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Datenblatt image
ID 17593

MEIN SCHATZ


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: Igel Spiele [->]
Autor: Oliver Igelhaut
Grafik: Rudolf Eizenhöfer

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2-4

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20

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ab 7


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Liebe Zwerge, wir befinden uns in einer reichhaltig gefüllten Höhle voller wertvoller Dinge. Sammelt ein, was ihr tragen könnt! Doch beeilt euch, denn hier haust ein gefährlicher Ork, und dem wollen wir lieber nicht begegnen. Aber seht euch nur um... dort drüben... Edelsteine... Ringe... Halsketten... Gold... alles... meins... alles... mein... Schaaaatz!

Regeln

Reihum decken die Spieler einen neuen Schatz aus dem Depot auf und legen ihn auf einen der vier offenen Stapel. Die Karten zeigen ein bis sechs Symbole, die am besten mitgezählt werden. Statt einen Schatz aufzudecken, darf man sich nämlich auch einen dieser Stapel nehmen, sowie eine der noch freien "Tippscheiben" dazu. Das Symbol der Tippscheibe bestimmt, welche Symbole gezählt werden. (Plus die Mäuse, denn die zählen immer.) Wer jedoch anstelle eines neuen Schatzes einen der fünf Orks aufdeckt, darf zwar ebenfalls einen Stapel wählen, bekommt die Scheibe jedoch verdeckt zugelost.
 
Sobald alle Stapel und Scheibe haben, wird ausgezählt. Wer die meisten Symbole hat, erhält 3 Silber (= 1 Gold). Wer knapp dahinter liegt, noch 1 oder 2. Es werden so viele Runden gespielt, bis ein Zwerg 8 oder mehr Münzen sammeln konnte.

Meinung

Mitzählen und merken sind die wichtigsten Elemente dieses kleinen, aber feinen Kartenspiels des neuen Verlags Igel Spiele, das es sogar auf die Empfehlungsliste für das Kinderspiel des Jahres 2016 geschafft hat. Hinzu kommt, ebenfalls nicht unwichtig, das Zocken mit dem Risiko: Sichere ich mir einen Stapel, oder riskiere ich doch noch das Aufdecken eines Orks? Diese drolligen Gesellen sehen auf den Illustrationen fast schon harmlos aus -wäre da nicht die knallrote Signal-Hintergrundfarbe, die vielleicht sogar noch bedrohlicher wirkt.
 
Sind viele Mitspieler dabei, kommt man anfangs noch gefühlt selten an die Reihe und muss zuschauen, wie Karten (und Klunker) gestapelt werden. Gleichzeitig bedeutet dies jedoch: Wer selbst eine Karte an guter Stelle ablegt, riskiert eventuell eine Vorlage für den Nachbarn. Dieses Problemchen relativiert sich erstaunlich schnell, da es schwierig ist, den Überblick zu behalten, welche Symbole wo und wie häufig zu finden sind. 
 
Lichten sich die Reihen -und das kann auch schon mal recht zügig passieren-, lohnt es sich häufig, noch ein paar Karten mehr zu legen. Außerdem sollte bedacht werden, dass es bei hohen Stapeln fast schon egal ist, welches Symbol gezählt wird. Gibt es also einen solchen Stapel, wirkt so ein Ork noch weniger bedrohlich. Generell gilt aber, dass aufgepasst werden sollte, wann die Orks aufgedeckt werden und wie viele sich noch im Schatzstapel verstecken.

Fazit

Auch wenn es zahlreiche Anleihen an den Herr der Ringe gibt, ist Mein Schatz für Kinder gut geeignet. Es taucht nämlich weder ein Gollum auf, noch ein Schatten, zudem sind die Illustrationen kindgerecht. Dennoch funktioniert der Mechanismus dank zahlreicher Einflussgrößen auch mit Erwachsenen gut, sodass insbesondere Eltern mit diesem kleinen Kartenspiel garantiert nichts falsch machen.


2016-07-07, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
04.07.2016
Kinder sind begeistert...

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