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Datenblatt image
ID 17758

GäMSH ALPIN


cover
Jahrgang: 2016

Verlag: Zoch [->]
Autor: Daniel Fehr
Grafik: Alexander Jung

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4-6

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15

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ab 8


f5
Bewertung angespielt: 6.0 von 10
punkte

Score gesamt: 56.0% von 100
score
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Rezension

Ziel

In Gämsh Alpin spielen zwei oder drei Zweierteams gegeneinander. Die Teammitglieder verständigen sich anhand eines geheimen Zeichens, das sie vor Beginn einer Partie ausgemacht haben. Aber Vorsicht – wird das Zeichen von einem gegnerischen Spieler entlarvt, erhält dessen Team wichtige Punkte auf dem Weg zum Spielsieg.

Regeln

Zunächst einigen sich die Teams auf ihr geheimes Zeichen. Das kann eine Geste, ein Wort, ein bestimmtes Gesprächsthema usw. sein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Nun werden die Karten gemischt, und jeder Spieler erhält vier Karten auf die Hand. Anschließend werden vier Karten vom Nachziehstapel gezogen und offen in der Tischmitte ausgelegt.

Alle Spieler agieren gleichzeitig und tauschen Handkarten gegen Karten aus der Tischmitte. Hat ein Spieler ein Quartett gebildet (= vier gleiche Motivkarten auf der Hand), gibt er seinem Partner das geheime Zeichen. Dieser ruft dann „Gämsh“ und das Team erhält einen Punkt. Haben beide Partner ein Quartett auf der Hand, ist auch ein „Doppel-Gämsh“ Ausruf möglich. Dann erhält das Team zwei Punkte. Erkennt jedoch ein Gegner die Situation, kann er „Gegen-Gämsh“ ansagen und damit einen Punkt für sein Team sichern. Mit dem Ausruf „Ausgegämsht“ wird ein gegnerisches geheimes Zeichen entlarvt. Dafür gibt es dann drei Punkte.

Sonderkarten wie der wachsame Wildhüter etc. modifizieren die Regeln und sorgen ggf. für Bonuspunkte. Das Spiel endet, sobald ein Team neun Punkte (oder mehr) erspielt hat. Dieses Team hat dann gewonnen.

Meinung

Wenn man Gämsh Alpin in das Genre der Partyspiele eingruppieren würde – und das ist gar nicht mal an den Haaren herbeigezogen – dann ist die Veröffentlichung überraschend originell geworden. Der Clou des Spiels ist natürlich die Abstimmung mit dem Partner, aber das vereinbarte Abstimmungszeichen sollte nicht zu offensichtlich sein, weil es sonst ruckzuck entlarvt wird. Andererseits kann man ja auch pokern und eine Geste vereinbaren, die sich nur in Nuancen von anderen Bewegungen unterscheidet. Dann kann es durchaus passieren, dass die Gegner in die Falle tappen und einen unberechtigten „Gegengämsh“ oder ein unberechtigtes „Ausgegämsht“ ausrufen.

Aber vielleicht ist das schon zu kompliziert gedacht. In erster Linie geht es bei Gämsh Alpin nämlich um den Spaß. Gewinnen ist zwar schön, aber nicht alles. Primär geht es um eine gesellige und lustige Zeit, und in der richtigen Spielerkonstellation kann Gämsh Alpin dieses Ziel ordentlich erfüllen.

Ein abendfüllendes Highlight ist das Ganze natürlich nicht. Gämsh Alpin ist ein nettes Spielchen für zwischendurch und bei Erwachsenen auch in feucht-fröhlicher Stimmung geeignet. Kinder und Familien können das Spiel immer mal wieder herauskramen, und für diese Spielerklientel ist auch die Spielerdauer von etwa 15 Minuten passend angesetzt.

Fazit

Im Bereich der Kinder-, Familien- und Partyspielen gibt es sicherlich weitaus schlechtere Veröffentlichungen. Der Teammodus mit dem geheimen Zeichen ist relativ originell, und die Illustration (vor allem vom putzigen Murmeltier) ist sehr gelungen. Ansonsten kommt es halt extrem auf die Spielerzusammensetzung an. Strategen und Grüber sind hier völlig fehl am Platz, während Kinder und Familien durchaus auf ihre Kosten kommen.


2016-12-23, Wolfgang Volk (heavywolf)



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Bewertungen
6heavywolf
11.12.2016

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