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ID 12377

GREENROCK VILLAGE - TATORT: THEATER


cover
Jahrgang: 2009

Verlag: Jumbo [->]
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1-1

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30

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ab 12


Material: hochwertig
Komplexität: durchschnittlich
Kommunikation: sehr gering
Interaktion: sehr gering
Einfluss: sehr hochf5
Bewertung angespielt: 5.7 von 10
punkte

Score gesamt: 56.8% von 100
score
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Rezension

Ziel

In der kleinen Stadt Greenrock Village sorgt eine plötzliche Serie von Morden für Aufsehen. Alles begann im Stadttheater, in dessen Zimmern sich nicht nur friedfertige Schauspieler aufhielten…

Regeln

5 Schauspieler, 5 Angestellte des Theaters, 5 Räume, 5 mögliche Mordwaffen, 5 Uhrzeiten. Insgesamt 25 Plastikplättchen wollen in einem 5x5-Raster zu Sets zusammengefasst werden, sodass dem Toten nicht nur der mutmaßliche Mörder zugeordnet wird, sondern auch der Tatort, die Mordwaffe sowie die Uhrzeit des Verbrechens. 

Insgesamt 50 Kriminalfälle in drei Schwierigkeitsstufen stehen zur Verfügung. Jeder Einzelne besteht aus bis zu zehn Hinweisen, welche Elemente miteinander kombiniert werden müssen. Bei Schwierigkeiten hilft eine Auflösungskarte, die nicht nur die Mörder identifiziert, sondern auch die komplette Setzusammensetzung auflistet.

Meinung

Ähnlich wie bei den Logik Trainern der Zeitschrift „P.M.“ verläuft die Suche nach dem Mörder im Greenrock Village: Nach und nach werden Indizien zusammengefasst und Schlussfolgerungen getroffen, die letztendlich eine vollständige Matrix der beteiligten Personen, Gegenstände etc. liefern. Der Ablauf ist bei allen Szenarien der gleiche –mal bringt die Regisseurin die junge weibliche Darstellerin um, mal meuchelt der alternde Darsteller den Kameramann. Während die einfacheren grünen Karten schnell und leicht zu lösen sind, muss bei den schwierigeren blauen und roten schon ein wenig mehr kombiniert werden. Da heißt es dann nicht mehr immer nur „Die Schere war in Johns Zimmer“, sondern auch öfter mal „Die Schere war nicht bei Joan und nicht bei der Maskenbildnerin“.

Ob die Verwendung derart ähnlich klingender Namen wie „John“ und „Joan“ Absicht war? Auf jeden Fall verbirgt sich hier eine latente Fehlerquelle für den inspizierenden Geist, die auch bei den leichteren Aufgaben für Überraschungen sorgen kann. Mit der Logik sollte der interessierte Ratefuchs es dann aber auch nicht allzu genau nehmen. Denn wenn ein Schauspieler um 18 Uhr besucht wurde, was hindert diesen dann daran um 3:00 jemanden umzubringen?

Die Materialqualität ist hoch, die Box sehr gut zum Transport und damit auch für Unterwegs geeignet. Mit etwas Mühe passen alle Aufgabenkarten in die praktische Schublade hinein, sodass keine separat aufbewahrt werden müssen. Auch nicht die Lösungskärtchen, obwohl sie nur selten wirklich benötigt werden.

Fazit

Greenrock Village ist so etwas wie die Luxus-Ausgabe eine Logik-Trainers für Solospieler. Statt Kreuzchen auf dem Papier wieder wegradieren zu müssen, kann in Ruhe mit den Plastikchips herumgespielt werden. Der Tatort Theater ist dabei genauso gut wie jeder andere. Echte Ratefüchse machen damit sicherlich nichts falsch.


2009-07-10, Carsten Pinnow (cp)



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Bewertungen
5cp
09.07.2009
Logiktrainer f?rs Spieleregal
6.5shampoon
10.07.2009
5.5MarkusB
17.05.2013

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