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Datenblatt image
ID 14539

MOGEL MOTTE


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Drei Magier Spiele [->]
Autor: Emily Brand, Lukas Brand
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3-5

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20-30

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ab 7


Material: mittelmässig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: sehr hoch
Interaktion: hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 6.1 von 10
punkte

Score gesamt: 56.2% von 100
score
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Rezension

Ziel

Bei diesem Kartenspiel darf geschummelt werden. Nein, es muss sogar, denn anders lassen sich bestimmte Karten gar nicht loswerden, was aber genau das Ziel darstellt. Und da diese Karten Motten zeigen, heisst das Spiel eben Mogel Motte. Die Herausforderung dabei: Natürlich nicht erwischt zu werden, was denn sonst!

Regeln

Eigentlich wollen die Spieler nur ihre Handkarten reihum ablegen. Auf den Ablagestapel passen aber immer nur Karten mit Werten, die genau um 1 höher oder niedriger sind als die letzte Karte. Und Karten mit Motten dürfen sowieso nicht gespielt werden. Doch lassen sie sich auch anderweitig entsorgen, zum Beispiel fallenlassen oder unter andere Karten schieben. Schummeln dürfen alle, verpetzen darf niemand. Einzige Ausnahme: der Aufpasser. Diese widerwärtige Wächterwanze von Mitspieler darf zwar nicht schummeln, dafür aber Motten regulär ausspielen. Und wenn er jemanden beim Schummeln erwischt, darf er die lästige Rolle abgeben und fortan wieder mitschummeln. Schließlich gewinnt, wer als Erster alle seine Karten loswerden konnte. Zwischendurch sorgen ein paar andere Insekten noch für auflockernde Action (und zusätzliche Strafkarten), so beispielsweise die Mücke, die mit den Handflächen der Spieler erschlagen werden muss.

Meinung

Mogel Motte (ursprünglich "Mogel Monster" genannt) entstand eines Abends, als die Kinder der bekannten Spieleautoren Inka und Markus Brand partout nicht einschlafen wollten und sich spontan ein lustiges Mogelspielchen ausdachten. Zu zweit wäre es belanglos, doch je mehr Spieler teilnehmen, desto lustiger wird die Partie. Geschicktes Schummeln will nämlich geübt sein, und was sich während einer Partie unter dem Tisch so an Karten ansammelt, ist manchmal schon erstaunlich. Mit etwas Übung lassen sich jedoch auch prima mehrere Karten als eine einzige tarnen und gemeinsam ablegen -solange sie nicht verrutschen, fällt dies kaum auf. Für richtige Brüller sorgen dagegen Flugeinlagen, bei denen einzelne Karten in die Luft geworfen werden. Das soll nicht gehen? Doch, das klappt manchmal, denn die Augen können nicht jeder schnellen Bewegung am Rand des Blickfelds folgen. Wir haben es ausprobiert.

Fazit

Mogel Motte ist keineswegs nur ein Spiel für Kinder, denn effizientes Schummeln erfordert etwas Übung. Der Spaßfaktor ist jedoch so groß, dass dieses kleine Kartenspiel wirklich jedem nur ans Herz gelegt werden kann. Trotz des hässlichen Designs.


2011-12-03, Carsten Pinnow (cp)



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LudoPic


Bewertungen
7cp
20.01.2018
In der richtigen Runde macht Mogel Motte enorm viel Spaß.
7niggi
05.12.2011
7.5alguenter.mkraemer
01.01.2012
Sicherlich kein Spiel f?r jeden, aber definitiv ein tolles Spiel f?r die Familie und somit ein Anw?rter mindestens f?r die Empfehlungsliste SdJ, vielleicht auch mehr?
3iceteddi
27.01.2012
Nur was f?r die richtige Runde

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