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Datenblatt image
ID 12934

NUMERI


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Schmidt Spiele [->]
Autor: Rudi Hoffmann
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2-4

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20

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ab 8


Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: geringf5
Bewertung angespielt: 4.8 von 10
punkte

Score gesamt: 55.9% von 100
score
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Rezension

Ziel

Auf einer Laufstrecke werden durch Würfeln Spielsteine in Richtung Ziel gezogen. Am Ende werden die Nummern der Steine mit den Zahlenwerten auf den Spielfeldern multipliziert. Der Spieler, der nach Wertung aller seiner Steine die höchste Gesamtpunktzahl erzielt hat, gewinnt.

Regeln

Der Spielplan von Numeri zeigt eine Laufstrecke mit Feldern, die entweder Zahlenwerte enthalten oder leer sind. Die Werte reichen dabei von -3 bis 30. Je näher die einzelnen Felder am Zielbereich liegen, desto höher werden die Zahlenwerte. Jeder Mitspieler erhält alle Spielsteine einer Farbe, wobei diese von eins bis fünf durchnummeriert sind.

Der jüngste Spieler beginnt, indem er würfelt und anschließend den Stein, dessen Nummer der gewürfelten Zahl entspricht, auf das Startfeld auf dem Plan einsetzt. Danach geht es im Uhrzeigersinn weiter. Wer an der Reihe ist würfelt und zieht den entsprechenden Stein immer auf das nächste freie Feld in Richtung Ziel. Somit können auf diese Weise oftmals mehrere besetzte Felder übersprungen werden. Wer einen Stern würfelt, darf immer einen beliebigen seiner Spielsteine einsetzen bzw. weiterziehen. Auf der Laufstrecke gibt es für jede Teilnehmerzahl eine so genannte Barriere. Sobald der erste Spieler diese überschritten hat, dürfen ab sofort alle, die ein Würfelergebnis von drei, vier oder fünf haben, dieses auch auf zwei verschiedene eigene Steine aufteilen. Bei einer gewürfelten fünf dürften zum Beispiel statt Stein Nummer fünf auch die Steine mit der Nummer eins und vier oder die Spielsteine mit der Nummer zwei und drei gezogen werden.

Hat ein Spieler am Ende seines Zuges eine direkt aufeinander folgende Kette mit drei eigenen Spielsteinen gebildet, so bekommt er einen Extrazug und darf sofort noch mal würfeln. Eine Kette, die schon vor dem eigenen Zug bestand und nicht verändert wurde, bringt aber keinen Extrazug ein.

Sobald die letzten drei Felder (im Zielbereich) mit Steinen besetzt sind, endet das Spiel sofort. Jetzt ermittelt jeder seine Gesamtpunktzahl. Für jeden Stein, der auf einem Feld ohne Zahlenwert steht, gibt es null Punkte. Die Nummern aller anderen Steine werden mit den Zahlenwerten multipliziert, die ihrer aktuellen Position entsprechen. Befinden sich noch Steine in der Nähe des Startbereichs, gibt es dafür Minuspunkte. Jeder Spielstein, der es gar nicht erst aufs Brett geschafft hat, wird mit -5 multipliziert. Die Ergebnisse aller Steine werden aufsummiert; es gewinnt der Spieler mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

Meinung

Numeri enthält zwar nicht viel Material, dafür gibt es an diesem aber nichts zu bekritteln. Die Spielsteine sind robust, sehr handlich und auch der Spielplan ist von der Größe her optimal. Die Regeln sind erfreulich kurz, mit aussagekräftigen Beispielen versehen und somit schnell verstanden. Der erste Eindruck von Numeri geht ein bisschen in Richtung Mensch ärgere dich nicht ohne „Werfen“ und dafür mit Punktevergabe. Glücklicherweise hat das Spiel aber schon etwas mehr zu bieten.

Numeri erfordert eine gehörige Portion Würfelglück und dazu ein bisschen gut durchdachtes, geschicktes Ziehen der eigenen Spielsteine. Am wichtigsten ist es, alle eigenen Steine unbedingt aus der Startzone herauszubekommen, denn wer am Ende Spielsteine mit hohen Zahlenwerten auf den Minusfeldern stehen hat oder sogar noch nicht ins Spiel bringen konnte, der wird bei der Endabrechnung abgeschlagen zurückliegen. Da sich bei drei bis vier Spielern recht viele Steine auf dem Laufkurs befinden, ist es in diesen beiden Konstellationen einfacher, durch überspringen von gegnerischen Steinen möglichst schnell nach vorne zu kommen. Bei zwei Spielern dagegen verkommt Numeri fast schon zu einer Dauerwürfelei, bei der das Würfelglück noch mal um einiges stärker ins Gewicht fällt.

Den größten Einfluss auf den Spielverlauf kann genommen werden, wenn häufig hohe Zahlen oder ein Stern gewürfelt werden, da in diesen Fällen die Augen auf zwei Spielsteine aufgeteilt oder eben bei einem Stern ein beliebiger Stein gewählt werden kann. Häufig wird aber trotz einer hohen Augenzahl nicht aufgeteilt sondern lieber der höherwertige Stein bewegt, um diesen möglichst weit nach vorne zu bringen. Es spielt einfach eine große Rolle, ob am Ende ein hoher Zahlenwert auf dem Plan mit dem eigenen 5er oder 1er Stein multipliziert werden kann. Wem aber das Glück nicht zur Seite steht, der kann sich auf den Kopf stellen -ändern wird er trotzdem nichts können. Vor allem gegen Spielende, wenn unbedingt bestimmte Zahlen kommen müssten, um eigene Steine von leeren Feldern auf solche mit Zahlenwerten zu bugsieren, können einem dauernd schlechte Würfelergebnisse den letzten Nerv rauben. Natürlich können Spielsteine, die man selbst zu selten würfelt, über andere Steine nach vorne gebracht werden. Dazu müssen aber auch die Gegner ein bisschen mitspielen und der Anschluss an das Feld darf nicht verloren gegangen sein.

Die Extrazugregel ist zwar ganz nett und bringt einen auch vorwärts, aber leider kommt eine dazu benötigte Dreierkette oftmals nur zufällig zustande. Optimal wäre hinsichtlich dieser Regel, wenn es gelingen würde, möglichst viele eigene Steine eng beieinander zu halten. Dies ist aber häufig nur Wunschdenken, weil der Würfel einfach nicht mitspielt.

Fazit

Numeri ist Dank seines einfachen Spielprinzips schnell verstanden, aufgebaut und gespielt. Während Kinder sicherlich ihren Spaß an diesem Spiel haben, können der mangelnde Einfluss und die Eintönigkeit bei Erwachsenen unter Umständen relativ schnell zu einer Numeri-Ernüchterung führen. Viel zu oft steht und fällt alles mit den Würfelergebnissen.


2010-02-19, Markus Donaubauer (markus)



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Bewertungen
2.5sandokan
18.11.2009
Ist mir zu langweilig, Einflussmoeglichkeit ist nur aufm 1. Blick gegeben.
6niggi
21.11.2009
Nicht denken: Spielen
6cp
21.11.2009
am besten zu dritt
5markus
21.01.2010
Zu gl?ckslastig und zuviel W?rfelei
5Blindfisch
01.02.2010
1TheBert
06.08.2010
sry fuer Kinder geeignet....
8MarkusB
09.05.2013

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