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Datenblatt image
ID 17706

IM WANDEL DER ZEITEN DAS KARTENSPIEL


cover
andere Namen: Guns & Steel
Jahrgang: 2016

Verlag: Pegasus [->]
Autor: Jesse Li
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2-4

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40-70

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ab 12


f5
Bewertung angespielt: 7.0 von 10
punkte

Score gesamt: 58.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

Beim Im Wandel der Zeiten Kartenspiel wird mal wieder eine Zivilisation aufgebaut, beginnend in der Steinzeit, bis in den Weltraum. Dazu werden Karten gesammelt, mit deren Ressourcen neue erworben werden können. Und Weltwunder gibt es natürlich auch...

Regeln

Die Pegasus-Ausgabe beinhaltet zwei verschiedene Themensets (Eine neue Welt, Siegeszug der Vernunft), von denen eines ausgewählt und als Technologiepyramide ausgelegt wird. In der untersten Reihe befinden sich die Errungenschaften des Lasttier-, darüber die des Schwarzpulver-, gefolgt von Öl-, Erd- und schließlich die des Weltraum-Zeitalters. Um eine Karte überhaupt erwerben zu dürfen, muss sie "von unten" zugänglich sein, d.h. beide vorausgesetzten Technologien bereits von einem Spieler erforscht sein, andernfalls wird eine Strafzahlung fällig.

Bezahlt wird jedoch nicht mit Geld, sondern mit Ressourcen. Jede Karte erfüllt nämlich zwei Funktionen: Auf der Vorderseite zeigt sie einen Effekt, ihre Rückseite eine spezielle Ressource. Zu Beginn besitzen die Spieler nur Nahrungs- und Eisenressourcen, in jeder Epoche kommen allerdings neue hinzu (siehe Bezeichnung der Zeitalter!).

In einem Spielzug wird zunächst eine Handkarte als Ressource ausgelegt (also mit der Rückseite nach oben), danach eine als Technologie (Vorderseite). Nach Abwicklung des Effekts darf eine neue Karte gekauft werden. Die dafür benötigten Ressourcenkarten werden umgedreht (erschöpft), die neue Karte daneben gelegt.

Wer schließlich nur noch höchstens 1 Handkarte übrig hat, darf alle erschöpften Karten wieder auf die Hand nehmen. Außerdem erhält er das Weltwunder der jeweiligen Epoche, sofern die Bedingungen dafür erfüllt sind.

Die Partie endet, wenn die letzte Weltwunder- oder Technologiekarte genommen wird oder ein Spieler 15 Siegpunkte erreicht hat.

Meinung

Die deutsche Ausgabe wurde gegenüber dem Original ("Guns & Steel") punktuell verändert -und somit deutlich verbessert. Die ursprünglich dominante Militärstrategie ist nun nur noch eine von vielen, was dem Spielablauf deutlich ausgewogener gestaltet. (Bei Militäreffekten sind automatisch immer alle Mitspieler betroffen, die über weniger aktive Waffen verfügen.)

Dennoch ist der Mechanismus sehr gewöhnungsbedürftig. Welche Karten sollen als Ressource gespielt werden, und bei welchen sind die Effekte wichtiger? Gibt es womöglich eine Kombination, die sich besonders nützlich machen könnte? Beispielsweise lassen sich erschöpfte Ressourcen durch manche Effekte wieder auffrischen -da muss man eben nur darauf achten, die richtigen zu wählen, um möglichst in jedem Zug eine neue Technologie kaufen zu können.

Weltwunder sind oft eine schöne Gelegenheit, "nebenbei" Punkte zu sammeln -allerdings können sie den Besitzer wechseln, wenn ein anderer Spiele später die jeweilige Bedingung erneut erfüllt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist bei den früheren/unteren Wundern allerdings deutlich höher, als bei den späteren.

Fazit

Wenn man endlich den Dreh raus hat, ist die Partie auch schon vorbei. Das Im Wandel der Zeiten Kartenspiel erfordert etwas Lernzeit, sorgt aber für gute Unterhaltung. Mit dem zweiten, etwas anspruchsvolleren Themenset sollte man allerdings warten, bis man das erste beherrscht.


2016-12-16, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
7cp
21.10.2016
Die deutsche Ausgabe ist aufgrund der Überarbeitungen deutlich besser als das Original

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