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Datenblatt image
ID 12197

LOOPIT


cover
Jahrgang: 2008

Verlag: Goliath [->]
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2-4

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Material: hochwertig
Komplexität: gering
Kommunikation: gering
Interaktion: durchschnittlich
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.2% von 100
score
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Rezension

Ziel

Regeln

Meinung

Verschlungene Pfade führen manchmal auch zum Ziel - zumindest bei Loopit, einer Art Scrabble ohne Buchstaben. Dabei kommt es weniger darauf an, den wirren Wegen folgen zu können, als vielmehr die richtigen Wegeplättchen zum besten Zeitpunkt nachzuziehen und diese geschickt anzulegen.

Das Spielbrett von Loopit könnte tatsächlich aus einem Scrabble-Spiel stammen. Es enthält viele quadratische Felder, von denen einige mit Multiplikatoren unterlegt sind. Bis zu einer Versechsfachung von Punktwertungen sind damit möglich. In diese Felder werden ebenso wie bei Scrabble kleine Plastikplättchen gelegt, für die es eben diese Punkte gibt. Dank der guten Verarbeitung gibt es weder ein Verrutschen noch andere Unzulänglichkeiten. Anstelle von Buchstaben, die zu Wörtern zusammen gefügt werden müssen, werden bei Loopit Schleifen gelegt. Also Bänder, Seile, irgendwelche Linien halt. Kennt man ja auch aus anderen Spielen, von "Tsuro" zum Beispiel.

Ausgehend von einem Startfeld in der Mitte werden Plättchen so angelegt, dass bestehende Linien fortgeführt werden und gleichzeitig nicht an einer freien Seite verenden. Es gibt sowohl Verzweigungen und Kreuzungen als auch Endpunkte. Nicht immer ist es leicht dem Verlauf einer Linie zu folgen, da diese stets ziemlich willkürlichen Zuckungen unterworfen sind - nennen wir es einfach mal "schleifenaffin". Glücklicherweise ist das aber auch gar nicht notwendig, denn der Verlauf ist völlig irrelevant. Es zählen einzig und allein die Zahlen, die auf dem gerade gelegten sowie allen daran direkt angrenzenden Plättchen abgebildet sind. Sofern letztere auch durch eine Linie mit dem neuen Feld verbunden sind.

Die Werte der Plättchen schwanken zwischen eins und acht - wohl dem, der es schafft einen Achter auf einen 6x-Multiplikator zu platzieren. Immerhin sind das schon mal 48 Punkte, ohne den Bonus angrenzender Felder zu berücksichtigen. Da in einem Zug bis zu drei Felder belegt werden dürfen, ist es theoretisch möglich ein paar Scheibchen zu sammeln und dann in einem Zug bis zu einem hohen Multiplikator vorzurücken. Falls einem nicht ein Mitspieler zuvor einen Strich durch die Rechnung macht.

Und das passiert viel häufiger als vielleicht vermutet. Denn bei nur fünf Plättchen auf der Hand ist es oft keine Frage der Strategie, welche Felder belegt werden. Vor allem im fortgeschrittenen Spielverlauf ist es nahezu an der Tagesordnung, dass ein oder mehrere Plättchen überhaupt nicht gelegt werden können. Unangenehmerweise führt der freiwillige Verzicht auf das Legen von Scheibchen - egal wie vieler! - in der Regel zu einem deutlichen Punkterückstand, der bei einem statistisch ausgewogenen Spielverlauf kaum mehr aufgeholt werden kann. In Konsequenz bedeutet dies: Legen, was zu legen ist! Dies sollten auch Hardcore-Grübler verinnerlichen, die selbst hier noch etwas zu optimieren versuchen.

Zumindest bei Vollbesetzung. Im Spiel zu Zweit gibt es durchaus taktische Möglichkeiten. Beispielsweise dem Gegner nicht ermöglichen mit drei Steinen einen hohen Multiplikator zu erreichen. Oder an wertvolle Plättchen anlegen, bevor es der Gegner macht. Oder einfach nur zwei lose Enden miteinander verbinden und dem Gegenspieler somit weniger Optionen zu lassen. Dies führt zwar zwangsweise auch zu weniger eigenen Optionen beim nächsten Zug, aber immerhin hat der Gegner das Problem zuerst. Für den Startspieler ist solch eine Spielweise aber ideal, schließlich hat er einen Zug Vorsprung. Doch glücklicherweise ist es eben nicht so einfach, diesen auch bis zum Spielende zu halten. Das Spielende tritt nämlich erst ein, wenn keine Steine mehr nachgezogen werden können und kein Spieler mehr Steine anlegen kann. Gerade das Problem des Nicht-Anlegen-Könnens kann am Ende das ausschlaggebende Quentchen sein, das den Sieger bestimmt.

Wer Legespiele grundsätzlich mag, findet in Loopit eine ansprechend aufgemachte und eingängige Variante genannter Brettspiel-Verwandter, die auch für jüngere Mitspieler geeignet ist, ohne dabei trivial zu sein. Als Familienspiel ist Loopit daher bestens geeignet.

Fazit


0000-00-00, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
26.04.2009
6niggi
26.04.2009

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