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Datenblatt image
ID 13957

KAWUMM!


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: HUCH! [->]
Autor: Bernard Weber
Grafik: Claus Stephan, Martin Hoffmann, Volker Maas

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2-4

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20

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 6.2 von 10
punkte

Score gesamt: 56.5% von 100
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Rezension

Ziel

Herzlich willkommen in unserem kleinen Chemielabor! Hier wird munter zusammengemixt, was nicht zusammen gehört. Schließlich wollen wir es schön krachen lassen! Und damit das klappt, müssen drei verschiedene Zutaten gesammelt werden. Gar nicht so einfach, denn um eine zu bekommen, muss eine bestimmte Menge gleicher Karten gesammelt werden.

Regeln

Der Kartensatz besteht aus elf verschiedenen Motiven mit den Werten zwischen 2 und 10. Genau so viele müssen von einer Art auch gesammelt werden, um die Zutat komplett zu haben. Da doppelt so viele Karten vorhanden sind, können theoretisch zwei Spieler dieselbe Zutat erhalten.

Wer am Zug ist, deckt zunächst drei neue Karten auf, von denen eine gleich wieder abgeworfen werden muss. Danach werden erneut drei Karten aufgedeckt und mit den bereits vorhandenen gruppiert, bis höchstens drei verschiedene Sorten ausliegen. Ab jetzt kann der Spieler entscheiden, ob er weiter „experimentieren“ möchte, oder die ausliegenden Karten sichert und in seinen persönlichen Bereich überträgt. Erreicht er dort die erforderliche Anzahl einer Zutat, darf er keine weiteren Karten davon sammeln.

Entscheidet er sich jedoch für Experimente, deckt er wieder drei Karten auf. Sind darunter gleiche Motive wie die bereits ausliegenden, darf er diese hinzufügen. Handelt es sich jedoch um gänzlich andere, macht es „kawumm“ und der Zug endet ohne Karten gesammelt zu haben.

Meinung

Über das Design der Karten kann prima gestritten werden, denn einerseits sind Farben und Symbole gut voneinander unterscheidbar, andererseits sind die billigen 3D-Bildchen aber auch furchtbar hässlich. Ähnlich unterschiedlich sind die Reaktionen der Spieler zum eigentlichen Mechanismus, denn bei Kawumm ist viel Glück beim Aufdecken der Karten im Spiel.

Ganz frei von Entscheidungen ist die Bastelei im Labor jedoch keineswegs, denn trotz Pokerelement gilt es stets bestimmte Randbedingungen im Auge zu behalten: Welche Sorten sammeln die Mitspieler und welche bleiben im Spiel? Wie viele Karten welcher Sorten sind bereits aufgedeckt worden und welche müssten noch kommen? Auch psychologische Fragen müssen gestellt werden: Es ist zwar grundsätzlich egal welche Sorte gesammelt wird, doch was hält die Mitspieler eher davon ab dieselbe Sorte zu sammeln –eine 2er nehmen oder drei 10er?

Fazit

Kawumm ist ein lockeres Kartenspiel für zwischendurch oder als Absacker, das durchaus zu gefallen weiß. Zu hohe taktische Ansprüche sollten jedoch nicht gestellt werden.


2011-06-28, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6cp
15.05.2011
experimentieren, bis das Labor explodiert... oder die Geduld der Spieler ;-)
6.5niggi
16.05.2011

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