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Datenblatt image
ID 12417

HEDBANZ


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Noris Spiele [->]
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Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: sehr hoch
Interaktion: hoch
Einfluss: durchschnittlichf5
Bewertung angespielt: 6.2 von 10
punkte

Score gesamt: 54.3% von 100
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Rezension

Ziel

Der Spielname Hedbanz ist eine eigene Wortschöpfung, abgeleitet vom englischen „headband“ = Stirnband. Die Spieler bekommen nämlich Plastikstirnbänder verpasst, in die jeweils eine Karte mit einer Abbildung gesteckt wird. Diese Begriffe müssen durch geschicktes Fragen erraten werden, um schnellstmöglich alle eigenen Spielchips loszuwerden.

Regeln

Bevor es losgehen kann nimmt sich jeder drei Plastikchips, eine Beispielfragenkarte und ein Stirnband, welches mittig auf den Kopf gezogen wird. Danach erhalten die Spieler jeweils eine verdeckte Karte, die sie sich auf keinen Fall ansehen dürfen und die jeweils in den Clip des eigenen Plastikstirnbandes eingeschoben wird.

Nun beginnen die Fragerunden. Der aktive Spieler nimmt sich die Sanduhr und befragt die Mitspieler reihum, bis der Sand durchgelaufen ist. Es dürfen alle Fragen außer „Was bin ich?“ gestellt werden. Erlaubt sind zum Beispiel Fragen wie "Bin ich ein ...?". Errät der Spieler was auf der Bildseite der aktuellen Karte auf seinem Kopf abgebildet ist und ist die Sanduhr noch nicht abgelaufen, so darf er sofort eine weitere Bildkarte verdeckt ziehen und diese in sein Stirnband setzen. Für jedes richtig geratene Bild darf der Spieler danach einen Chip in den allgemeinen Vorrat zurücklegen. Wer in seinem Zug kein Bild erraten konnte weil er aufgegeben hat oder die Sanduhr abgelaufen ist, muss sich dagegen wieder einen Plastikchip nehmen.

Wer zuerst seine Chips losgeworden ist, hat gewonnen.

Meinung

Der Kopfschmuck von Hedbanz, sprich die Plastikstirnbänder, sind zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig und sollten nicht zu fest zugezogen werden, da sonst am Ende des Spiels ein schöner roter Abdruck die Stirn ziert. Es kann schon passieren, dass sich der eine oder andere Mitspieler zu Beginn weigert, am Fenster zu sitzen, da er ja dann mit dem ominösen Kopfschmuck gesehen werden könnte. Hier deutet sich schon an, dass es bereits bei der Spielvorbereitung recht lustig zugehen kann.

Hedbanz funktioniert auch mit zwei Spielern gut, viel mehr Spaß macht es aber mit möglichst vielen Teilnehmern, am besten mit der Maximalzahl von sechs, dann lassen sich nämlich auch Rateteams bilden.

Die zu erratenden Bildkarten sind grafisch nett gestaltet, vielfältig und auch gut ausgewählt, hätten aber durchaus noch etwas zahlreicher sein können. Manche Karten sind allerdings mit Ja/Nein - Fragen wie „Bin ich eine Person?“, „Bin ich schwer?“, „Bin ich ein Tier?“ usw. schon etwas schwer herauszufinden, vor allem weil der Zeitdruck auch eine große Rolle spielt.

Wer noch nicht ganz überzeugt ist ob Hedbanz wirklich Spaß machen kann, der stelle sich einfach Folgendes vor: „Ein Mitspieler bekommt eine neue Karte gut sichtbar für alle außer ihn selbst auf die Stirn gesteckt. Diese Karte zeigt zum Beispiel ein Kondom. Nun stelle man sich das Gesicht des Mitspielers vor, der nun erraten muss, was er denn wohl gerade darstellt, wenn der Rest der Spielrunde in lautes Gelächter ausbricht“. Solche Spielsituationen sorgen dafür, dass bei Hedbanz des Öfteren schon vor der eigentlichen Fragerunde richtig viel Stimmung aufkommt. Natürlich sind auch mal Spielrunden dabei, die aufgrund schwierigerer oder nicht so toller Begriffe etwas weniger Spaß machen, aber dies wird eher die Ausnahme sein.

Fazit

Hedbanz für Erwachsene ist ein lustiges Ratespiel, das auf der nächsten Party ein Hit werden könnte, denn zum Schmunzeln wird es hier auf jeden Fall einiges geben, soviel steht fest. Nicht das Richtige ist dieses Spiel für Leute, die zum Lachen gerne in den Keller gehen und für all jene, die sich mit einem Plastikstirnband so blöd vorkommen, dass sie die Spielteilnahme verweigern.


2009-09-09, Markus Donaubauer (markus)



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Bewertungen
6markus
17.08.2009
Spa?iges und flottes Partyspiel
6.5arkadia
20.08.2009
6cp
23.08.2009
gut, dass die Stirnb?nder leicht zu reinigen sind :)

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