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Datenblatt image
ID 13680

NüRNBERG - DIE STADT DER ZüNFTE


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: HUCH! [->]
White Goblin Games [->]
Autor: Andreas Steding
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2-5

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90

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ab 12


Material: hochwertig
Komplexität: hoch
Kommunikation: gering
Interaktion: hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Im Mittelalter war Nürnberg ein Zentrum der Handels- und Handwerkskunst, in dem die ansässigen Zünfte eine wichtige Rolle spielten. Durch geschicktes Handeln mit den Waren der Brauer, Bäcker, Schuhmacher, Drucker, Schneider und Hutmacher sowie gezieltes Beeinflussen der Handwerker und ihrer Gäste gewinnen die Spieler Geld und Einfluss.

Regeln

Jedem Spieler stehen eine handvoll Handelsleute zur Verfügung, die ein Mal pro Runde eingesetzt werden können um in einem der sechs Handwerkshäuser die dort angebotenen Waren zum aktuellen Preis (des dortigen Zunftmeisters) zu kaufen oder zu verkaufen. Oder um eines der bis zu vier ausliegenden Gästeplättchen zu erwerben, wofür jedoch Waren abgegeben werden müssen. Diese Gäste bringen sehr unterschiedliche Vorteile und Boni zu bestimmten Zeitpunkten, manche dauerhaft, andere nur einmalig. Einige liefern beispielsweise einen zusätzlichen Handelsmann.

Am Ende einer Runde wandern die Zunftmeister mitsamt einem ihrer Wappen zu den Spielern, die aktuell die meisten ihrer Waren im Vorrat haben; sie werden automatisch durch ihre offen ausliegenden Nachfolger ersetzt. Nach vier Runden endet eine Partie mit einer großen Abrechnung. Siegpunkte gibt es nämlich nicht nur für gesammelte Stadtbewohner, sondern auch für Handwerker-Mehrheiten der einzelnen Zünfte, einem kompletten Satz aller verschiedenen Handwerker, dem meisten Geld sowie die gesammelten Wappen.

Meinung

Nürnberg wird nicht nur einem Spielplan gespielt, nein, es gibt deren gleich sechs. Einen für jede Zunft, die in vorgegebener Reihenfolge nebeneinander gelegt werden. Dies ermöglicht eine flexible Anpassung an die Spielerzahl und sieht zudem noch thematisch stimmig aus. Auf den einzelnen Häusern herrscht trotzdem Ordnung, was dem Spielfluss zu Gute kommt.

Die Krone setzen den Zünften allerdings die Warensteine auf, von denen es zwölf Stück je Art gibt. Dabei handelt es sich nämlich um farbige Holzsteine, die in ihrer Form der jeweiligen Ware nachempfunden sind. So liegen beigefarbene Bierkrüge neben weißen Papierseiten, schwarzen Hüten, rosa Muffins, braunen Schuhen und lila Tüchern. Dass auch Handwerker/Bewohner, Wappen und Karten gut aussehen, wird da leicht übersehen.

Der Schlüssel zur Macht in der fränkischen Metropole liegt in den Händen der Zunftmeister. Effizienter Warenhandel heißt, die Preise der Meister zu nutzen um das Dreifache mit den Waren zu verdienen und überschüssiges Material in interessante Bewohner zu investieren. Von denen gibt es ohnehin reichlich, weshalb Handelsleute und Warensteine grundsätzlich und immer Mangelware sind.

Fazit

Handwerklich solide sind sie, die Zünfte Nürnbergs. Zwar kein Überflieger den man unbedingt besitzen muss, jedoch optisch sehr attraktiv und schlüssig aufgebaut. Nürnberg ist Mehrheitenspiel, Workerplacement und Handelsspiel zugleich, wenn auch mit einer komplizierten Endabrechnung.


2011-10-07, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
20.09.2011
tolles Material, ordentliches Spiel

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