweiterungen gewähren den Spielern zusätzliche Fähigkeiten, beispielsweise bestimmte Würfelseiten als andere verwenden zu können oder bei bestimmten Wertungen Boni zu erhalten. Da sie beidseitig bedruckt sind, gibt es zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten für viele neue Partien.

Eine Partie besteht allerdings "nur" aus sechs Spielzügen pro Spieler. In einem solchen werden zunächst die sechs Würfel geworfen, dann vier davon erneut und schließlich noch einmal zwei ein weiteres Mal. Das Ergebnis darf für zwei Hauptaktionen verwendet werden, indem jeweils ein weißer und ein schwarzer Würfel kombiniert werden. Beim "Kristalle analysieren" legt der schwarze Würfel beispielsweise fest, wie viele Punkte es gibt, wohingegen bei der "Forschung" die Punktezahl stetig steigt, die erforderliche Farbe jedoch vorgegeben ist. Für eine Laborerweiterung muss die Zahl zur neuen Stufe passen, U-Boote zahlen sich erst bei den Zwischenwertungen aus. Bis dahin müssen allerdings auch mindestens 2 Oktopoden gefangen, d.h. erwürfelt werden. Außerdem dürfen vor jeder Wertung zwei mal die Würfel eines Mitspielers für eigene Aktionen verwendet werden, und zwar am Ende seines Zuges.

Nach jeweils 2 Runden wird gewertet, d.h. die zuvor erzielten Punkte werden addiert, U-Boot-Boni hinzu und eventuelle Strafen für nicht ausreichende Oktopodenfänge ab gerechnet. Ganz am Ende folgt zudem noch eine Mehrheitswertung für Kristalle, sowie eine Auswertung der zweiten Laborstufen, die für das Erreichen bestimmter Ziele ebenfalls noch Punkte liefern.

Meinung

In Octo Dice wird nicht nur gewürfelt, sondern auch sukzessive eine Punktemaschine aufgebaut. Hierbei spielt zwar auch das Würfelglück eine Rolle, eine Analyse der angebotenen Laborerweiterungen ist für erfahrene Spieler jedoch sehr vorteilhaft. Die Spieldauer ist nämlich darauf ausgelegt, zu Beginn gezielt in bestimmte Technologien zu investieren und in den letzten beiden Runden dafür umso mehr zu punkten. Sehr bequem ist dabei die Möglichkeit des Mitnutzens der Mitspieler-Würfel, denn insbesondere bei voller Besetzung garantiert dieser Mechanismus geradezu, dass man auch bekommt, was man benötigt. Natürlich nicht immer... aber ein klein bisschen Dramatik soll ja schließlich auch dabei sein.

Eigentlich ist dieses AquaSphere-Würfelspiel eine nette Sache -wenn es anfangs nicht so unübersichtlich wäre. Man benötigt mehrere Partien, um mit den überraschend trockenen Mechanismen warm zu werden. (Aber vielleicht ist das ja auch nur ein allgemeines Tiefsee-Problem, wer weiß?) Abgesehen davon beschränkt sich die Interaktion auch auf das reine Verfolgen der Ergebnisse der anderen, denn jeder entwickelt seine eigene Station ganz für sich allein.

Fazit

Octo Dice ist trotz seines sympathischen Erscheinungsbildes nichts für Gelegenheitsspieler, sondern richtet sich eher an erfahrene Spieler, die sich auch an Werke von Stefan Feld herantrauen und nicht an einer Würfelphobie leiden. Die Wertungsmechanismen sind reizvoll, zudem ist langfristig jede Menge Abwechslung garantiert.


2016-08-03, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
24.07.2016
kein leichter Zugang, aber nicht uninteressant

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