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Datenblatt image
ID 13890

HIPPO HOPP


cover
Jahrgang: 2011

Verlag: Amigo [->]
Autor: Peter Steinert
Grafik: Björn Pertoft

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2-4

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30

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 6.3 von 10
punkte

Score gesamt: 56.7% von 100
score
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Rezension

Ziel

Wenn es Abend wird, wollen auch Nilpferde mal ihre Ruhe. Das stört die schrägen Vögel jedoch nicht, die weiterhin fleißig über ihre Rücken springen, immer auf der Suche nach Käfern und Würmern. Ziel der Vögel ist es deshalb, über möglichst viele aufgebrachte Nilpferde zu springen und immer nur auf ihren Rücken zu landen.

Regeln

19 Nilpferde werden im Kreis verdeckt ausgelegt, 9 weitere bilden den Nachziehstapel. Auf ihren Vorderseiten befinden sich Zahlen von 1 bis 8. Reihum ziehen die Spieler den Vogel vorwärts, indem sie entweder eine Karte aufdecken oder –sofern vorhanden- die Strafkarte eines Mitspielers nutzen.

Landet er wieder auf einem Rücken, erhält der Spieler so viele Punkte, wie er aufgedeckte Nilpferde übersprungen hat. Trifft er jedoch auf ein bereits aufgedecktes Nilpferd, muss er das Nilpferd als Strafkarte (-2 Punkte) an sich nehmen. Es wird durch eine neue verdeckte Karte ersetzt und alle anderen aufgedeckten Nilpferde, deren Wert nicht höher ist als die soeben getroffene Karte, werden wieder umgedreht.

Strafkarten werden nach ihrer Nutzung entfernt und verursachen dann natürlich keine Minuspunkte mehr. Hippo Hopp endet, sobald eine Lücke nicht mehr nachgefüllt werden kann. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Meinung

Bevor das Spiel begonnen wird, dürfen die Spieler ein paar Sekunden lang versuchen, sich die Positionen der Nilpferde einzuprägen. 30 Sekunden sind hierfür mehr als ausreichend, bei jüngeren Mitspielern kann dies aber auch leicht modifiziert werden. Da sich ohnehin niemand alle 19 Karten merken kann, ist es empfehlenswert sich zumindest die hohen Karten einzuprägen. Denn diese kommen nur selten zum Einsatz, wohingegen die niedrigen immer wieder zu- und aufgedeckt werden, was im Laufe des Spiels ebenfalls „nebenbei“ gemerkt werden kann.

Wem diese ganze Merkerei gut gelingt, der hüpft fröhlich von Nil zu Pferd und sammelt fleißig Punkte. Strafkarten sind oftmals gar nicht so dramatisch, da sie gerne von Mitspielern benutzt und somit entfernt werden. Wer dagegen blind und ohne Bedacht Karten aufdeckt, hat bei Hippo Hopp –übrigens ein genialer Titel- keine Chance.

Fazit

Niedlich anzuschauen sind sie ja, die Nilpferdrücken. Zum Spiel gehört jedoch auch ein wenig Arbeit, denn wer sich die Rückseiten nicht merken kann (oder will), sieht alt aus. Hippo Hopp ist also kein lockeres Kartenspielchen, wie es Titel und Aufmachung suggerieren, sondern ein knallhartes Laufspiel mit interessantem Zugmechanismus. So merke: Wer große Sprünge machen will, muss auch etwas im Köpfchen haben.


2011-02-15, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
6.5cp
14.02.2011
Sagt ein Nilpferd zum anderen: Ich glaub, Du hast nen Vogel...
6.5niggi
12.02.2011
6MarkusB
09.05.2013

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