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Datenblatt image
ID 17398

MAFIA DE CUBA


cover
Jahrgang: 2015

Verlag: Asmodee [->]
lui-même [->]
Autor: Philippe des Pallières, Loïc Lamy
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6-12

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ab 10


f5
Bewertung angespielt: 8.0 von 10
punkte

Score gesamt: 60.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Liebe Familie... ihr wisst, Don Vito liebt euch alle über alles. Aber leider haben ein paar von euch mein Vertrauen missbraucht. Ich werde euch deshalb nun ein paar Fragen stellen. Und am Ende werde ich meine Diamanten wieder haben...

Regeln

Die Spielschachtel wertvolle Zigarrenkiste enthält 10-15 Diamanten und ein paar Charakterchips. Der Pate reicht sie einmal im Kreis herum, sodass jeder Mitspieler einmal hinein greift und entweder einen Chip oder ein paar Edelsteine ungesehen entnimmt. (Der erste darf zu Beginn zudem geheim einen weiteren Chip aus dem Spiel entfernen, sodass auch die Anzahl der vorhandenen Charaktere nicht sicher ist.)

Danach darf er seine geliebten Mitspieler befragen. Diese sind natürlich nicht verpflichtet, wahrheitsgemäß zu antworten, sondern dürfen -und sollen sogar- ruhig auch andere Anwesende anschwärzen und verdächtigen. Der Pate klagt im Laufe seiner "Ermittlungen" nach und nach einzelne Mitspieler an, die die gestohlenen Diamanten zurückgeben müssen und ausscheiden. Hat sich der Pate jedoch geirrt und der Angeklagte hatte nur einen Charakterchip gewählt, muss er eine seiner beiden Entschuldigungsschnäpse abgeben. Sollte er sogar den FBI- oder CIA-Agenten erwischt haben, ist die Partie mit einem Agentensieg sofort beendet. Ansonsten gewinnen der Pate und seine Gefolgsleute, wenn die Beute sichergestellt werden kann.

Meinung

Mafia de Cuba lebt von der Kommunikation der Spieler, die dem Geschehen Leben einhaucht. Meist dauert es aber ein paar Runden, bis alle das gewisse Gefühl für die Situation verinnerlicht haben und Spaß an ihrer Rolle finden. Doch auch ein auf sich allein gestellter Mafiaboss erhält bereits genug Informationen, um die Täter zu identifizieren -wenn er denn die richtigen Fragen stellt. Bei nur sechs oder sieben Teilnehmern lassen sich durch Widersprüche hinsichtlich der Anzahl noch in der Schachtel befindlicher Steine schnell gewisse Vermutungen anstellen, die sich dann durch ein, zwei Stichproben prüfen lassen. Mindestens einen Irrtum wird der Pate dabei aber begehen, und dieser sollte tunlichst nicht einen Agenten treffen.

Noch interessanter wird es, wenn die optionale Rolle des Killers verwendet wird, der einen Mitspieler unter die Erde befördern kann, bevor dieser seine Beute vorzeigt. Ein guter Killer kann nämlich auch einen Agenten umlegen und somit den Paten retten. Die beste Atmosphäre erreicht man mit Killer und etwa 8-10 Mafiosi.

Ein besonderes Lob verdient auch die kompakte, ansprechende Schachtel, die gleichzeitig als Spielmaterial dient und mit ihrem doppelten Boden ihre Rolle perfekt ausfüllt.

Fazit

Luigi, Carlo, Francesco... kommt her, ich will noch einmal mit euch spielen. Sehr her, diese wunderbare Schatulle ist wieder voller Edelsteine. Nehmt jeweils einen, geht hin zum Spielehändler eures Vertrauens und erwerbt eure eigene Ausgabe und werbt neue Mitspieler an! Ich hatte nämlich viel Spaß, aber wir brauchen jetzt Ersatz für Antonio und Albano, die ich baden geschickt habe...


2016-04-05, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8cp
21.03.2016
6 Spieler ist absolutes Minimum, besser sind 8-10.

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