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Datenblatt image
ID 13603

JäGER DER NACHT


cover
Jahrgang: 2010

Verlag: Kosmos [->]
Autor: Yasutaka Ikeda
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4-8

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30-45

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ab 10


Material: hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: hoch
Interaktion: sehr hoch
Einfluss: hochf5
Bewertung angespielt: 8.4 von 10
punkte

Score gesamt: 60.8% von 100
score
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Rezension

Ziel

Im Gruppenspiel Jäger der Nacht treten drei Fraktionen gegeneinander an: Vampire, Werwölfe und Menschen. Vampire und Werwölfe versuchen sich gegenseitig auszuschalten, während die Menschen ihre eigenen Ziele verfolgen. Dabei weiß zu Beginn niemand, in welche Rolle die Mitspieler geschlüpft sind.

Regeln

Jeder Spieler erhält eine Charakterkarte verdeckt zugelost und wird damit automatisch Vampir, Werwolf oder Mensch. Jeder Charakter hat eine besondere Fähigkeit und ein bestimmtes Spielziel. Wer am Zug ist, bestimmt mit zwei Würfeln den neuen Aufenthaltsort seiner Figur auf dem Spielplan und führt die dortige Anweisung aus.

Wer am Hexenbaum landet, darf einem beliebigen Mitspieler Schaden zufügen oder ihn heilen. Beim Steinkreis darf eine Ausrüstungskarte gestohlen werden, an der Kapelle, am Friedhof und am Quell der Weisheit werden Vorteils- beziehungsweise Kampfkarten gezogen. Wer zu Oxanas Hütte zieht, erhält eine Orakelkarte, die an einen Mitspieler weitergereicht werden muss. Trifft die Behauptung des Orakels zu, muss der Mitspieler eine bestimmte Aktion ausführen, sodass auf diese Weise Informationen über die Mitspieler gesammelt werden.

Danach darf ein Mitspieler angegriffen werden, wenn dieser sich am selben Ort oder zumindest im benachbarten gleichen Gebiet befindet. Die Differenz zweier Würfelergebnisse bestimmt den Schaden, den er erhält. Wer sein auf dem Spielplan angegebenes Schadensmaximum erreicht, muss seine Charakterkarte aufdecken und scheidet aus. Aufdecken muss übrigens auch, wer seine besondere Charaktereigenschaft nutzen will. Erreicht ein Spieler schließlich das auf seiner Charakterkarte angegebene Spielziel, gewinnen alle Spieler, deren Ziel erreicht ist – auch die bereits ausgeschiedenen. (Beispielsweise alle Werwölfe, sobald der letzte Vampir ausscheidet.)

Meinung

Vampire gegen Werwölfe – und dazwischen ein paar Menschen. Das ist ein wenig wie Sheriff gegen Banditen mit Kopfgeldjäger (Bang!) oder wie Werwölfe von Düsterwald ohne magische Tricks. Vor allem aber ist das Szenario irgendwie klassisch: Vampire gegen Werwölfe. Werwölfe gegen Vampire. Und wer ist wer? Der Zugang zum Thema ist einfach – gleiches gilt für das Regelwerk. Selbst der Spielplan ist übersichtlich und attraktiv.

Im Vergleich zu besagtem Düsterwald kann Jäger der Nacht deutlich weniger kommunikativ verlaufen, wenn sich die Spieler auf das Sammeln von Ausrüstungsgegenständen und dem Verfolgen von Orakel-Hinweisen widmen. Allerdings haben sie auf die Würfelergebnisse praktisch keinen Einfluss, sodass letztlich erst weitere deduktive Elemente während des Spiels zum Ziel führen. Dabei ist es umso spaßiger, je mehr Spieler teilnehmen. Nicht nur, wenn tote Charaktere geplündert werden! Ein weiterer dicker Pluspunkt: Sämtliche Charakterfähigkeiten sowie alle Kampf- und Vorteilskarten werden im beiliegenden Almanach erklärt. Im Gegensatz zur unpraktischen Anleitung liegt dieser im handlichen A5-Format vor.

Fazit

Vampire gegen Werwölfe – das Thema wird mit Jäger der Nacht erfrischend neu belebt. Die gängigen Spielelemente Würfel und Karten ermöglichen einen spannenden Verlauf bereits mit fünf oder sechs Spielern. Wer deduktive Gruppenspiele mag, sollte die Jäger unbedingt ausprobieren.


2011-07-18, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
8iceteddi
18.07.2011
In der richtigen gro?en Gruppe macht es einen Mordsspass ->10 mit den falschen/zu wenigen gar keinen ->2
9cp
06.07.2011
sieht klasse aus und spielt sich super in der richtigen Gruppe
9Schelmfried
07.07.2011
Sch?nes Spiel. Aber sechs Spieler sollten es mindestens sein, sonst ist der R?tselfaktor zu niedrig.
8.5CrazyButCute
06.05.2012
Mit der richtigen Gruppe der Hammer
7.5del-PsychoWolf
27.09.2014
Macht Laune, schnell erklärt und für größere Gruppen geeignet. Aber leider doch sehr zufallsbasiert

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