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Datenblatt image
ID 11390

MUNCHKIN


cover
Jahrgang: 2003

Verlag: Pegasus [->]
Autor: Steve Jackson
Grafik: John Kovalic

 
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3-6

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60

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ab 12


Material: hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: durchschnittlich
Interaktion: gering
Einfluss: geringf5
Bewertung angespielt: 7.2 von 10
punkte

Score gesamt: 63.3% von 100
score
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Rezension

Ziel

Der erste Spieler der Stufe 10 erreicht hat, gewinnt. Allerdings muss er dies durch Erschlagen eines Monsters oder durch „Göttliche Intervention“ (eine spezielle Karte) schaffen.

 

Regeln

Munchkin besteht aus 168 Schatz- und Dungeon-Karten, die vor dem Spiel in zwei getrennte Stapel aufgeteilt werden. Jeder Spieler erhält von jedem Stapel zwei Karten. (Hier kann variiert werden, je mehr Karten desto schneller geht das Spiel zu Ende.) Zusätzlich werden Würfel und Spielsteine, mit denen die Stufen der Spieler festgehalten werden können, benötigt.

Alle beginnen das Spiel als Mensch der Stufe 1 und ohne Klasse. Mit den richtigen Karten, ist die Verwandlung zum Elf, Zwerg, Halbling oder gar Halb-Blut kein Problem und auch der Aufstieg in die Klasse der Krieger, Diebe, Priester, Zauberer oder gar zum Super Munchkin ist schnell bewältigt. Außerdem können nützliche Gegenstände ausgespielt werden, um sich zu verstärken. Zusätzliche Freude oder Leid entstehen durch Flüche und Monsterverstärker. Aber der Reihe nach:

Wer am Zug ist, Öffnet eine Tür, d.h. er zieht eine Karte vom Dungeon-Stapel.

Ist dies ein Monster, muss es bekämpft werden. Ist es ein Fluch, Pech gehabt. Alle anderen Karten werden behalten oder ausgespielt, je nach dem, was besser erscheint. Wer auf Ärger aus ist, und keinem Monster begegnet ist, kann ein Monster von seiner Hand ausspielen und gegen dieses kämpfen.

Ein Kampf ist recht schnell abgewickelt. Die Stufe des Monsters wird mit der eigenen Stufe verglichen. Zur eigenen Stufe werden noch die Bonus der ausgespielten Gegenstände bzw. deiner Rasse und Klasse addiert. Weiterhin besteht die Möglichkeit, sich mit Karten aus der Hand zu verstärken. Der richtige Trank zur rechten Zeit kann wahre Wunder bewirken! Und dann sind da noch die Mitspieler, die das Monster auch verstärken können. Ist dann die eigene Stufe (inklusive aller Bonus etc.) größer als die des Monsters (inklusive aller Verstärker etc.), ist das Monster besiegt und der Held steigt um eine Stufe auf. Als weitere Belohnung gibt es Schatzkarten.

Reicht die eigene Stärke nicht, um das Monster zu besiegen, können Mitspieler um Hilfe gebeten werden. Will niemand helfen oder reicht auch die gemeinsame Stärke nicht aus, bleibt nur noch eins: Weglaufen. Und wenn auch das nicht gelingt, dann passieren wirklich Schlimme Dinge. Das kann je nach Monster der Verlust von Stufen oder Gegenständen sein. Manchmal geschieht auch noch etwas anderes, aber das steht dann auf der Monsterkarte. Sollte der Held dummerweise sterben, geht es mit einem neuen Helden als Mensch auf Stufe 1 und ohne Klasse weiter.

 

Meinung

Ob Munchkin gut oder schlecht ist, hängt nur davon ab, wer es spielt. Mit der richtigen Spielerrunde ist ein unterhaltsamer Abend garantiert. Wenn einem Elf, trotz Stiefel zum echt schnellen Davonlaufen, das Weglaufen vor einem Intelligenten Wütenden Unglaublich unaussprechlichen Schrecken (Stufe 24) nicht gelingt (vermutlich hatte er die Schuhe nicht zugebunden) und dann Schlimme Dinge passieren, nämlich Unaussprechlich schrecklicher Tod für jeden außer Zauberer, dann liegen alle vor Lachen unterm Tisch. Mit der falschen Spielerrunde können allerdings noch viel Schlimmere Dinge passieren - neben dem Verlust einer oder mehrerer Stufen Freundschaft erscheinen mir auch das Verschieben des nächsten Treffens auf unbestimmte Zeit oder Scheidung durchaus mögliche Reaktionen…

 

Fazit

Wer Munchkin ernst nimmt, hat bereits verloren.

Rollenspieler und/oder Sammelkartenspieler, die über eine gehörige Portion Humor verfügen, werden ihren Spaß mit Munchkin haben. Alle anderen sollten die Finger davon lassen, denn für die ist das Spiel „blöd“ oder „einfach zu albern“ (Originalzitate!).

 


2009-08-16, Andreas Horn (ahoernchen)



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Bewertungen
5cp
20.09.2011
Munchkin ist typisch f?r Spiele, die man in der "richtigen Gruppe" spielen muss. Kann richtig viel Spa? machen (8 Punkte), aber auch total daneben gehen (2 Punkte). Deshalb von mir gemittelte 5 Punkte.
6niggi
26.04.2009
5Adaniell
20.08.2009
Ein, zwei Runden sind f?r alte Rollenspieler sehr lustig. Dann geht?s steil bergab. Witz allein gen?gt nicht
8Lascar
26.08.2009
F?r mich ein Highlight. Aber: Das Spiel macht nur wirklich Spa?, wenn es mit Leuten gespielt wird, die mit dem Humor des Spiels auf einer Wellenl?nge stehen.
7.5ahoernchen
09.09.2009
7.5shoernchen
13.10.2009
6donvanone
18.01.2010
1-2 mal ist es lustig, dann wird es langweilig und langatmig. Also kauft man sich Erweiterungen, dann ist es wieder 1-2 mal lustig...
8MichaelKroeger
29.01.2010
Wenn Kartenrollenspiel, dann Original-Munchkin weil: lustig, kurzweilig, unernst, witzige Illustrationen, originell, Original.
9RedAngel222
02.01.2012
9mueslipapa
17.02.2012
F?r Rollenspielfans ein absolutes Muss. Macht auch mit Kindern richtig viel Spa?.
7Frobon
09.12.2012
auf Dauer interessant bleibt es nur mit Erweiterungen, für meinen Teil "Beschwörungsfehler", "Rasende Rösser" und "Durchgeknallte Dungeons"
8.5Munchkine
30.09.2014
Mit den richtigen Mitspielern macht es echt Spaß. Aber Erweiterungen sollten schon dabei sein.

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