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Datenblatt image
ID 10806

FLIEGEN


cover
Jahrgang: 2003

Verlag: lui-même [->]
Autor: Phillippe des Pallières
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2-5

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20

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ab 8


Material: mittelmässig
Komplexität: gering
Kommunikation: gering
Interaktion: hoch
Einfluss: geringf5
Bewertung angespielt: 4.2 von 10
punkte

Score gesamt: 42.6% von 100
score
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Rezension

Ziel

Wie viele Fliegen werden wohl insgesamt für diese Karte geboten? Je besser der Tipp, desto größer die Chance auf die begehrte Karte! Leckerbissen gehen an die eigenen Fliegen, über Spinne oder Fliegenklatsche dürfen sich andere freuen.

Regeln

Jeder Spieler erhält zu Anfang fünf schwarze Fliegen, die in der Hand verborgen werden. Die oberste Karte des Stapels wird offen ausgelegt und jeder Spieler nimmt verdeckt jeweils so viele Fliegen in die andere Hand, wie er für die aufgedeckte Karte bieten möchte. Hat jeder seinen Einsatz gemacht, werden Tipps abgegeben, wie viele Fliegen insgesamt geboten werden. Die eingesetzten Fliegen müssen anschließend abgegeben werden und  bilden den Vorrat. Wer den besten Tipp abgibt, erhält die Karte. Sollte es einem Spieler gelingen, die exakte Menge zu schätzen, bekommt er aus dem Vorrat außerdem einige Fliegen zurück.

Sechs der zwölf Karten zeigen wahre Köstlichkeiten (aus Fliegensicht versteht sich), für die der Spieler Punkte erhält: Der Schweißtropfen gibt einen Punkt, das Marmeladenbrot zwei und der dampfende Kuhfladen sogar vier Punkte! Auf drei Karten lauern Gefahren, die Minuspunkte einbringen. Sie werden großzügig an einen Mitspieler weitergegeben. Besondere Eigenschaften bringen die drei Spezialkarten mit: Fliegenbabies für willkommenen Nachschub, Insektenspray, um mit den eingesetzten Fliegen eines Mitspielers kurzen Prozess zu machen und „Mireille, die blaue schlaue Fliege“, die wie von Geisterhand wieder aus dem eigenen Einsatz verschwinden kann, um so den Gesamteinsatz zu ändern.

Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Punkte einheimsen konnte.

Meinung

Fliegen ist ein kleines Spiel mit witziger Grundidee und einer sehr schönen Gestaltung.

Allerdings hätten ein höheres Spieltempo oder einige weitere Karten Fliegen sicher gut getan. Für die grade mal zwölf Karten scheint das Spiel zu behäbig um langfristig spannend zu sein. Es ergeben sich nahezu keine Variationsmöglichkeiten, dadurch wird es leider spätestens mit der dritten Runde langweilig.

Im Gegensatz zu den Werwölfen von Düsterwald, die ebenfalls aus der Feder von Philippe des Pallieres stammen, dürfte Fliegen bei vielen Spielern also trotz der hübschen Aufmachung schnell zum Regalhüter werden.

Fazit

Fliegen ist wohl vor allem ein Spiel für Sammler, die sich an der liebevollen Gestaltung erfreuen. Vielleicht hat der ein oder andere Gelegenheitsspieler Spaß daran, für Vielspieler ist eher nicht geeignet.


2012-03-07, Yvonne Bergmann (KleinerEsel)



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Bewertungen
4cp
26.04.2009
5KleinerEsel
17.02.2012
Die Idee ist witzig, die Karten sind h?bsch und die Aufmachung gef?llt auch. F?r langfristigen Spielspa? gibt es aber zuwenig Herausforderung.
3.5mueslipapa
17.02.2012
Hat mich nicht ?berzeugt.

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